
Die Informationen des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Soest werden kostenlos an derzeit 300 Personen versandt.
Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben. (Amosbuch 5,4)

Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin immer skeptisch, wenn Menschen mir sagen:
„Ich habe den Glauben gefunden.“
„Ich habe Gott gefunden.“
Nicht, dass ich den Menschen das nicht glauben möchte …
Aber: das biblische Zeugnis des Alten und Neuen Testamentes legen uns etwas anderes nahe:
Der Glaube ist nach biblischem Verständnis eine Suchbewegung (s. Monatsspruch), nicht ein ‚Gefunden-haben‘.Im Mittelalter taten die Menschen das, was sie hatten, in eine Truhe und setzten sich darauf – deshalb nannten sie es ihren ‚Besitz‘.So ist Gott nicht zu ‚haben‘.
Vielleicht tun sich deshalb so viele Menschen mit Gott und dem Glauben so schwer, weil sie des Suchens so müde geworden sind und lieber etwas ‚haben‘ wollen.
Eine alte rabbinische Geschichte erzählt:
Rabbi Baruchs Enkel, der Knabe Jechiel, spielte einst mit einem andern Knaben Verstecken. Er verbarg sich gut und wartete, dass ihn sein Gefährte suchte. Als er lange gewartet hatte, kam er aus dem Versteck, aber der andere war nirgends zu sehen. Nun merkte Jechiel, dass jener ihn von Anfang an nicht gesucht hatte. Darüber musste er weinen, kam weinend in die Stube seines Großvaters gelaufen und beklagte sich über den bösen Spielgenossen. Da flossen Rabbi Baruch die Augen über, und er sagte: „So spricht Gott auch: ‚Ich verberge mich, aber keiner will mich suchen.‘“
Ihr Hans König
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Soest-Ostönnen – Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Soest fasste bei ihrer Sommertagung am 14. Juni in Soest-Ostönnen zwei wichtige Beschlüsse für Kinder und Jugendliche. Nach drei Jährigem Probelauf sprach sich eine große Mehrheit der Mitglieder der Kreissynode für eine Fortsetzung des Erfolgsmodells Jugendkirche aus. Unter dem Namen „Plus-Punkte für Kinder“ wurde ein Fonds für Kindergartenkinder geschaffen.
Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus dem Evangelischen Kirchenkreis Soest hatten sich am Morgen in der mittelalterlichen St.-Andreas-Kirche in Ostönnen versammelt, unter den Klängen der „ältesten Orgel der Welt“ Gottesdienst gefeiert und sich in ihren Beratungen unter Gottes Weisung und Zuspruch gestellt. In strahlendem Sonnenschein zogen die Synodalen zur Hellweghalle, die ihnen von den örtlichen Vereinen für ihre Tagung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Bei der Eröffnung begrüßte Superintendent Hans König den neuen kirchlichen Verwaltungsleiter Bernd Göbert, ein vertrautes Gesicht in neuer Funktion. Als neues Mitglied der Synode wurde u.a. der neue Diakonievorstand Steffen Baumann begrüßt.
Nach Grußworten von Landeskirchenrat Gerhard Duncker, Superintendent Alfred Hammer aus Arnsberg und Superintendentin Ulrike Menzel aus Cottbus konstituierte die Kreissynode den in seiner Besetzung vom Nominierungsausschuss unter Pfarrer Christoph Peters vorgeschlagenen neuen Schulausschuss. Der Ausschuss soll die umfangreiche Zusammenarbeit zwischen Evangelischer Kirche und Schulen koordinieren. Mitglieder sind neben dem Schulreferenten des Kirchenkreises, Pfarrer Stefan Carl, und dem Bezirksbeauftragten für Berufskollegs, Pfarrer Klaus Goy, auch Lehrerinnen und Lehrer sowie ein Vertreter der Jugendkirche.
Um diese ging es in dem von Vielen mit Spannung erwarteten folgenden Punkt der Tagesordnung. Vor drei Jahren hatten die Synodalen für die kreiskirchliche Jugendarbeit das Modell Jugendkirche an drei schulnahen Orten in Werl, Soest und Lippstadt beschlossen. Gleichzeitig war eine Evaluation nach drei Jahren verabredet worden. Die Ergebnisse stellte nun Professor Dr. Harald Schroeter-Wittke aus Paderborn vor, unter dessen Leitung ein Evaluationsteam mit großem Aufwand eine umfangreiche Befragung durchgeführt und ausgewertet hatte. Das Ergebnis bestätigte die positive öffentliche Resonanz – insbesondere die Jugendkirche in Soest ist zwischenzeitlich zum bundesweiten „Leuchtturm“-Projekt geworden. Professor Schroeter-Wittke stellte unter anderem die flächendeckende positive Akzeptanz unter Jugendlichen heraus sowie das häufig doppelte Engagement der jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jugendkirche und Kirchengemeinden. Viele Jugendliche hatten sich zur Abstimmung eingefunden, die mit 75 zu 13 Stimmen deutlich ausfiel und von Jugendreferent Friedrich Kasten dankbar als Vertrauensbeweis und Ermutigung für die weitere Arbeit gewertet wurde.
Nach der Beschäftigung mit einer Reihe von Änderungsvorschlägen für kirchliche Gesetze – geplant ist u.a., dass die Aufnahme in die Evangelische Kirche in Zukunft unbürokratisch durch jeden Pfarrer und jede Pfarrerin erfolgen kann – standen Kinder im Mittelpunkt der Beratungen.
Pfarrer Wolfgang Jäger vom Arbeitskreis Kinderarmut stellte zusammen mit Verena Eberhard und Charlotte Bierkamp aus evangelischen Kindertageseinrichtungen und offenen Ganztagsschulen plastisch und aus eigener Erfahrung die Notlage der Kinder aus armen Familien dar. Zur Linderung der konkreten Not wurde ein kreiskirchlicher Unterstützungsfonds eingerichtet. Der Kirchenkreis stellt eine Erstausstattung über 10.000 Euro zur Verfügung. Aus diesem soll Kindern der rund dreißig kreiskirchlichen und gemeindlichen Kitas unbürokratisch in Notlagen geholfen werden – etwa wenn Geld für Essen oder einen Ausflug fehlt. Das Spendenkonto für den Fonds lautet Konto-Nr. 200 556 5025 bei der KD-Bank, BLZ 350 601 90, Stichwort „Plus-Punkte für Kinder“.
