
Die Informationen des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Soest werden kostenlos an derzeit 320 Personen versandt.
Jahreslosung: Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Römerbrief 12,21)

Liebe Leserinnen und Leser,
das alttestamentliche Vergeltungsprinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wird heute oft missverstanden und als brutal und unmenschlich bezeichnet.
Damals war es ein Fortschritt im ‚Konfliktmanagement‘ und sollte zur Deeskalierung beitragen: Vergeltung bitte nur 1:1 und nicht ‚siebenfache Vergeltung‘.
Ich frage mich manchmal, ob wir, was unsere persönlichen, aber auch gesellschaftlichen und weltpolitischen Konflikte angeht, im 21. Jahrhundert schon so viele Fortschritte erzielt haben.
Zielführender wäre schon, was der Apostel Paulus im Römerbrief (12,21) vorschlägt. Schwierig bei diesem Vorschlag ist nur: Man müsste dazu …
Ich wünsche Ihnen und mir eine hilfreiche Konfliktstrategie im neuen Jahr!
Ihr Hans König
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Die Notfallseelsorge im Evangelischen Kirchenkreis Soest firmiert sich nach dem Wechsel des bisherigen Synodalbeauftragten Pfarrer Gerd Ebmeier in den Kirchenkreis Unna neu. Bis die Kreissynode einen neuen Beauftragten wählt, ist Dirk Harlinghausen Ansprechpartner. Im April soll im Kirchenkreis ein neuer Ausbildungskurs stattfinden.
Der Kreissynodalvorstand hat beschlossen, dass zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für sechs Jahre die 1. Pfarrstelle in der Evangelischen Möhne-Kirchengemeinde errichtet wird, in der ausschließlich eingeschränkter pfarramtlicher Dienst (Dienstumfang 50 %) wahrgenommen wird. Grund für den von der bisherigen Praxis abweichenden Beschluss ist die dortige akute Unterversorgung im Pfarrdienst nach dem Wechsel von Pfarrer Gerd Ebmeier nach Unna-Hemmerde.

Die Pfarrer Dr. Christian Welck (Petri-Pauli), Friedhelm Geißen und Diakon Peter Breuer (beide Hl. Kreuz) (Foto: Reiner Schrödter)
Soest - Unter der Federführung des Rates christlicher Gemeinden in Soest trafen sich vom 23. bis 30. Januar zahlreiche Christen aus verschiedenen Konfessionen um gemeinsam die Bibel zu studieren. In diesem Jahr beschäftigten sich evangelische, römisch-katholische und freikirchliche Christen mit Auszügen aus dem Epheserbrief. In den verschiedenen Gemeindehäusern trafen sich die Christen zum gemeinsamen Studium des Briefes. Der Abschlussgottesdienst wurde in der Hohnekirche gefeiert. Für die Predigt konnte der ehemalige katholische Seelsorger der Bruno-Gemeinde, Pfarrer Johannes Insel gewonnen werden.
Wichtig ist dem Rat christlicher Gemeinden - und auch den Teilnehmern – die Begegnung und der Austausch untereinander. Durch Andacht, Gebet, gemeinsames Singen, Kollekte und Gespräch kommt es immer wieder zu konkreter Erfahrung von christlicher Gemeinschaft über die eigenen Kirchengrenzen hinaus, zum Erlebnis der ökumenischen Gemeinschaft der einen Kirche, die in dem einen Glauben, der einen Taufe und dem einen Herrn Jesus Christus (Eph. 4,4-5) zugrunde gelegt ist.
Um dieser Zielsetzung willen beschränkten sich die einführenden Referate an den Bibelabenden jeweils auf eine kurze Einführung in den Bibeltext. Sie vermitteln Impulse für das anschließende Gespräch der Teilnehmer in den Kleingruppen. Am Ende der Bibelabende und im Abschlussgottesdienst wurde immer eine Kollekte gesammelt, die in diesem Jahr für die Organisation "Open Doors" bestimmt ist, die weltweit verfolgten Christen und ihren Angehörigen Hilfe und Unterstützung bietet.
