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Evangelisch am Hellweg
Heute ist Montag,
14. Mai 2012

Der Superintendent informiert - Mai 2010

Die Informationen des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Soest werden kostenlos an derzeit 300 Personen versandt.

 

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. (Hebräerbrief 11,1)

Liebe Leserinnen und Leser,

„der Geist weht, wo er will“, sagen wir und meinen damit nicht irgendeinen Geist, sondern den schöpferischen, den pfingstlichen, den Heiligen Geist Gottes. Der lässt sich eben nicht einsperren – weder in Kirchenmauern, noch …

In der barocken Klosterkirche von Schäftlarn bei München gibt es üppige Malereien und Plastiken. Ein Seitenaltar zeigt den Kirchenvater Augustin, der gerade in ein Buch schreibt. Dabei sieht er auch das Auge im Dreieck – das Symbol der Dreifaltigkeit. Er hält eine Feder in der Hand, ein Engel reicht ihm ein Tintenfass. In der Altarumrandung sitzt ein Junge, der einen Löffel und eine Muschel in seinen Händen hält. Diese Szene wird mit folgender Geschichte erklärt:

Der Junge spielt am Strand. Der Kirchenvater Augustin kommt es Weges und fragt ihn: „Was machst du da?“ Der Junge antwortet: „Ich schöpfe das Meer in die Muschel.“ Augustin sagt: „Das wird dir nicht gelingen. Das Meer ist viel zu weit und zu tief.“ Der Junge entgegnete: „Und was machst du? Du willst Gott, der viel weiter und tiefer ist, zwischen zwei Buchdeckeln einschließen?“
Die Legende überliefert, dass Augustin sehr nachdenklich weiter gegangen sei.

Der Geist Gottes weht nicht nur, wo er will, sondern er hat auch ‚inhaltliche‘ Qualitäten bzw. Kriterien: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“, sagt Paulus (2 Tim 1,7).

Mit allen guten Wünschen -

Ihr Hans König

Nachrichten

Weitere Neuigkeiten und Nachrichten aus dem Kirchenkreis finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/aktuellenachrichten.html.

Tausendfüßler evangelisch

03.05.2010 14:21

17 Kitas in Trägerschaft des Kirchenkreises

Das Evangelische Familienzentrum Senfkorn in Geseke ist jetzt in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Soest (Foto: Johannes Majoros-Danowski)

Im April übernahm der Evangelische Kirchenkreis Soest zwei neue Kindergärten. Der Evangelische Kindergarten Tausendfüßler in Bad Sassendorf-Bettinghausen stand vorher in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes. Erstmalig übernimmt damit der Kirchenkreis einen Kindergarten aus nichtkirchlicher Trägerschaft. Das Evangelische Familienzentrum Senfkorn in Geseke gehörte bisher zur Evangelischen Kirchengemeinde Geseke. Wenn im Sommer die Trägerschaft des gemeindlichen Kindergartens Burgelon in Welver-Borgeln übernommen sein wird, werden sich dann 18 Kindertageseinrichtungen im Trägerverbund des Kirchenkreises befinden.

Zertifikate überreicht

06.05.2010 18:42

Kompetenzen zur Sprachförderung in Kindergärten erworben

Organisiert von der Kindergartenfachberatung der evangelischen Kirchenkreise Soest und Arnsberg haben zwanzig Erzieherinnen durch eine entsprechende berufliche Weiterqualifizierung ihre Kompetenzen in der kindlichen Sprachförderung erweitert. Am 29. April erhielten sie die Abschlusszertifikate im Siegmund-Schultze-Haus in Soest.

Die Sprachentwicklung ist wie kein anderer zentraler Entwicklungsbereich des Kindes störungsanfällig. Nach konservativer Schätzung sind ca. 15% und mehr aller Kinder eines Jahrgangs von Spracherwerbsstörungen betroffen. Vergleichbare Bedürfnisse haben auch Migrantenkinder, die in der Regel erst im Kindergarten oder in der Schule Deutsch lernen. Angesichts der schwerwiegenden kognitiven, schulischen, sozio-emotionalen und sozio-ökonomischen Langzeitfolgen von Defiziten im Spracherwerb ist es unumgänglich, möglichst früh und wirksam zu intervenieren, um das kindliche Entwicklungs- und Lernpotenzial zu verbessern.