In seinem jährlichen Bericht stellte Superintendent Hans König die vielfältigen Entwicklungen innerhalb des Kirchenkreises seit der Herbsttagung der Kreissynode im November dar. So sind inzwischen drei weitere Kitas im Kindergartenträgerverbund: Senfkorn in Geseke, Bettinghausen und Burgelon in Borgeln. Nach einigen Jahren Ruhe machten die zurückgehenden Kircheneinnahmen es nun erneut notwendig, über die Zahl der Pfarrstellen in den Kirchengemeinden ins Gespräch zu kommen. Er kündigte eine Info- und Diskussionsveranstaltung dazu im Vorfeld der kommenden Synodaltagung im Herbst an. Ebenfalls im Herbst soll die erstmals erstellte neue Konzeption des Kirchenkreises vorgestellt werden. Weitere Themen seines Berichts waren die Belastungen der Pfarrerinnen und Pfarrer, die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden, das Ehrenamt, kreiskirchliche Partnerschaften, die Öffentlichkeitsarbeit und der Kirchentourismus.
Verwaltungsleiter Bernd Göbert erläuterte den Synodalen klar und verständlich den Jahresabschluss 2009. Der Abschluss fiel positiver als ursprünglich erwartet aus, was mit der vorsichtigen Schätzung und vorausschauenden Planung durch das Kreiskirchenamt zusammenhängt. Der Kirchenkreis hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren kontinuierlich der geringer werdenden Finanzktaft angepasst.
Als abschließendem Punkt stellte Pfarrer Gerhard Ebmeier aus Möhnesee den Synodalen Vereinbarungen zur Qualität der Arbeit der Pfarrerinnen und Pfarrer vor, in denen diese kirchenkreisweite Standards zu Taufen, Eheschließungen, Bestattungen und zum Kirchlichen Unterricht verabredet hatten. Diese sollen in Zukunft in entsprechender Form auch im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de zur Verfügung stehen und Interessierte darüber informieren, was sie von der Kirche erwarten können.
Kirchenkreis Soest – Die vierte Nacht der offenen Kirchen bot in Lippstadt, Bad Sassendorf, Soest, Welver und Ense ein vielfältiges Programm. 17 Kirchen hatten am Abend des Pfingsttages ihre Pforten geöffnet und luden zu Erlebnis, Genuss, Entspannung und Begeisterung ein.
In Lohne und Weslarn warf Christian Casdorff gemeinsam mit weiteren Künstlern Schlaglichter auf Leben und Werk dreier Persönlichkeiten, deren biografischer Schnittpunkt mit dem Pfingsttag vor 250 Jahren zusammenfällt. Der Tod von Nikolaus Graf von Zinzendorf und Baal Schem Tow fiel fast auf den Tag genau mit dem Geburtstag Johann Peter Hebels zusammen. Alte Choräle, Werke für Violine, Oboe und Orgel sowie Geschichten über den berühmten chassidischen Rabbi wechselten einander ab und zogen die rund 200 Besucherinnen und Besucher von St. Pantaleon und St. Urbanus in ihren Bann.
In Niederense luden evangelische und katholische Kirche gemeinsam auf den Bernhardusplatz zu einem „Zauber einer Sommernacht“ ein. In der Lippstadter Marienkirche wurde das neue Logo der Kirchengemeinde vorgestellt. In der Welver Kirche St. Albanus und Cyriacus waren die Gäste zu Musik und Meditation zu Pfingstbildern eingeladen.
In Soest waren alle mittelalterlichen Innenstadtkirchen sowie die Christuskirche und die Freikirche Neue Feldmühle geöffnet. In St. Thomä komponierte Stegreif-Maler Jan Balyon zu den Orgelklängen von Wolfgang Kalipp vor den Augen der Gäste ein überdimensionales Tryptichon. In St. Petri brillierte nach dem Gospelchor Magnificats das Ensemble Triofiore mit ihrem kristallklaren Gesang und geleitete die Besucherinnen und Besucher auf einem vielfältigen und virtuosen musikalischen Weg durch Soester Kirchen. In der Christuskirche wurde die baptistische Ganzkörpertaufe demonstriert, Heilig-Kreuz lud mit Musik und Gedichten zur Stille ein und in der Hohnekirche wurde bei Kerzenschein der multikulturell inspirierte mittelalterliche Schmuck der Kirche vorgestellt. Wiesenkirche, Patroklidom und St. Andreas in Ostönnen boten den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges musikalisches Programm. Die Freikirche Neue Feldmühle hatte zu pfingstlichem Mitfeiern eingeladen. In Alt-St.-Thomä wurden die Gäste durch die nächtliche Kirche geführt und in St. Pauli war ein meditativer „Schöpfungsweg“ zu hören.
Westfalenweit hatten sich rund 40.000 Menschen zur abendlichen oder nächtlichen Stunde aufgemacht. Im Internet sind unter www.evangelisch-in-westfalen.de/projekte/nacht-der-offenen-kirchen/bilder-2010 Bilder aus ganz Westfalen zu sehen.
Bad Sassendorf – Einmal im Jahr treffen sich die Erzieher und Erzieherinnen der Einrichtungen, die im Evangelischen Kindergartenträgerverband angesiedelt sind zu einem Fortbildungstag. „Es geht darum alle pädagogischen Mitarbeiter auf einen gleiches Niveau zu bringen um in allen Kindergärten und Tagesstätten möglichst ähnlich arbeiten zu können“, erklärte Angelika Kehlbreier, die gemeinsam mit Susanne Klose-Rudnik vom Trägerverbund den Tag am 29. Mai auf Haus Düsse organisiert hatte. Fast alle Beschäftigten, rund 120 Damen und leider nur wenige Herren, doch es werden erfreulicherweise immer mehr, folgten dem Vortrag des Referenten Axel-Jan Wieland. Der Stand der offenen Kindergartenarbeit und seine zukünftige Entwicklung war das Thema seines interessanten Referates. Nach dem gemeinsamen Mittagessen schlossen sich am Nachmittag die Arbeitsgruppen und Workshops an, um das Gehörte zu diskutieren und weiter zu entwickeln.

Pfarrer Dr. Christian Welck und Pfarrer Dietrich Büttner begrüßten zusammen mit der Synodalbeauftragten für Blinde und Sehbehinderte Ulrike Andrea-Dorok und Reinhard Kruse viele Gäste (Foto: Herbert Beller)
Soest – Seit 1998 gibt es jährlich am 6. Juni den Tag der Sehbehinderten. Dieser Gedenktag wurde vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) eingeführt, um auf die besonderen Bedürfnisse von etwa einer Million sehbehinderter Mitmenschen aufmerksam zu machen.
Da in diesem Jahr der 6. Juni ein Sonntag ist, hatte der Verband auf eine zentrale Großveranstaltung verzichtet. Stattdessen waren die großen kirchlichen Konfessionen eingeladen, diesen Gedenktag zu würdigen. Den Aufruf an die 50 Millionen evangelischen und katholischen Christen war von der Petri-Pauli-Gemeinde in Soest gern aufgenommen worden. So feierte Pfarrer Dr. Christian Welck und Pfarrer Dietrich Büttner vom Diakonischen Werk Münster mit vielen sehbehinderten und blinden Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen besonderen Gottesdienst. Außerdem hatte Pfarrer Dr. Welck im Petrushaus zusammen mit den beteiligten Blindengruppen eine interessante Ausstellung vorbereitet Besondere Sehbrillen simulierten eindrucksvoll das Schwinden des gesunden Augenlichtes. Aber auch die sprechende Küchenwaage oder Schreibgeräte für die Braille-Schrift wurden sachkundig erläutert.