Möhnesee-Körbecke – Kaum bemerkt, ist ein überörtlicher Posaunenchor entstanden. Die Bläser und Bläserinnen sind alle im Rentenalter und haben ihren Stammchor in den Kirchenkreisen Soest, Iserlohn, Unna, Hamm, Paderborn oder Arnsberg. Senioren haben etwas mehr Zeit als jüngere Leute und können daher gründlicher sein, was den Stammchören zugute kommen soll. An Konkurrenz lässt sich allerdings nicht im üblichen Sinne denken; es geht eher um ein Wetteifern zum Lobe Gottes, sei es auch in Alter Bläsermusik, im Volkslied oder in zeitgenössischen Rhythmen.
Vom musikalischen Leiter hängt viel ab. Der akademisch gebildete Germanist, Kirchenmusiker und Pädagoge Wilfried Pankauke aus Bönen bedeutet einen Glücksgriff. Seinem geschulten Ohr entgehen weder Unsauberkeiten in der Tonbildung noch im akkordischen Zusammenspiel. Und, selber im Ruhestand, weiß er bläserisches Können herauszuforden, ohne seine Laienmusiker zu überfordern. Freundlich gönnt er den Lippen Pausen, in denen er mit musik- und geisteswissenschaftlichen Erklärungen die Proben auflockert. Aha, weiß man dann und versteht etwas besser, statt Noten nachzublasen, die auf dem Ständer liegende Komposition sozusagen von innen heraus mitzugestalten.
So weit ist der Senioren-Posaunenchor noch nicht, dass er mal auf Tournee ginge. Im Anschluss an einen Gottesdienst in freier Luft ist er wohl schon samt Ehepartnern und Ehepartnerinnen Kaffee trinken gewesen. Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt sind ja wichtig, und keine Probe ist so anstrengend, dass sie nicht für eine Kaffeepause Zeit ließe.
Vorläufig hat der Chor wieder ein Zuhause: im Zwölf-Apostel-Gemeindezentrum in Körbecke, Seestr. 54. Da kommt er jeden letzten Donnerstag im Monat zusammen, spielfertig um 14.30 Uhr mit Probenende gegen 17 Uhr. Wer probeweise mitblasen oder „nur so“ herein schnuppern möchte, ist gern willkommen, denn der Platz reicht für das zu wünschende Wachstum des Chores aus. Sein vormaliges Quartier hat er aufgegeben; viele Kirchengemeinden können ihr Gemeindehaus ja nicht mehr gratis oder so günstig wie früher zur Verfügung stellen, und Fahrtkosten sind ja auch angefallen, ehe man dort ist. Posaunenchöre sind ein evangelisch-kirchliches Markenzeichen, und die musizierenden Seniorinnen und Senioren gehören selbstverständlich dem Posaunenwerk der evangelischen Kirche von Westfalen an.
Weitere Online-Medien des Kirchenkreises:
Informationen aus einzelnen Kirchengemeinden bieten die Newsletter der Kirchengemeinden
In folgenden Kirchengemeinden stehen Gemeindebriefe zum Download zur Verfügung:
Weitere Newsletter und Online-Dienste bieten vielfältige Informationen über den Kirchenkreis hinaus.
Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.
Am 8. Januar 2011 war Bewerbungsschluss.
Vom 8. bis 9. April findet die Sondersynode zur Wahl einer neuen Superintendentin / eines neuen Superintendenten statt. Am 8. April stellen sich die Kandidat(inn)en vor, am 9. April findet vormittags die Wahl statt.
Am 15. Juli wird Superintendent Hans König durch die landeskirchlichen Ortsdezernenten aus seinem Amt verabschiedet.
Am 1. September ist Dienstbeginn der neuen Superintendentin / des neuen Superintendenten.
Soest - Die fünf Tafeln im Kreis Soest in Geseke, Lippstadt, Soest, Warstein und Werl führen am Samstag, dem 5. Februar ab 11.30 Uhr im Patroklus-Haus, Thomaestr. 1a, in Soest eine gemeinsame Veranstaltung zu dem Thema „Na, dann Mahlzeit – Leben mit Hartz IV“ durch. Die Veranstaltung ist als Protest gegen die bestehenden Regelungen und die beabsichtigten Hartz IV Neuregelungen geplant.
Programm
Am 10. Februar tagt der Konvent der Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst im Evangelischen Kirchenkreis Soest um 9.00 Uhr im Kreiskirchenamt.