In den letzten Jahren hat sich das Wissen bezüglich der gesunden und der gestörten Sprachentwicklung dank des Einsatzes neuer Forschungsmethoden vervielfacht. Dies betrifft in erster Linie die Kenntnisse der frühen Stadien des Spracherwerbs und der Entstehung von Störungen in der Sprachentwicklung. Diese aktuellen Entwicklungen stellten viele der traditionellen Ansätze in Frage und führten zum Kon-Lab Programm zur "berufliche Weiterqualifizierung" vonFachpersonen, die beruflich auf dem Gebiet der Sprachförderung und -therapie tätig sind.

Cocktailbar Katerfrei

06.05.2010 18:34
Von: Marc Pauly

Jugendkirche gewinnt Innovationspreis der Stadt Werl

Werl – Die Jugendkirche Ense und Werl hat mit ihrem Projekt Cocktailbar „Katerfrei“, d.h. einer mobilen alkoholfreien Cocktailbar, beim Innovationspreis der Stadt Werl in der Sparte Kultur und Bildung den 2. Platz gewonnen. Am 28. April war die Preisverleihung in der Sparkasse Werl.

In der offenen Arbeit mit Jugendlichen ist der Alkoholkonsum immer ein Thema. In Gesprächen mit Jugendlichen über ihren Alkoholkonsum, wurde immer deutlicher, dass heute auf Veranstaltungen wenig bis keine attraktiven Alternativen zum Nicht-Konsumieren angeboten werden. Die Idee wurde geboren dies zu ändern und anspruchsvolle Alternativen auf Festen und Events anzubieten: Alkoholfreie Cocktails in stilvollem Bar-Ambiente.

Das Projekt Cocktailbar „Katerfrei“ zielt nicht auf einen grundsätzlichen Alkoholverzicht, sondern darauf, Alternativen zum Alkoholkonsum kennen und positiv erleben zu können. Die alkoholfreie Cocktailbar „Katerfrei“ soll dabei helfen, in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es nicht normal ist, dass Kinder und Jugendliche regelmäßig Alkohol trinken, und dass zum Feiern und Spaß haben im Erwachsenenalter der Alkoholkonsum gehört.

In der Stadt Werl und dem Kreis Soest stellt das Projekt Cocktailbar „Katerfrei“ ein Element der präventiven Arbeit dar. Aufgrund der Studienergebnisse zum Alkoholkonsum der Kinder und Jugendlichen soll die mobile alkoholfreie Cocktailbar ein niedrigschwelliges Angebot sein, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und den Jugendlichen Alternativen zum Alkoholkonsum aufzeigen.

„Wir werden Jugendliche nicht davon abhalten können, Alkohol zu konsumieren. Jugendliche werden ihre Grenzen auch im Hinblick auf ihren Alkoholkonsum austesten. Es macht Spaß mit Gleichaltrigen zu feiern oder auch nur „zu chillen“ (abhängen); das gemeinsame Trinken von Alkohol scheint für die meisten Jugendliche dazu zu gehören. Wer nicht mittrinkt, läuft Gefahr ausgeschlossen zu werden. Jugendlichen darf das Recht nicht abgesprochen werden, eigene Erfahrungen (auch im Umgang mit Alkohol) zu sammeln, um daraufhin Schlussfolgerungen für ihr eigenes zukünftiges Verhaltensrepertoire ziehen zu können. Wir wollen Jugendlichen das Signal geben, dass gegen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol nichts einzuwenden ist, allerdings auch die Möglichkeit besteht, ohne Alkohol Spaß zu haben und es durchaus „cool“ sein kann, in einer geselligen Runde auch ohne „Promille“ bestehen zu können.“

Das Projekt Cocktailbar „Katerfrei“ ist eng mit offenen Jugendeinrichtungen im Kreisgebiet vernetzt. Es will sowohl Jugendliche erreichen, die bereits regelmäßig Jugendeinrichtungen besuchen, als auch solche, für die die Angebote der offenen Jugendarbeit aus den unterschiedlichsten Gründen nicht attraktiv erscheinen. Durch die Mitarbeit im Projekt Cocktailbar „Katerfrei“ besteht so die Chance Jugendliche auch für andere Angebote der offenen Jugendarbeit zu begeistern und sie in bestehende Jugendeinrichtungen zu integrieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendkirche haben die Möglichkeit, Bedürfnisse der Jugendlichen zu erfahren, um diese in die zukünftige Planung von Angeboten für bzw. mit Jugendlichen einfließen lassen zu können. Jugendliche Cocktail-Shaker übernehmen einen großen Teil der Verantwortung vor und hinter der Bar und sind so ein positives Vorbild für Gleichaltrige.