Die Exponate ließen sehr eindringlich das Motto des Tages „Ich sehe so, wie du nicht siehst“ deutlich werden. So dienten sie außerdem in besonderem Maße dem besseren Verständnis für die sehbehinderten Mitmenschen, die sich gern in der freundlichen Atmosphäre des Petrushauses zu einem Teller Suppe einladen und mit einem gemütlichen Plausch den gemeinsamen Tag ausklingen ließen.
Weitere Informationen gibt der Blinden- und Sehbehindertenverein, Tel. 02377 3723, E-Mail soest(at)bsvw.de, und der Verband der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der EKD, ulrike(at)blindentipps.de.

v.l.: Pfarrer Bodo Ries, Karola Kalipp, Küster Christian Sawatzki und Pfarrer Stefan Weyer (Foto: Reiner Schrödter)
Soest. „Der Seele Raum geben“ – mit diesem programmatischen Wort hat die Synode der EKD die „Kirchen als Orte der Besinnung und Ermutigung“ neu in den Blick gerückt und sich deshalb für eine stärkere und verlässliche Öffnung der evangelischen Kirchen in Deutschland eingesetzt. Kirchen, wie die Neu-St.Thomä Kirche sollen Orte des Friedens und Zuflucht für Bedrückte sein. Die Seele durchatmen lassen und Kraft im Alltag schöpfen sind die Hoffnungen die Barbara Rinke, die Präses der EKD Synode in den Fokus stellt.
Dieses Anliegen der Kirche kommt an. Offene Kirchen werden in den letzten Jahren immer häufiger besucht. Ob in den Innenstätten oder auf dem Dorf- dort wo Kirchen erkennbar offen sind, kommen Menschen gerne und unbefangen hinein. Menschen aller Generationen nehmen sich hier eine wohltuende Auszeit im Alltag, aber auch in der Freizeit. Kirchenräume werden von den Besuchern oft als einzigartig empfunden. Sie strahlen Ruhe aus und sind lebendige Geschichte. Diese Atmosphäre lädt zum Nachdenken und zum Gebet ein. So trägt jede offene Kirche mit dazu bei, dass Menschen wieder Zugang zu Glaubensfragen finden.
An der Soester Kirche hängt das Signet der Evangelischen Kirche von Westfalen für verlässlich geöffnete Kirchen neben dem Eingangsportal. Offiziell vorgestellt und eingeweiht wurde es nach einem Familiengottesdienst anlässlich des Gemeindefestes. Im Gottesdienst brillierten die Kinder des Chores mit einem Singspiel zu Abraham und Sara, das von der Kantorin Karola Kalipp einstudiert wurde. Leider ließ das regnerische Wetter viele Außenaktivitäten des Gemeindefestes sprichwörtlich ins Wasser fallen.
Lippstadt – Das Ankommen am Morgen des Bläsertages ist immer spannend. „Wer wird alles da sein?“ ist nächst der Parkplatzsuche die wichtigste Frage. Der Programmpunkt „Stehkaffee“ ist dementsprechend vor allem eine fröhliche Begrüßungsrunde. Nach der Morgenandacht von Landesobmann Peter Gräwe ergriff zunächst der Bürgermeister von Lippstadt, Christof Sommer, das Wort. Die Grüße des EPiD überbrachte der Leitende Obmann Bernhard Silaschi, und die Kreiskantorin Christa Kirschbaum informierte über den geplanten Tagesablauf.
Einen Einblick in die Kompositionsarbeit von Burghard Schloemann konnte man bei dem anschließenden Seminar mit dem Komponisten gewinnen. Humorvoll und doch sehr konzentriert erarbeitete er mit den Bläsern einige seiner Stücke und wies dabei auf viele Dinge hin, die ihm am Herzen liegen, wie stilgerechte Artikulation und textgebundene Betonung. Es gelang ihm dabei, trotz des hohen Anspruchs alle Bläser mitzunehmen. Auch etliche Jungbläser, die dabei waren, fühlten sich durch die einfühlsame Probenarbeit nicht überfordert.
Zuletzt stellte er ein doppelchöriges Werk vor, das für Jungbläser und Posaunenchor geeignet ist, ein „festliches Vorspiel über ein Thema von Dietrich Buxtehude für achtstimmigen Bläserchor“. Das Buxtehude-Thema ist aus dessen Kantate „Alles, was ihr tut“ entnommen. Zweites Thema und damit der Choral, zu dem sich das Stück als Vorspiel eignet, ist „Lobe den Herren“. Viel zu schnell war es Zeit für das Mittagessen. Das Seminar hätte gerne noch länger dauern können.
Nach dem Essen trennten sich die Wege der Bläserschar. Die Abgeordneten der Vertreterversammlung zogen mit dem Landesposaunenrat zum Rathaus, während die mitgereisten Bläser mit Hajo Nast für den Freiluftauftritt probten. In der Vertreterversammlung wurden die Jahresberichte der Posaunenwarte und des Landesobmanns erläutert. Anschließend stellte sich der im November vom Landesposaunenrat gewählte stellvertretenden Landesobmann Christoph Ruffer mit einer kleinen Ansprache vor. Seine Wahl wurde mit herzlichem Applaus bestätigt und begrüßt. Die finanzielle Lage des Posaunenwerks wurde in bewährter, auch für Laien verständlicher Weise vom stellvertretenden Landesobmann Jörg Kuhlmann dargelegt. Die Kassenprüfer hatten keine Bedenken und beantragten Entlastung. Diskussionsbedarf bestand bei dem Tagesordnungspunkt zur Anpassung der Chorbeiträge. Schließlich wurde aber mit großer Mehrheit der Vorschlag des Landesposaunenrates angenommen, nur die Bläserbeiträge zu erhöhen, den Sockelbeitrag aber beim Alten zu lassen, um die kleineren Chöre nicht zu stark zu belasten.
Während im Rathaussaal noch getagt wurde, brachten die übrigen Bläser unter der Leitung von Hajo Nast den Lippstädtern - und auch den Delegierten - ein Ständchen auf dem Marktplatz. Nach dem Kaffeetrinken lud das Norddeutsche Blechbläserkollegium zum Konzert in die Marienkirche ein. Sie spielten ein sehr schönes, interessantes Programm mit Bläsermusik von der Renaissance über die Romantik bis hin zu modernen Komponisten.