Bad Sassendorf – Der Klimawandel ist weltweit zu verzeichnen. 18 Jahre sind seit der ersten UN-Klimakonferenz in Rio de Janeiro vergangen. 1997 wurden im japanischen Kyoto konkrete Emissionsziele beschlossen mit dem Ziel, dass sich die Staaten, namentlich die Industrienationen, in einem Stufenplan zu einer deutlichen Verminderung ihrer CO2-Emissionen und damit langfristig zur Begrenzung des Klimawandels verpflichten. Die Konferenz 2009 in Kopenhagen führte nicht zum gewünschten Ziel, im Gegenteil, sie warf die UN-Klimapolitik deutlich zurück und brachte sie ins Wanken. Auf der Folgekonferenz im Dezember 2010 im mexikanischen Cancun konnten kleine Erfolge erzielt werden, wenn auch die USA und China als die großen Emittenten eine Verpflichtung zur Emissionsreduzierung weiterhin ablehnen. Welche Auswirkungen werden die Beschlüsse von Cancun auf den weiteren UN-Prozess haben? Werden sie auch das Klima retten? Und was gilt es jetzt in Deutschland und Europa zu tun, um einen fairen Beitrag zur Lösung der Klimakrise zu leisten und gleichzeitig von den Chancen einer entschlossenen Klimapolitik zu profitieren?
Der Männerkreis und die Evangelische Kirchgengemeinde Bad Sassendorf laden alle Interessierten zu einer Vortragsveranstaltung am Freitag, dem 11. Februar, um 18.00 Uhr ins Mehrgenerationenhaus, Wasserstr. 9, neben der evangelischen Kirche, ein. Sven Harmeling, Referent für Klima und Entwicklung bei der gemeinnützigen und unabhängigen Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, Bonn/Berlin, wird zu dem Thema sprechen: „Nach dem Klimagipfel von Cancun: Wie kommen wir aus der Klimakrise?“. Der Referent hat selbst als Vertreter der Nichtregierungsorganisationen (NGO) an zahlreichen Zwischenkonferenzen sowie an den Klimagipfeln in Cancun und Kopenhagen teilgenommen.
Diplomgeograph Sven Harmeling ist seit 2005 Referent für Klima und Entwicklung bei der Deutschen Umwelt- und Entwicklungs-NGO Germanwatch, war von 2005-2007 Berater des Wuppertalinstituts für Klima, Umwelt und Energie im Forschungsprojekt: erneuerbare Energien u. CDM in Thailand, und referierte auf internationalen Konferenzen im In- und Ausland.
Nähere Auskünfte zu der Veranstaltung erteilt Martin Anemüller, Kaiserstr. 26, 59505 Bad Sassendorf, Tel. 02921-55223.
Soest – Vom 13. bis 20. Februar findet in der Soester St.-Petri-Kirche die inzwischen fünfte Orgelwoche statt. In ihr wird der französische Komponist Félix Alexandre Guilmant in den Mittelpunkt gestellt, dessen 1. und 2. Symphonie im Eröffnungskonzert erklingen werden. Alle Veranstaltungen finden in der Kirche statt.
Die Orgelwoche beginnt mit einem Festgottesdienst am Sonntag, dem 13. Februar, um 11.00 Uhr. Zur feierlichen Eröffnung singt die Soester Stadtkantorei die Messe Nr. 6 G-Dur von Charles Gounod, begleitet von Karola Kalipp an der großen Späth-Orgel. Die Leitung hat Johann-Albrecht Michael.
Das Eröffnungskonzert am Sonntag, dem 13. Februar, um 17.00 Uhr bietet die seltene Gelegenheit, ein Konzert für großes Orchester und Orgel zu hören: Johann-Albrecht Michael dirigiert die 1. und 2. Symphonie von Alexandre Guilmant (1827-1911). An der großen Späth-Orgel spielt der junge Kölner Virtuose Frank Krumbholz, begleitet vom symphonisch erweiterten Orchester der Musikschule unter Konzertmeister Bernd-Udo Winker. Karten zu 15 Euro sind im Gemeindebüro, in der Ritterschen Buchhandlung und an der Abendkasse erhältlich.