  • Stilvolles Barsetting: In der alkoholfreien Cocktailbar „Katerfrei“ wird ein stilvolles Ambiente geboten, damit die alkoholfreien Cocktails zum Erlebnis werden.
  • Drinks für jeden Geschmack: Die alkoholfreie Cocktailbar "Katerfrei" bietet ungewöhnliche, köstliche Drinkkreationen ohne Alkohol in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
  • Geschultes Team: Das Team ist im Zubereiten der Cocktails sowie in pädagogischen und kommunikativen Bereichen geschult.
  • Individuelle Beratung: Durch das geschulte Team kann eine individuelle Beratung angeboten werden.

Die Cocktailbar KATERFREI kann gebucht werden zu allen möglichen Events, Festen und Feiern. Wer mehr über die Cocktailbar KATERFREI erfahren möchte, kann sich an Marc Pauly wenden unter E-Mail info(at)jugendkirche-ense-werl.de. Unter www.cocktailbar-katerfrei.de stehen bald auch schon einige Termine an denen wir anzutreffen sind.

Pilger am Kreiskirchenamt

08.04.2010 16:06

Jakobsweg in Soest eröffnet

Pilger am Kreiskirchenamt (Foto: Johannes Majoros-Danowski)

Soest – Am 24. März wurde in Soest der neue Jakobsweg entlang des Hellwegs eröffnet. Dass die Eröffnungsveranstaltung des in acht Tagesetappen verlaufenden Weges zwischen Höxter und Dortmund in Soest stattfand, hatte gute Gründe. Soest liegt nicht nur geografisch ungefähr in der Mitte der 178 Kilometer langen Strecke; Soest ist auch besonders reich an mittelalterlichen Zeugnissen des Pilgerwesens und speziell des Jakobsweges.

In einer ökumenischen Andacht in der vollen St.-Patrokli-Kirche erinnerte der katholische Propst Josef Heers an das Leben des Jesusjüngers und Apostel Jakobus und die spätere Verehrung des Heiligen in Santiago de Compostela in Spanien. Der evangelische Pfarrer Bernd-Heiner Röger von der benachbarten St.-Petri-Kirche betonte, dass Aufbruch und Unterwegsein zentrale Motive der jüdisch-christlichen Tradition sind.

Nach Grußworten von Professor Dr. Dr. h.c. Torsten Capelle, dem Vorsitzenden der Altertumskommission für Westfalen, Dr. Barbara Rüschoff-Thale, der Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Ulrike Gilhaus, der stellvertretenden Landrätin des Kreises Soest, Christine Mackensen, der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Soest sowie von Dr. Robert Plötz, dem Präsidenten der Deutschen St.-Jakobus-Gesellschaft Aachen stellte Ulrike Spichal, gerahmt von musikalischen Einlagen durch das Ensemble Custos, den von ihr erforschten und der Öffentlichkeit neu zugänglich gemachten Jakobsweg vor.

Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich dann der erste Pilgerzug in Bewegung: Von St. Patrokli ging es vorbei an St. Petri und dem Kreiskirchenamt über die Jakobistraße. Wer genau hinsah, bemerkte die Weg-Symbole, die durch den Sauerländischen Gebirgsverein angebracht worden waren: die gelbe Jakobsmuschel auf dunkelblauem Grund mit der Aufschrift“Pilgerweg“. Ziel war das Bürgerzentrum Alter Schlachthof, wo die Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Pilgerimbiss einkehrten. Dort konnte auch der neu veröffentlichte Pilgerführer erworben werden, der Interessierten auf längeren oder kürzeren Strecken entlang des Hellwegs die genaue Route und zahlreiche Informationen an die Hand gibt.