Lippstadt - Mehr als 30 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter aus den Bereichen Kindergarten, Krankenhaus, Einrichtungen für Senioren und Behinderte aus dem Kreisgebiet Soest/Lippstadt/Warstein und dem Nachbarkreis Warendorf trafen sich auf Einladung des Stift Cappel – Berufskollegs zu einem Kaffeetrinken und mit der Möglichkeit des Austauschs über das Praktikum von Auszubildenden im Kapitelsaal des Stift Cappel. Es ist nicht selbstverständlich, dass Unternehmen bereitwillig Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen aufnehmen und den Lernenden die Möglichkeit geben, an tagtäglichen Abläufen in der Berufspraxis teilzunehmen. Es ist ebenfalls nicht als selbstverständlich anzusehen, das Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter ihr Wissen an Schülerinnen und Schüler weitergeben, daher möchten wir uns als Schule einmal revanchieren durch diese Einladung in unser Haus. Stetige Qualitätsentwicklung in der Ausbildung wird nur dann erreicht, wenn Schule und Praktikumsbetrieb gut zusammen arbeiten und gemeinsam ihr Know How an die Auszubildenden weitergeben, so Schulleiterin Martina Schaub. Den Vertreterinnen und Vertretern der Betriebe wurden Informationen zu den Bildungsgängen des Berufskollegs gegeben und die Praxisanleiter ihrerseits nahmen die Möglichkeit im Gespräch wahr, Anregungen und Verbesserungen in Sachen Praktikumsgestaltung zu geben. Sie betonten auch die Wichtigkeit eines weiteren intensiven Informationsaustauschs, da auch die Praktikumsbetriebe von den Initiativen der Praktikanten profitieren. Der Nachmittag endete mit einem Rundgang durch die renovierten Klassen- und Fachräume des Berufskollegs. „Ich bin ganz positiv überrascht über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und die gute Atmosphäre am Stift Cappel – Berufskolleg“, äußerte eine Teilnehmerin. Dies war sicherlich nicht das letzte Treffen dieser Art.
Soest – Wenn sich ein Baby ankündigt, ist das für die werdenden Mütter mit vielen Glücksmomenten aber auch mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Mit dem Treffpunkt für junge Mütter mit ihren Kindern möchte die Diakonie jungen Müttern frühzeitig – oft schon in der Schwangerschaft bzw. unmittelbar nach der Geburt des Kindes – eine Möglichkeit zum regelmäßigen Treffen anbieten.
Das Café MaMi im MähCafé lädt jeden Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr Thomästraße 63 in Soest ein. Weitere Informationen gibt es bei Annette Drebusch von der Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte und Familienplanung, Wildemannsgasse 5 in Soest, Tel. 02921 3620-150, E-Mail skb-soest(at)diakonie-ruhr-hellweg.de.

Nach der erfolgreichen Fortbildung: Die Dozentinnen und die Gruppenleiter/innen v.l. Brigitte Kortmann (Dozentin und Leiterin der Beratungsstelle EFL der Diakonie ) Annette Subroweit (Dozentin), Elisabeth Brommer, Brigitte Schmechel, Petra Kerkenberg, Heinrich Brommer, Erika Nagelsmeier, Marlies Koböken, Heike Möller, Barbara Burges vom Kreis Soest, Wolfgang Zimmermann, Marlies Rellecke, und die Dozentin Karin Kaplan; verhindert waren Carola Eulitz und Manfred Hannig und die Dozentin Barbara Amenda und Supervisor Theo Niederschmid (Foto: Herbert Beller).
Soest – Seit nun schon fünf Jahren besteht die Zusammenarbeit zwischen der Beratungsstelle für Ehe, Familien- und Lebensfragen der Diakonie Hellweg-Ruhr und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Soest. Und diese Kooperation ist für alle Beteiligten ein Erfolg.
Im Kreis Soest gibt es über sechzig Selbsthilfegruppen der unterschiedlichsten Art. Die Gruppen stehen in der Regel einer gestiegenen Nachfrage gegenüber und müssen außerdem die Entwicklungen und Änderungen in ihrem Bereich stets aktualisieren. Für dieses große Spektrum forcierten und bündelten Kreis und Diakonie zusammen mit der Telefonseelsorge Hamm in einem Fortbildungsprogramm ihre Möglichkeiten. Hierin erhalten die Leiter/innen der einzelnen Gruppen in einer einjährigen Maßnahme die erforderliche Weiterbildung und auch persönliche Unterstützung. Und die hilfesuchenden Bürger profitieren hiernach von der stets fortgebildeten Kompetenz der Gruppenleiter/innen.
Diese besondere Qualifikation und die ortsnahe Präsenz haben die Selbsthilfegruppen zu einem wichtigen Ansprechpartner für viele Betroffene werden lassen. Der Rat und die Unterstützung in den Gruppen erreicht als eine wichtige Säule im Gesundheitssystem inzwischen nahezu 10 Prozent der Bevölkerung. Aber nicht nur die Betreuung Betroffener haben sich die Selbsthilfegruppen zur Aufgabe gestellt. Sie sind zur Vorbeugung z.B. in Schulen ebenso gefragt wie bei der Erarbeitung von Präventivkonzepten, in denen sie ihre Erfahrung und Fachwissen einbringen.
In der Abschlussrunde für die Fortbildung wurde deutlich, wie groß der Nutzen der ca. 100.000 bundesweiten Selbsthilfegruppen unterschiedlichster Ausrichtung für sehr viele Mitmenschen ist, denen Schulmedizin oder behördliche Maßnahmen in ihren persönlichen Schicksalen keine Hilfe sind. Stellvertretend für Diakonie und Kreis dankte Barbara Burges mit einer persönlichen Erinnerung allen Teilnehmern für ihr Engagement bei dieser Fortbildung und für ihren Einsatz in ihren Gruppen.
Weitere Online-Medien des Kirchenkreises:
Informationen aus einzelnen Kirchengemeinden bieten die Newsletter der Kirchengemeinden
In folgenden Kirchengemeinden stehen Gemeindebriefe zum Download zur Verfügung:
Weitere Newsletter und Online-Dienste bieten vielfältige Informationen über den Kirchenkreis hinaus.
Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.
Vom 20. bis 27. Juni findet eine Visitation der evangelischen Kirchengemeinden Borgeln und Schwefe durch den Kirchenkreis Soest statt. Das Wort „Visitation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Besuch“. Eine Visitation dient dazu, von Seiten des Kirchenkreises Potenziale und Probleme der Gemeinden wahrzunehmen und ggf. Hilfestellungen in Veränderungsprozessen zu geben. In einer Reihe von Terminen wird ein Visitationsteam unter der Leitung von Superintendent Hans König mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden und der lokalen Politik zusammentreffen.
Nachdem längere Zeit keine kreiskirchlichen Visitationen mehr durchgeführt worden waren, wurden nun die Kirchengemeinden Borgeln und Schwefe ausgewählt, um sie in ihrem Prozess der pfarramtlichen Verbindung zu unterstützen. Seit über einem Jahr ist Pfarrerin Dr. Petra Savvidis gleichermaßen für beide Kirchengemeinden zuständig. Mit dieser regionalen Zusammenarbeit reagierten die Kirchengemeinden auf die geringer werdenden finanziellen Mittel. Die Kirchengemeinde Schwefe hat aktuell 909, die Kirchengemeinde Borgeln 1053 Gemeindeglieder. Zum Vergleich: Zu einer Pfarrstelle gehören normalerweise 2720 Gemeindeglieder. Langfristig wird zusätzlich eine Zusammenarbeit mit der benachbarten Kirchengemeinde Welver angestrebt.