Am Dienstag, dem 15. Februar, um 19.00 Uhr, kann man in der „Orgelhörschule“, einem rund einstündigen Workshop, bei Kantor Michael u.a. lernen, Registerfarben auseinanderzuhalten. Die „Orgelhörschule“ bereitet auf das Orgelsolokonzert vor, das tags darauf stattfindet. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, dem 16. Februar, um 20.00 Uhr spielt die Züricher Organistin Els Biesemans in einem Orgel-Solokonzert Werke von Félix Alexandre Guilmant, Louis Vierne, Maurice Duruflé und anderen Komponisten. Die international gefragte Musikerin begeisterte die Soester Musikfreunde bereits beim „Celloherbst am Hellweg 2010“ in einem Konzert mit der Soester Stadtkantorei. Karten zu zehn Euro sind im Gemeindebüro, in der Ritterschen Buchhandlung und an der Abendkasse erhältlich.
Am Donnerstag, dem 17. Februar, finden um 9.00 und um 10.30 Uhr in Kooperation mit der Patroklischule und dem dortigen Förderverein Kinderkonzerte als nicht öffentliche Veranstaltungen statt. Unter dem Titel „Zauberei und Orgel“ führen Karin Dannenmaier an der Orgel und Maya Hasenbeck als Zauberin die Schüler der Patroklischule in die Welt der Orgel ein.
Am Samstag, dem 19. Februar, um 15.00 Uhr wird zum Orgelcafé mit heiterer Musik und passenden Texten eingeladen. An der Orgel spielt Johann-Albrecht Michael. Der Eintritt beträgt einschließlich Kaffee sieben Euro.
Am Samstag, dem 19. Februar, erklingen um 20.00 Uhr in Kooperation mit der Musikschule Soest „Orgel und Trompete“. Neben Musik von Bach und Scarlatti erklingen auch jazzig angehauchte Werke des zeitgenössischen Komponisten Hans-André Stamm für Trompete und Orgel. Dabei wird der Leverkusener Komponist selbst in die Tasten der großen Späth-Orgel greifen, während Martin Schröder aus Dortmund, in Soest als Musikschullehrer tätig, die Trompete bläst. Karten zu 10 Euro sind im Gemeindebüro, in der Ritterschen Buchhandlung und an der Abendkasse erhältlich.
Am Sonntag, dem 20. Februar, ist im Festgottesdienst um 11.00 Uhr Musik für Orgel, Sopran und Tenor zu hören. In der anschließenden Matinee um 12.00 Uhr eklingt zum Abschluss der Orgelwoche Guilmants Messe Nr. 3 für Chor, Soli und Orgel. An der Späth-Orgel spielt Ralf Blasi, Kirchenmusiker aus Coesfeld. Der Kammerchor singt „sine nomine“ unter Leitung von Johann-Albrecht Michael. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.petri-pauli.de und www.mimusika.de oder im Gemeindebüro unter Tel. 02921 13000.
Die nächste Pfarrkonferenz findet am 23. Februar von 9.00 bis 12.00 Uhr im Gemeindehaus der Wiese-Georgs-Kirchengemeinde, Wiesenstr. 26, in Soest statt (s. Anfahrtslink). Referent ist Pfarrer Ralf Fischer vom Pädagogischen Institut in Schwerte-Villigst. Das Thema lautet "Erwachsenentaufe im Alltag des Gemeindepfarramts".
„Klostertage - neue Energie für den Beruf“, so lautet ein neues Angebot des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes im Evangelischen Kirchenkreis Soest. Wieder zu Kräften kommen - das lässt sich einmal über ein ausgewogenes Fitness-Programm erreichen. Wenn aber über die körperliche Erschöpfung hinaus auch die Seele müde geworden und die Freude an der Arbeit, am Leben überhaupt, einem permanenten Anstrengungsgefühl gewichen ist, können einige ruhige Tage der Besinnung Wunder wirken.
Während der Klostertage vom 8. bis 11. März im schön eingerichteten Tagungshaus des Klosters Bursfelde, abseits vom Verkehrslärm, direkt an der Weser gelegen, werden nicht nur Angebote zur Entspannung gemacht, um mal „richtig ausspannen“ und sich vom üblichen Stress ablenken zu können. Meditieren im ursprünglichen Wortsinn bedeutet auch „auf etwas bedacht, in Betrachtung versunken sein, etwas geistig ermessen, d.h. neu Maß nehmen. Einmal ungestört Zeit haben, sich anders sortieren, gewissermaßen dem beruflichen Selbstverständnis eine neue Ausrichtung geben und darüber hinaus anregende Impulse mitnehmen durch Gespräche in einer Gruppe von Menschen mit ähnlichen Wünschen an das Leben - das ist das zentrale Anliegen dieser Klostertage.