Der Jakobsweg entlang des Hellwegs führt innerhalb des Kirchenkreises Soest an vielen mittelalterlichen, darunter auch neun evangelischen Kirchen vorbei. Eine Reihe der Kirchen ist verlässlich geöffnet, bei anderen können Besichtigungen vereinbart werden. Alle Informationen hierzu werden in Kürze im Internet unter www.jakobswege-am-hellweg.de zur Verfügung stehen. Hier finden sich auch Informationen über den Wegverlauf und Sehenswürdigkeiten auf einer interaktiven Landkarte sowie ein geistliches Weggeleit.

Pfarrstellen in Werl und Lippstadt neu zu besetzen

04.05.2010 10:58

Pfarrstellen in Werl und Lippstadt neu zu besetzen

Die Evangelische Kirchengemeinde Werl hat aufgrund der Gemeindegliederzahlen eine dritte Pfarrstelle eingerichtet und wird sie in Kürze ausschreiben. 75 Prozent umfassen Gemeindearbeit und 25 Prozent Religionsunterricht. Die Stelle kann auch in eingeschränktem Dienst von 75 Prozent wahrgenommen werden. Das Presbyterium hofft, die Stelle bis zum Sommer besetzen zu können. Das Schulreferat des Kirchenkreises ist an der Besetzung beteiligt.

Vorbehaltlich der Freigabe durch das Landeskirchenamt ist in der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt die erste Pfarrstelle (Pfarrbezirk Nordwest/Cappel) – bis auf weiteres mit einem vollen Dienstumfang – neu zu besetzen. Die Stelle kann auch in eingeschränktem Dienst von 75 Prozent wahrgenommen werden. Von der zukünftigen Inhaberin / dem zukünftigen Inhaber wird Gemeindearbeit mit einem Umfang von 75 Prozent eines vollen Dienstumfanges erwartet und gleichzeitig gewünscht, eine Unterrichtsverpflichtung im Fach Evangelische Religionslehre an Schulen in Höhe von bis zu 25 Prozent eines vollen Dienstverhältnisses zu übernehmen.

Neue Perspektiven

06.05.2010 11:21

Netzwerk „Initiative Deutsch-Russische Bildung“ gegründet

Einen weiteren Schritt zur Verstärkung der internationalen Begegnung wollen die Partner des neu gebildeten Netzwerks „Initiative Deutsch-Russische Bildung“ zusammen gehen.Die GründerInnen der Initiative vor der Deutsch-Russischen Linde am Stift Cappel, gepflanzt 1992 als Symbol für Frieden und Partnerschaft: Dr. Hartwig Mennen, Genia Gunkewitsch, Bärbel Beninde, Guido Harst, Christa Leßmann-Fischer, Hermann Strutz, Dorothea Held, Elena Normann (Foto: Christa Leßmann-Fischer)

Lippstadt – Unter Anregung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch hatten sich vor wenigen Monaten verschiedene Organisationen, Schulen und Vereine zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um die partnerschaftlichen Beziehungen zur Föderation Russland zu verstärken und den Schüler- und Auszubildendenaustausch zu fördern. Beteiligt sind das Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten in Bielefeld, das Rudolf-Rempel-Berufskolleg in Bielefeld, das Kuratorium Städtepartnerschaft Bielefeld-Welikij-Nowgorod e.V., der LOGO e.V., der Drushba e.V und die Stiftung Deutsch-Russischer Jungendaustausch mit Sitz in Hamburg. Am 29. April fand nun die erste Vorstellung der Initiative in der Öffentlichkeit im evangelischen Stift Cappel in Lippstadt statt.

Bereits auf zwanzig Jahre Kooperation im russischen Krasnojarsk kann das Berufskolleg Stift Cappel zurückblicken. Diese langjährige Zusammenarbeit auf sozialem und gesundheitlichem Gebiet machen das evangelische Berufskolleg Stift Cappel zu dem erfahrensten Mitglied des Netzwerkes. Mit der Neugründung der „Initiative Deutsch-Russische Bildung“ bieten sich viele übergreifende Perspektiven der Zusammenarbeit im Bereich der Agrarwirtschaft, Kultur, Technik sowie im Sozialen.