Grundlage für die Visitation bietet die Kirchenordnung, die Verfassung der westfälischen Kirche, in den Artikeln 226-230. Dort heißt es: „Die Visitation hat die Aufgabe, durch Ermutigen, Trösten, Prüfen und Beraten die Gemeinden, insbesondere die ordinierten Amtsträgerinnen und Amtsträger und die übrigen zum Dienst Berufenen, im Glauben und in der Liebe zu stärken und die Gemeinschaft in der Kirche zu fördern und zu festigen.“ Während früher eine Visitation manchmal als Kontrollbesuch wahrgenommen wurde, stellt sie heute einen für die kirchliche Arbeit wertvollen Kommunikations- und Beratungsprozess durch ein qualifizierten Blick von außen dar.
Terminübersicht
So, 20. 6., 10.00 Gottesdienst in Borgeln – Predigt Superintendent König
Di, 22. 6., 19-21.00 Vorstellung der Gemeinde Schwefe und Gespräch (in Schwefe)
Mi, 23. 6., 19-21.00 Vorstellung der Gemeinde Borgeln und Gespräch (in Borgeln)
Do, 24. 6., 9.00 Frühstück mit den Ortsvorstehern der Region in Borgeln
So, 27. 6., 10.00 Familiengottesdienst in Schwefe mit Ansprache von Superintendent König
Mitglieder des Visitationsteams
1. Superintendent Hans König
2. Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski, Organisationsbüro des Kirchenkreises
3. Synodalälteste Elke Gawliczek (d.h. Mitglied des Kreissynodalvorstandes, der Leitung des Kirchenkreises)
4. Synodalassessor (d.h. stellvertretender Superintendent) Pfr. Dietrich Woesthoff
5. Pfr. Dr. Gisbert König, Vorsitzender des kreiskirchlichen Finanzausschusses
6. Pfr. Dr. Christian Welck, Vorsitzender des kreiskirchlichen Strukturausschusses
7. Pfr. Stefan Berk, Superintendent des Kirchenkreises Wittgenstein
Seit dem am 14. April mit dem Kosovo unterzeichneten Rücknahmeabkommen, sind in ganz Deutschland Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo von Abschiebung bedroht. Auch im Kreis Soest können geduldete Roma Flüchtlinge, die zum Teil 10 Jahre oder länger hier wohnen, täglich damit rechnen, abgeholt zu werden und ausreisen zu müssen, obwohl man die für Roma Angehörige in Kosovo herrschenden Lebensbedingungen als unmenschlich qualifizieren kann. Sie vegetieren am Rande von Müllkippen, leben in Elend und Perspektivlosigkeit. Die hier geborenen Kinder sprechen nur deutsch und haben dort keinen Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung. Sie sehen Deutschland als ihre wirkliche Heimat.
Mitglieder der Asyl Arbeitskreise im Kreis Soest und der Roma-Kreis wollen ihre Solidarität mit ihnen bekunden. Seit einigen Wochen haben regelmäßige Treffen stattgefunden, um Solidaritätsaktionen zu planen. So wird in Soest am Donnerstag, 24. Juni von 15.00 bis 16.30 Uhr eine Foto-Aktion vor dem Soester Rathaus, Rathausstr., durchgeführt. Auch die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen unterstützt die Aktion.
Der Protest wird mit einem Foto festgehalten. Roma Flüchtlinge und solidarische Deutsche sitzen zusammen auf einem Sofa und werden fotografiert. Eine ähnliche Aktion hat vor Monaten in Münster stattgefunden und vor kurzem in Lippstadt. Damit soll bekundet werden, dass man die geplanten Abschiebungen ablehnt und aus humanitären Gründen für ein Bleiberecht dieser hier lange lebenden Menschen plädiert. Möglichst viele Soesterinnen und Soester und Personen aus dem Kreis Soest werden gebeten, diese Aktion zu unterstützen.
Die Landessynode der westfälischen Kirche hatte im vergangenen Jahr ein Bleiberecht für die Roma gefordert. Der Text des Beschlusses steht im Internet zum Donwload zur Verfügung.
Am Samstag, dem 26. Juni findet von 11.30 bis 18.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Lippstadt, Brüderstr. 15, ein Studientag Hymnologie statt. Der Studientag steht im Rahmen des Ausbildungskurses Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Soest.
Seit 1996 ist das Evangelische Gesangbuch (EG) in der Westfälischen Kirche in Gebrauch. Neben fast 700 Gesängen enthält es viele weitere Texte, Gebete, Ordnungen und Informationen für die gemeindliche Praxis. Kreiskantorin Christa Kirschbaum führt in Aufbau und Konzept des EG ein. In Gruppenarbeit, Vorträgen und viel gemeinsamem Singen werden 3.000 Jahre Liedgeschichte vorgestellt und die Möglichkeiten des EG erschlossen.
Der Studientag richtet sich an Chormitglieder, ChorleiterInnen, LektorInnen, PfarrerInnen, GruppenleiterInnen, Presbyterien und alle, die gern singen und das Ev. Gesangbuch gründlicher kennen lernen wollen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Anmeldung bitte an KMD Christa Kirschbaum, Fax 02941 720286, E-mail c.kirschbaum(at)EvKircheLippstadt.de.
Anlässlich der tradiationellen "Almedalsveckan" in Visby veranstaltet die Diözese Visby eine Kirchenwoche, zu der auch eine Delegation aus dem KirchenkreisSoest reisen wird. Superintendent Hans König, Synodalassessor Dietrich Woesthoff, der Partnerschaftsbeauftragte Pfarrer Hendrik Mattenklodt, Kreiskantorin Christa Kirschbaum und Jugendreferent Friedrich Kasten sind vom 1. bis 5. Juli auf Gotland. Dort wird u.a. das Modell der Soester Jugendkirche vorgestellt, das bei der Partnerdiözese auf großes Interesse gestoßen war.
Der Kirchenkreis Soest wird beim Konfi-Cup der Evangelischen Kirche von Westfalen am 3. Juli in Hamm von der Mannschaft aus Borgeln vertreten. Beim Konfi-Cup des Evangelischen Kirchenkreises Soest besiegte Borgeln die Mannschaften aus Ense, Schwefe und Anröchte souverän. Anröchte sicherte sich mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage den zweiten Platz, Ense und Schwefe belegten die Plätze drei und vier.