Diese Veranstaltung ist anerkannt nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW, so dass Arbeitnehmer/-innen Bildungsurlaub beantragen können. Zwei weitere Gelegenheiten, meditative Besinnungstage im Kloster zu erleben, gibt es vom 17. bis 21. Oktober und vom 5. bis 9. Dezember.
Eine weitere Veranstaltung, die ebenfalls in einem Kloster stattfindet, und ein Weg zu innerer Ruhe ist, ist die „Wüstenwanderung“ – ein Wochenende in der Benediktinerinnenabtei Varensell in Rietberg vom 11. bis 13. Februar. In der Stille und Abgeschiedenheit des Klosters begeben wir uns mit Texten aus den Büchern Moses und mit Malutensilien auf eine „Wüstenwanderung“ (mit EZ und köstlicher Klosterverpflegung). Begleitet wird der Weg von der Künstlerin Heidelinde Briedigkeit und der Anita Goy. Wichtig ist dabei, wach zu werden für Mut machende Hoffnungszeichen – auch in der Wüste. Die entstehenden Bilder werden noch im Anschluss an das Wochenende an den Weg – und das Ziel - erinnern. Wer die Malkurse, geleitet von Heidelinde Briedigkeit kennt, weiß, dass Frederick – die Maus, die Sonnenstrahlen und Farben sammelt, immer mit dabei ist – konkret und symbolisch.
Anmeldungen und weitergehende Informationen beim Referat Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Soest, Tel. 02921 396-170 oder 396-151.
Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ findet vom 18. bis zum 20. März ein praktisch-theologischer Kongress zum Jahr der Taufe 2011 in Villigst statt. Professor Christian Grethlein (Münster) wird am Freitag zum Thema „Taufpraxis im Wandel“ referieren. Professor Wilfried Härle (Heidelberg) führt in das Thema „Taufe und Freiheit“ ein. Am Samstag stehen Workshops zu den Themen „Taufe und Gottesdienst“, „Tauforientierte Gemeindeentwicklung“, „Taufe und Erwachsene“ und „Tauffeste“ auf dem Programm. Die Teilnahme am Kongress kostet 60 Euro. Anmeldeformular und Flyer sind auf www.gottesgeschenk.info unter der Rubrik „Termine“ zu finden.
Die nächste Tagung der Kreissynode findet am Freitag, dem 8., und Samstag, dem 9. April 2011, in der Hellweg-Halle in Soest-Ostönnen, Am Weinberg 3, statt. Die Kreissynode beginnt mit einem Gottesdienst am Freitag, dem 8. April, um 15.00 Uhr in der St.-Andreas-Kirche. Folgende Verhandlungsgegenstände teile ich Ihnen jetzt schon mit:
Freitag. 08.04.2011
Wahl des Superintendenten
• Vorstellung der Kandidaten
Im Anschluss daran ist für 20.30 Uhr ein Imbiss geplant.
Samstag, 09.04.2011
9.00 Uhr Kurze Andacht
Schlaglichter zur Kirchenreiskonzeption
Wahl des Superintendenten
• Möglichkeit zur Personaldebatte
• Wahlhandlung
Voraussichtliches Ende: 12.00 Uhr
Am 3. Juli findet das Westfälisches Gemeinde-Festival "maximale" im Maximilianpark in Hamm statt. Das Programm beginnt um 11 Uhr mit vier verschiedenen Gottesdiensten an vier verschiedenen Orten: einer für kleine Kinder, einer für größere Kinder, ein Jugendgottesdienst und ein Erwachsenengottesdienst. Danach gibt es unterschiedliche Angebote wie Konzerte, Mitmachaktionen, einen Gebetsgarten oder Podien, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen. Außerdem hält der Maximilianpark viele Angebote für alle Altersgruppen bereit.
Mit dabei sind: Bischof a.D. Professor Axel Moack, Magdeburg, Judy Bailey, Mike Müllerbauer, Samuel Harfst und viele andere.
Einen Programm-Flyer mit dem ausführlichen Gesamtprogramm wird das Amt für missionarische Dienste im Frühjahr 2011 an alle Kirchengemeinden und interessierte Gruppen verschicken. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.maximale.de und bei Pfarrerin Birgit Winterhoff, Tel. 0231 540964.