In den 90er Jahren waren zum ersten Mal, gefördert durch kirchliche und staatliche Mittel, vierzig junge Russinnen und Russen am Cappeler Berufskolleg ausgebildet worden. Dies war der Grundstein für die Übertragung des Cappeler Ausbildungsmodells auf fünf Schulen in der Region Krasnojarsk, wo nun nicht nur hiernach ausgebildet wird, sondern auch eine Diakoniestation errichtet und die evangelische Kirchengemeinde Krasnojarsk neu registriert wurde. Als erste deutsch-russische Schule ist das Berufskolleg Stift Cappel somit besonders wichtig für die deutsch-russischen Beziehungen und auch für die Aussiedlerförderung und Integration.

Seit 2006 bietet nun auch das Lippe-Berufskolleg in Lippstadt erweiterte Möglichkeiten der Kooperation mit Russland im Bereich Technik und Wirtschaft an. Die Finanzkrise bleibt jedoch vor allem bei den russischen Partnern nicht unbemerkt und somit konnte in letzter Zeit keine Fachtagung mehr stattfinden.
Bei der Eröffnungsveranstaltung der neu gebildeten Initiative im Stift Cappel sprach sich der ehemalige Vorsitzende der deutsch-russischen Parlamentariergruppe NRW Jürgen Jentsch daher vor allem für eine Erweiterung der Partnerschafts-Projekte und somit einer effektiven Friedensarbeit aus. Hier stand der Appell an Regierung und Kirchen im Vordergrund, sich Russland wieder zuzuwenden. Vor dem Hintergrund der Geschichte sei die Kooperation nach der Wende von besonderer Wichtigkeit, um mit der Ausbildung junger Menschen auf internationaler Ebene eine Friedenspolitik zu gestalten.
Vor wichtigen Vertretern aus Politik und Kirchenarbeit sprachen sowohl die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Pfeffer, als auch der Presbyteriumsvorsitzende und in Vertretung des Superintendenten erschienene Pfarrer Volker Neuhoff. Mit einem Grußwort drückten ebenfalls Landtagsabgeordnete Marlies Stotz und die stellvertretende Landrätin Irmgard Soldat ihre guten Wünsche aus.

Keine Abschiebung von Roma

29.04.2010 15:24
Von: Herbert Beller

Initiative gegen Abschiebung von Roma

Volker Maria Hügel gab das Einleitungsreferat (Foto: Herbert Beller)

Soest – Die Aufgeschlossenheit der Politiker, sich besonders zu Wahlkampfzeiten der Belange ihrer Mitbürger anzunehmen, haben die Asylarbeitskreise im Kreis Soest und die Psychosoziale Arbeitsstelle für Flüchtlinge der Diakonie Ruhr-Hellweg genutzt, um zu einer besonderen Veranstaltung ins Petrushaus einzuladen. Den Vertretern aller politischen Parteien wurde hier Gelegenheit gegeben, zu dem Problem der Abschiebung der Roma aus dem Kreisgebiet Stellung zu nehmen. Der Einladung an alle Parteien waren Vertreter der FDP, vom Bündnis 90/die Grünen und der Partei die Linke gefolgt.

Die Einstimmung auf das Thema übernahm Volker Maria Hügel aus Münster. Er erwies sich als  ein Kenner mit großem Fachwissen für die Problematik des Ausländerrechts, der u.a im Flüchtlingsrat und in der Härtefallkommission des Landes NRW tätig ist und über die GGUA sich Gehör verschafft. In dieser Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender setzt er sich seit über dreißig Jahren für die Rechte der Asylbewerber ein.

Die Diskrepanz zwischen dem Kenntnisstand der Politik und der von den anwesenden direkt Beteiligten beschriebenen Realität gehörte in der nachfolgenden Podiumsdiskussion zu den prägenden Erkenntnissen des Abends.

Seine von der Ausländerbehörde des Kreises eingeholten beruhigenden Fakten trug Wilhelm Reinicke vor; im Widerspruch hierzu wussten jedoch Asylarbeitskreis und die Diakonie von kreisweit siebzig Personen,  denen die Abschiebung drohe. Und diese Abschiebung soll in ein Gebiet vollzogen werden, das als Staat nicht lebensfähig ist, in dem laut Bundesnachrichtendienst „die organisierte Kriminalität die Staatsform ist“, dessen Unabhängigkeit  nur von einem Drittel aller Staaten der Weltgemeinschaft anerkannt wird und dessen „Wirtschaftsleistung“ zu 20 % aus dem Drogenhandel besteht. Neben diesen Fakten belasten jedoch die gravierenden humanitären Verstöße, die Perspektivlosigkeit bei einer Arbeitslosenquote von 45 % und die ausufernde Korruption  das 11.000 Quadratkilometer große Gebiet. Und dies obwohl seit 2008 die Rechtsstaatlichkeitskommission der Europäischen Union den Kosovo überwacht.