Die kommende Pfarrkonferenz am 7. Juli von 9.00 bis 12.00 im Gemeindehaus der Möhnekirchengemeinde in Körbecke, Seestr. 44, steht unter dem Motto "Tun und Lassen im Pfarramt". Als Referent kommt Dr. Peter Böhlemann vom Amt für Aus-, Fort und Weiterbildung. Die Andacht hält Pfarrerin Stefanie Pensing. Zur Vorbereitung dient ein Themenheft des Gemeindekollegs der VELKD mit dem Titel "Lass gut sein", das im Internet herunter geladen werden kann.
Eine eigene Tradition bilden innerhalb der Angebote der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. die „Sommerlichen Soest-Tage“. In diesem Jahr finden sie vom 16. bis 21. Juli in der Tagungsstätte Soest wieder unter der der Leitung von Christel Küching und Christiane Kasischke statt. Die Zeit der Erholung und Entspannung steht diesmal unter dem Motto „Der Mensch lebt nicht von Brot allein!“ Frauen können neben Spaziergängen, Filmabenden, Ausflüge zu den Soester Kirchen, einer Abend-Stadtführung, der Besichtigung einer traditionsreichen Bäckerei mit dem Thema rund um das Brot beschäftigen.
Die Tagungskosten betragen inklusive Kost und Logis ca. 380 Euro, hin zu kommen die Eintritts-, Fahrt- und Materialkosten.
Anmeldung und Information bei der Familienbildung der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., Postfach 13 61, 59473 Soest, Tel. 02921 371-204, E-Mail wieneke(at)frauenhilfe-westfalen.de, Internet www.frauenhilfe-westfalen.de.
Unter dem Titel "Martin Luther, Philipp Melanchthon und das evangelische Bildungsverständnis" findet vom 4. bis 8. Oktober in Eisenach ein Seminar der Kirchenkreise Soest und Cottbus mit dem Institut für Kirche und Gesellschaft statt. Die Leitung haben Klaus Kehlbreier und Claudia Hempert-Hartmann.
Wenn in diesem Jahr der 450. Todestag von Philipp Melanchthon begangen wird, dann als Erinnerung an einen wichtigen Weggefährten von Martin Luther, der insbesondere der Pädagogik und Bildung einen wesentlichen Impuls gegeben hat. Seit der Reformation gehören Kirche und Bildung auf das Engste zusammen. Für Martin Luther setzte ein mündiger Glaube voraus, dass jede und jeder selbst die Bibel lesen konnte und so gebildet war, dass er den Kleinen Katechismus, das Bekenntnis für den alltäglichen Gebrauch, nicht nur auswendig kannte, sondern auch weitergeben konnte und damit sprachfähig im Glauben war.
Bildung für alle und nicht nur für wenige, die es sich leisten konnten - diese Forderung war damit ausgesprochen, eine Forderung, die bis auf den heutigen Tag gilt. Luther und Melanchthon setzten sich vehement für Gerechtigkeit und Bildungsteilhabe ein. In diesem Verständnis ist ein evangelisch profilierter Bildungsbegriff an der menschlichen Biographie, an der Selbstbildung des Menschen in den einzelnen Phasen seines Lebenslaufs orientiert: von der Phase in Kindertagesstätten über die Schulen bis hin zur Erwachsenenbildung.
Während dieser Seminarwoche soll insbesondere die pädagogische Dimension der Reformation Luthers und Melanchthons erarbeitet werden. Es geht auf Spurensuche in Eisenach, der Wartburg, im Augustinerkloster zu Erfurt und anderswo. Die Wirkung der Reformation bis heute soll bedacht und nach evangelischer Bildungsverantwortung und praktischem Bildungshandeln heute gefragt werden.
Die Kosten betragen 240 Euro bei eigener Anreise. Anmeldung beim Evangelischen Kirchenkreis Soest, Angelika Kehlbreier, Postfach 1702, 59477 Soest, Tel. 02921 396-180.
Wenn in Ihrer Kirchengemeinde oder einer Ihrer Einrichtungen Jubiläen anstehen, teilen Sie es bitte frühzeitig dem Öffentlichkeitsreferenten mit: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski, Tel. 02921 396-145 oder per E-Mail oeffentlichkeitsarbeit(at)kirchenkreis-soest.de.
Anlässlich des 100. Geburtstages ihres Posaunenchores veranstaltet die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt ein kirchenmusikalisches Geburtstagsfest vom 9. bis 11. Juli. Das Festwochenende beginnt am Freitag, 09. Juli 2010 um 21 Uhr mit einem Nachtkonzert des Ensembles ProBlech in der Marienkirche Lippstadt. Die Leitung des 15köpfigen Ensembles (4 Trompeten, 3 Hörner, 5 Posaunen, 1 Tuba, Schlagwerk) hat Joachim von Haebeler. Auf dem Programm steht sinfonische Bläsermusik von Johann Sebastian Bach, Modest Mussorgskij, Richard Strauss und Jan Koetsier. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 10. Juli 2010 findet um 17 Uhr das große Geburtstagskonzert in der Marienkirche Lippstadt statt. Die Mitglieder des Posaunenchores und der drei Jungbläsergruppen haben ihre Lieblingsstücke zusammengestellt. Die Lippstädter werden verstärkt durch Ehemalige der Posaunenchöre HÖLIWA (Hörste-Wadersloh-Lippstadt) und Mitglieder befreundeter Posaunenchöre. Aus dem Lippstädter Posaunenchor sind mehrere Profimusiker und Bläserchorleiter hervorgegangen, so ergänzen Solistenensembles das Konzertprogramm. Über 70 Bläserinnen und Bläser spielen Werke von Antonio Vivaldi, Magdalene Schauss-Flake, Enrique Crespo, Dieter Wendel, Christa Kirschbaum, Jürgen Pfiester, Traugott Fünfgeld u.a. Die Leitung haben Barbara Bartsch, Christa Kirschbaum und Hajo Nast. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag, 11. Juli 2010 feiert die Evangelische Kirchengemeinde einen zentralen Festgottesdienst um 10.00 Uhr in der Marienkirche Lippstadt. Festprediger ist Superintendent Hans König. Die musikalische Gestaltung übernehmen wiederum Aktive, Ehemalige und Freunde des Posaunenchores Lippstadt mit seinen Jungbläsergruppen unter der Leitung von Christa Kirschbaum. Anschließend wird zum Kirchenkaffee eingeladen.
Von Sonntag, 27. Juni - Mittwoch, 14. Juli 2010 wird in der Marienkirche Lippstadt die Ausstellung „Bläser-Klang im Gottes-Dienst“ des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD) gezeigt, die zuletzt beim Ökumenischen Kirchentag im Mai 2010 in München zu sehen war. Die Ausstellung präsentiert die 3000jährige Geschichte des geistlichen Blasens in Bildern, Texten, Instrumenten und Hörstationen. Die Ausstellung ist montags-freitags von 10 – 12 Uhr und von 15-17 Uhr geöffnet, samstags von 10 – 12 Uhr sowie nach den Gottesdiensten und Konzerten.