Wenn in Ihrer Kirchengemeinde oder einer Ihrer Einrichtungen Jubiläen anstehen, teilen Sie es bitte frühzeitig dem Öffentlichkeitsreferenten mit: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski, Tel. 02921 396-145 oder per E-Mail oeffentlichkeitsarbeit(at)kirchenkreis-soest.de.
Soest – Die St.-Petri-Pauli-Kirchengemeinde feierte am 8. und 9. Januar 2011 das 40-jährige Bestehen des Ardeyhauses am Paradieser Weg. Zu diesem Anlass hatte Pfarrer Dr. Christian Welck zu einem Rückblick eingeladen.
Am 1. Advent 1970 wurde das Ardeyhaus eingeweiht. Längst ist es eine feste Größe in Gemeinde und Stadt geworden. Ungezählte Menschen jeden Alters, vom Kleinkind bis zum Senior, gingen im Ardeyhaus ein und aus. Regelmäßige Familiengottesdienste und Bezirksgottesdienste, dazu Schulgottesdienste der benachbarten Schulen und Andachten des Paradieskindergartens wurden hier gefeiert. Hier trifft man sich unter der Woche im Seniorenclub und in der Krabbelgruppe, in der Frauenhilfe und im Jugendtreff und in den Kindergruppen, im Bibelgesprächskreis, in Chören und in zahlreichen weiteren Gruppen wie die Konfirmanden. Große Feste wurden im Ardeyhaus gefeiert, Basare und Flohmärkte durchgeführt, Konzerte veranstaltet und Musicals aufgeführt. Aber auch für Familienfeiern wurde und wird das Ardeyhaus gern genutzt. Es gab im Ardeyhaus jahrelang eine weithin bekannte Jugenddisco und dazu auch eine Band, die in Soest und Umgebung und sogar auf Kirchentagen auftrat. Es gibt sogar einen eigenen Förderverein für das Ardeyhaus! Kurz: es gab nach vierzig Jahren Ardeyhaus viel Grund zum feiern!
Am Festabend „40 Jahre Ardeyhaus“ gab manch unterhaltsamen Einblick und Rückblick. Vor allem die alten Bilder und auch ein kleiner Film über die Kindergartengruppe sorgten für Erheiterung bei den weit über hundert Gästen. Wer nicht selbst kommen konnte wie der Superintendent des Kirchenkreises Hans König oder Pfarrer Helmut Schwalbe der Vorgänger des jetzigen Hausherrn, sandte Grüße an die Festgemeinde. Der Familiengottesdienst am nächsten Tag stand unter dem Motto „... und mit euch gehen in ein neues Jahr(zehnt)“. Den Abschluss der Feier bildet der traditionelle Ardeyhaus-Neujahrsempfang am folgenden Sonntag um 11.30 Uhr. Doch bei aller Freude über das Jubiläum blicken die Benutzer des Ardeyhauses in eine noch nicht geklärte Zukunft. Wie in vielen Gemeinden, so muss auch die Petri-Pauli-Kirchengemeinde in Zukunft sparen. Daher hat das Presbyterium mit großer Weitsicht eine Gebäudestrukturanalyse in Auftrag gegeben. Erst nach dieser Analyse will die Gemeindeleitung entscheiden mit wie vielen und welchen Gemeindehäusern sie in die Zukunft gehen will. Die dringenden Reparatur- und Renovierungsmaßnahmen können daher frühestens im Sommer des Jahres gestartet werden, wenn eine Entscheidung über die zukünftige Gebäudestruktur gefallen ist.
Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.
Das angekündigte Plakat zum Jahr der Taufe, das Taufsteine im Evangelischen Kirchenkreis Soest vorstellt, ist Anfang Februar geliefert worden und liegt zum Abholen im Kreiskirchenamt bereit.
Auf dem Plakat sind 21 Taufsteine und andere Taufgelegenheiten abgebildet. Darunter ist ein Freifeld für Veranstaltungshinweise, weitere Fotos o.ä. Auf der Rückseite finden sich kurze Erläuterungen zu den abgebildeten Taufsteinen und zum Jahr der Taufe.
Jeder Gemeinde und evangelischen Einrichtung steht ein Exemplar gratis zur Verfügung, weitere Exemplare können zum Selbstkostenpreis von 30 Cent erworben werden. Die Gemeinden, die Fotos von Taufsteinen beigetragen haben, erhalten 25 Exemplare kostenlos.
Versand zum Jahr der Taufe
Mitte Februar erfolgt der nächste zweimonatige Versand zum Jahr der Taufe über die Kreiskirchenämter. Dazu gehören die Plakate mit dem Motiv „Schwangerschaft“ zum Jahr der Taufe in den Formaten DIN A3 und DIN A2. Zusätzlich erhalten alle Gemeinden als Musterexemplar den Buchbeutel „Willkommen in Gottes Welt“ vom Evangelischen Literaturportal (www.eliport.de).
Taufbuch für die Gemeinde
In Zusammenarbeit mit einer Buchbinderei kann jetzt ein Taufbuch bestellt werden, in das die Namen und Taufsprüche aller Getauften eingetragen werden können. Das Taufbuch im Format DIN A4 ist in hochwertigem Leinen gebunden und enthält 366 leere Seiten, auf denen chronologisch jeweils ein Tag des Jahres eingedruckt ist. Das Taufbuch kostet 44,90 Euro (inkl. Versand), ein individueller Eindruck des Gemeindenamens ist möglich. Informationen dazu auf www.gottesgeschenk.info unter der Rubrik „Produkte“.
Banner „gottesgeschenk“
Ab sofort ist für die Werbung zum Jahr der Taufe 2011 ein Banner im Format 300 x 60 cm (quer) erhältlich. Das Kunststoffbanner (LKW-Plane) ist ringsum geöst und kostet 29,90 Euro. Bestellungen und Einsatzmöglichkeiten auf www.gottesgeschenk.info unter der Rubrik „Produkte“.
Die neue Christliche Patientenvorsorge ist Ende Januar in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden. Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet.
Bei der Vorstellung betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, es sei „sinnvoll und ethisch verantwortlich“ Vorsorgeverfügungen zu treffen. Die Beschäftigung mit der eigenen Sterblichkeit „in gesunden Tagen“ sei eine Chance, die man nutzen solle, sagte Zollitsch. Er stellte die besondere Erwartungshaltung vieler Menschen gegenüber den Kirchen heraus: „Viele Menschen erwarten zu Recht gerade bei den Fragen und Problemen am Lebensende Orientierung und Antworten von den Kirchen: Wir verfügen dank unseres caritativen Dienstes über ein breites Erfahrungswissen in diesem Bereich. Daher wissen sich viele Menschen, gerade auch wenn es um das Lebensende geht, bei der Kirche gut aufgehoben.“
Der Erzbischof wies auf den neuen Titel „Christliche Patientenvorsorge“ hin, der verdeutlicht, dass das Dokument gegenüber seinem Vorgängerdokument nicht nur die eigentliche Patientenverfügung enthalte. Drei weitere Möglichkeiten der selbstbestimmten Vorsorge seien angeboten, nämlich die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Äußerung von Behandlungswünschen. Zollitsch stellte die Dimension der Verantwortung heraus. Selbstbestimmung erfolge nicht „unabhängig von der eigenen Leiblichkeit und auch nicht unabhängig von der mitmenschlichen und sozialen Einbindung, in der man steht. Der Selbstbestimmung, und damit der Verantwortung für sich selbst, ist die Verantwortung zur Seite gestellt, die Dritte – auch der Staat – für einen Patienten tragen oder übernehmen können. Die Christliche Patientenvorsorge solle einen Weg aufzeigen, „wie Menschen an ihrem Lebensende ihren Vorstellungen Geltung verschaffen und zugleich eine nicht verantwortbare Lebensverkürzung vermieden wird“. Es brauche aber auch Menschen, die andere „gerade am Lebensende fürsorglich begleiten und so einen wichtigen Beitrag zu einem menschenwürdigen Sterben leisten“, so Zollitsch.
Die Christliche Patientenvorsorge ist als Download im PDF-Format erhältlich oder gedruckt zum Preis von 0,27 € zzgl. Porto und Versandkosten beim Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Str. 12, 30149 Hannover, Fax 0511 2796-457, E-Mail versand(at)ekd.de zu bestellen.
Redaktion: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski
Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises Soest
Puppenstr. 5-7
59494 Soest
Tel. 02921 396-145
Fax 02921 396-155
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