Am 1. Juni ist Pfarrer i.R. Hans-Michael Kirchhoff aus Anröchte im Alter von 64 Jahren verstorben. Hans-Michael Kirchhoff war von 1977 bis 2005 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Erwitte, Pfarrbezirk Anröchte. Die Trauerfeier fand am 7. Juni in der Auferstehungskirche in Anröchte mit anschließender Beisetzung auf dem Anröchter Friedhof statt.
Das Presbyterium der Kirchengemeinde würdigte in seinen Abschiedsworten das Engagement ihres langjährigen Pfarrers: "Hans-Michael Kirchhoff war unser Pfarrer in Anröchte von 1977 bis 2005. In dieser Zeit hat er die Gemeinde gesammelt und aufgebaut und ihr mit der Auferstehungskirche eine neue Heimat geschaffen. Die Verkündigung des Wortes Gottes, um den ihm anvertrauten Menschen Halt und Trost zu geben, hat ihm immer besondere Freude gemacht. Seine freundliche und den Menschen zugewandte Art, seine sensible Seelsorge, seine Offenheit und sein Humor haben ihm große Wertschätzung eingetragen und viele Herzen, auch über die Gemeinde hinaus, geöffnet. Sein Verhältnis zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Presbyterium und Gemeinde war von großer Herzlichkeit und Freundschaft geprägt. Seine Zuwendung und Sorge für die Kollegen über seine Dienstzeit hinaus hat mehr als gut getan und wird sehr fehlen. Wir nehmen Abschied von ihm in der Gewissheit, dass auch sein Tod nichts anderes gewesen sein kann, als dass Gott ihn von seiner einen in seine andere Hand genommen hat."

Diakoniepfarrer Rainer Grüber, Pfarrer Dietrich Woesthoff, Pfarrerin Ina König, Beratungsstellenleiterin Brigitte Kortmann, Diakonie-Vorstand Steffen Baumann (Foto: Ulrike Flaspöhler)
Bad Sassendorf – Sie möchte nicht in den „Unruhestand“ gehen, dass machte die Beraterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg und Pfarrerin Ina König sehr deutlich. Über 70 ehemalige Kollegen, Ehrenamtliche, Freunde und Kooperationspartner konnte Brigitte Kortmann, Leiterin der diakonischen Beratungsstelle im Mehrgenerationenhaus in Bad Sassendorf begrüßen, um Ina König in den Ruhestand zu verabschieden. Schon im Gottesdienst, den Pfarrer Dietrich Woesthoff leitete, stellt Ina König heraus, dass Ruhe eine wichtige Kraftquelle und deshalb der „Unruhestand“ für sie nicht erstrebenswert sei.
Im Evangelischen Kirchenkreis Soest stellte Ina König als Pfarrerin in einer Beratungsstelle der Diakonie ein wichtiges Bindeglied zwischen Kirchenkreis, Gemeinden und Diakonie dar. So leitete sie den kreiskirchlichen Ausschuss für Seelsorge und Beratung, nahm an den Pfarrkonferenzen und den Tagungen der Kreissynode teil und hielt zahlreiche Vorträge in Gemeinden.
Ina König stand über 20 Jahre ratsuchenden Menschen als kompetente Begleiterin zur Seite. Als ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit entwickelte sich die Beratung trauernder Menschen, Sowohl in unzähligen Einzelberatungen, als auch in Trauergruppen und auf speziellen Trauerreisen gab sie Menschen, die einen nahen Angehörigen verloren hatten, den Raum ihre Trauer zuzulassen und half ihnen im Trauerprozess ein neues Gleichgewicht zu finden. Sie war auch stark in der Ausbildung und Anleitung von Ehrenamtlichen engagiert. Mit einem eigenen Lied und einem liebevoll gestalteten Fotoalbum verabschiedeten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Projektes „Sommerland“ bei ihr. Als Angebot für trauernde Kinder und Jugendliche war „Sommerland“ ein Herzensprojekt für Ina König.
„Dass Sie bei diesem Arbeitsfeld soviel Fröhlichkeit und Humor verstrahlen, hat mich bei unserer ersten Begegnung besonders erstaunt“, merkte der neue Diakonievorstand Steffen Baumann in seinem Grußwort an. „Fasziniert aber bin ich von der Verbindung Ihrer hohen theologischen, psychologischen und spirituellen Kompetenzen.“ Christa Leßmann-Fischer als Vertreterin der Ev. Erwachsenenbildung, überreichte der Ruheständlerin ein Farbband von Andreas Felger und erinnerte damit an die vielen gemeinsam durchgeführten Fortbildungen. Ein Geschenk der besonderen Art machte ihr das Beratungsstellenteam. „Niemals geht man so ganz, irgendwas von Dir bleibt hier“, sang Trude Herbst seinerzeit. In einer nachgestellten Teamsitzung offenbarte jedes einzelne Mitglied, welche Seite von Ina König besonders in Erinnerung bleiben wird: die Fähigkeit zur konstruktiven und liebevollen Kritik, ihr Sinn für Rituale und Gestaltung und ihr wertschätzender Umgang. „Für mich hast Du die Seele der Beratungsstelle verkörpert“, brachte es ein Teammitglied auf den Punkt.
Ihre Stelle wird Diplom-Sozialarbeiter Rolf Biermann übernehmen. Rolf Biermann war langjähriger Mitarbeiter der Diakonie in Kamen und wechselt mit einer halben Stelle nach Soest. Er tritt die Nachfolge von Ina König mit einer gestalttherapeutischen Ausbildung und großer Beratungserfahrung an.

Superintendent Alfred Hammer (rechts) verabschiedet Hans-Peter Luimes (links) und begrüßt Bernd Göbert (vorne) (Foto: Johannes Majoros-Danowski).
Soest/Arnsberg – Am 20. Mai 2010 ist Hans-Peter Luimes nach 19 Jahren als Leiter des Kreiskirchenamtes Soest/Arnsberg in den Ruhestand verabschiedet worden. Gleichzeitig wurde der bisherige stellvertretende Leiter Bernd Göbert als neuer Leiter des Kreiskirchenamtes begrüßt. Damit fand ein für die Kirchenkreise Soest und Arnsberg bedeutsamer Wechsel statt.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst in der Soester Hohnekirche. Superintendent Hans König und Superintendent Alfred Hammer leiteten gemeinsam den Gottesdienst, der unter einem von Hans-Peter Luimes selbst ausgewählten Bibelvers aus dem Hebräerbrief stand: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Am Ende wurde – umringt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreiskirchenamtes – der alte Verwaltungsleiter mit Handauflegen und Segen verabschiedet und der neue begrüßt.
Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister der Stadt Soest und als solcher stellvertretend für die Kommunen und Kreise im Bereich der Kirchenkreise Soest und Arnsberg, Pfarrer Christoph von Stieglitz für den Kirchenkreis Soest, Pfarrer Peter Sinn für den Kirchenkreis Arnsberg und Dr. Reinhard Richter, Leiter des Kreiskirchenamtes Cottbus, sprachen im Anschluss Grußworte, in denen mit viel Herzlichkeit Dank und Anerkennung für das Wirken Hans-Peter Luimes zum Ausdruck kamen. Pfarrer von Stieglitz erinnerte an die Kreissynodaltagungen, bei denen Hans-Peter Luimes durch seine Verlässlichkeit und Souveränität in Finanzfragen auch angesichts großer Probleme stets zur Beruhigung der Synodalen beitragen konnte. Peter Sinn erinnerte mit einem kleinen Baum an die regelmäßigen Fahrten von Hans-Peter Luimes zwischen Soest und Arnsberg. Mit einem aufmunternden Augenzwinkern sprach Eckhard Ruthemeyer an Bernd Göbert gerichtet von der für Kirche und Stadt gleichermaßen gültigen Aufgabe, mit leeren Kassen viel Gutes zu bewirken.
Während gekonnte Saxophon- und Orgelklänge schon im Gottesdienst angeklungen waren und jetzt den Rahmen der Grußworte bildeten, nutzte Reinhard Richter die Gelegenheit, einen fröhlichen Kanon auf die Melodie eines bekannten Kirchenliedes anzustimmen zu lassen: „Lasst uns miteinander leiten, rechnen, dienen im Amt“. In dieser munteren Stimmung setzten die zahlreichen Gäste den Festtag im nahe gelegenen Gemeindehaus der Wiese-Georgs-Kirchengemeinde fort, wo zum Empfang eingeladen war. Hans-Peter Luimes übergab symbolisch einen überdimensionalen Schlüssel an seinen Nachfolger und langjährigen Stellvertreter Bernd Göbert und Lothar Leyerer trug stellvertretend für die Mitarbeitenden ein selbst verfasstes Abschiedsgedicht vor. In fröhlicher Runde ging der Festtag, der zugleich der 61. Geburtstag von Hans-Peter Luimes war, zu Ende.
Der ehemalige Pfarrer der St.-Petri-Pauli-Kirchengemeinde in Soest, Privatdozent Dr. Matthias Haudel, ist zum außerplanmäßigen Professor für Systematische Theologie an der Universität Münster ernannt worden. Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Albrecht Beutel, überreichte Haudel im Rahmen eines Festaktes im Münsteraner Schloss die Ernennungsurkunde. Dabei hob er die “vielfältige wissenschaftliche Tätigkeit“ und das “atemberaubende Engagement" Haudels hervor. Prof. Dr. theol. Haudel lehrt nicht nur seit sechs Jahren in Münster Dogmatik und Ethik, sondern seit zwei Jahren auch an der Universität Bielefeld. Darüber hinaus ist er für die Evangelische Kirche von Westfalen im Bereich Ökumene tätig, besonders für Catholica-Fragen und für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen (ACK-NRW). Ferner unterstützt er den Diaspora-Kirchenkreis Arnsberg. Weil er als Ökumenespezialist auch Seminare mit der Leiterin des katholischen Ökumenischen Instituts in Münster, Prof. Dr. Dorothea Sattler, und dem orthodoxen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Assaad Kattan hält, waren diese bei der feierlichen Ernennung anwesend. Für seine beiden bisherigen Hauptwerke „Die Bibel und die Einheit der Kirchen“ und „Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes“ hatte Haudel als erster Theologe zweimal den Theologie- und Ökumenepreis der Katholischen Fakultät Regensburg erhalten.
Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.
Seit wenigen Tagen ist die Mediathek von „Brot für die Welt“ online. Dort finden sich mehr als 60 Filme, Clips, O-Töne, Audiobeiträge und Präsentationen aus der Arbeit des evangelischen Hilfswerks. Die Beiträge können angesehen und in vielen Fällen auch heruntergeladen werden. Ein besonderer Service ist die Möglichkeit, den Beitrag mit einem Stück HTML-Code direkt in die eigene Site einzubinden. Beiträge können außerdem über die Netzwerke Facebook, Twitter und MySpace empfohlen werden.
Der Evangelische Kirchenkreis Soest ist um ein Medium reicher. Seit April ist Superintendent Hans König unter die Blogger gegangen. Zwei bis dreimal im Monat teilt er Eindrücke aus seiner Arbeit in einem Blog auf der Internetseite des Kirchenkreises mit. Jeder, der möchte, kann die Beiträge kommentieren. Die Titel der ersten Blogs lauten: Beschleunigung, Abgebaggert, Neue Liebe, Public Viewing, Nur Gewinner. Darin geht es u.a. um die Partnerschaft mit Cottbus, um Beschlüsse der Kreissynode und um lesenswerte Bücher.
"Ein Blog [blɔg] oder auch Weblog [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser über einen Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Ablegen von Notizen in einem Zettelkasten, dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen." (Wikipedia)
Jedes Wort, das auf der jährlichen Landessynode in Bethel gesprochen wird, wird akribisch festgehalten und veröffentlicht. Das oberste Entscheidungsgremium der EKvW ist ein »gläsernes Kirchenparlament«. Die Kirchenleitung hat jetzt – wie üblich – alle Ergebnisse und Diskussionsgänge in Buchform wie im Internet für jedermann offengelegt. Interessierte können sich die Verhandlungen der Landessynode – von der Eröffnungspredigt bis zur Schlussan¬dacht – ansehen und mit der Suchfunktion auch gezielt nach bestimmten Themen suchen.
Die »Verhandlungen der Landessynode 2009« stehen als PDF-Datei auf der EKvW-Homepage unter www.landessynode.de zur Verfügung.
Unter www.velkd.de sind künftig auch Predigten zu jedem Sonntag im Kirchenjahr zu finden. Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) erweitert mit diesem Service ihr Angebot an Impulsen zur Gestaltung der Sonn- und Feiertage. Neben den bereits abrufbaren Informationen zu den feststehenden Elementen des Gottesdienstes, wie den Angaben des Liturgischen Kalenders und einem aktuellen Fürbittengebet steht ab sofort auch eine Lesepredigt zum jeweiligen Sonntag des Kirchenjahres zum Download zur Verfügung. Sie ist der Reihe „DIE LESEPREDIGT“ entnommen, die im Auftrag der VELKD vom Leiter des Amtes der VELKD, Dr. Friedrich Hauschildt, herausgegeben und im Gütersloher Verlagshaus veröffentlicht wird. Unter der Schriftleitung von Prof. Dr. Klaus Raschzok (Neuendettelsau) finden sich hier Predigten, die von 64 Pfarrern und Pfarrerinnen aus ganz Deutschland verfasst sind. Sie dienen Pfarrerinnen und Pfarrern, Prädikantinnen und Prädikanten sowie Lektorinnen und Lektoren zur Vorbereitung ihres Dienstes und Gemeindegliedern zur Lektüre.
Redaktion: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski
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