In dem am 14. April 2010 nun unterzeichneten Rücknahme- und Sicherheitsabkommen mit dem Kosovo schwinden auch die Bleibemöglichkeiten sogar für die in Deutschland geborenen Angehörigen jener Bevölkerungsgruppen, die sich in ihrem langjährigen Aufenthalt hier bereits integriert haben und heimisch wurden.

Trotz der angespannten Gefühlslage nach den Schilderungen von Fallbeispielen und dem Widerspruch zur herrschenden Meinung der Bundespolitik gelang den Mitgliedern der Asylgruppe eine sachlich prägnante Beschreibung der menschenunwürdigen Zustände und Fakten von ihren letzten Reisen und Einsätzen in dem Gebiet. Angesichts dieser Ausführungen und der Gesetzeslage und der Arbeitsweise der Ausländerbehörden breitete sich fast Resignation aus, zumal auch Eingaben an die Kreisverwaltung wie die Resolution vom 28. Aug. 2009 nahezu ins Leere liefen.

Man kennt im politischen Alltag die Erkenntnis, durch Reformen überholte Sachverhalte und verpasste Änderungen der geänderten Realität und Entwicklung anzupassen. Dass hier bedeutender Nachholbedarf in der Ausländer- und Bleiberechtsgesetzgebung  mit noch mehr Nachdruck eingefordert werden muss, wurde deutlich. Dies ließ unter den Beteiligten die vehemente Forderung entstehen, dass nicht nur weitere Worte sondern Taten folgen sollten, um der Öffentlichkeit und der Politik die Problematik und Unmenschlichkeiten der bestehenden Verfahrensweise zu beschreiben. Hierzu verabredete sich der größte Teil der Anwesenden zu einem Termin Ende April im Haus der Diakonie, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Weitere Einzelheiten und Informationen über die Aktionsgruppe gibt gern die Flüchtlingsberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg unter Tel. 02921 36200 oder Pfarrer Rainer Grüber Tel. 02921 3699678.

Hilfen für Flüchtlinge sichern

06.05.2010 13:19
Von: Ulrike Flaspöhler

Vertreter der Diakonie trafen sich mit Landtagsabgeordnetem der SPD

„Mit Ihrer engagierten Arbeit fördern Sie den Flüchtlingsschutz und den sozialen Frieden im Kreis“, bedankte sich Dr. Karsten Rudolph, innenpolitischer Sprecher der SPD im Landtag, in einem Gespräch bei Steffen Baumann von der Diakonie. Er wolle in Gesprächen für eine bessere Förderung der Flüchtlingsarbeit werben.

Vertreterinnen und Vertreter der Flüchtlingshilfe der Diakonie Rheinland- Westfalen- Lippe setzten sich in dem Gespräch für Verbesserungen beim Bleiberecht, beim Schutz der von Abschiebung bedrohten Minderheiten aus dem Kosovo und bei der Aufnahme alleinreisender minderjähriger Flüchtlinge ein. „ Das Bleiberecht sollte an eine Mindestaufenthaltsdauer geknüpft und mit humanitären Kriterien verbunden werden“, warb Steffen Baumann, Vorstand der Diakonie Ruhr- Hellweg, einvernehmlich mit Karsten Rudolph.

Heinz Drucks von der Flüchtlingsberatungsstelle berichtete von Menschenrechtsverletzungen und unerträglichen Lebensbedingungen, denen sich Roma im Kosovo nach wie vor ausgesetzt sehen. „Wir brauchen eine Neubewertung der Situation und einen vorläufigen Abschiebungsstopp“, forderte Drucks.

Dietrich Eckeberg, Referent für Flüchtlingsarbeit bei der Diakonie Rheinland- Westfalen- Lippe bat Dr. Rudolph, sich gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden für eine kindesgerechte Erstaufnahme für die etwa 600 alleinreisenden minderjährigen Flüchtlinge ein zu setzen, die jährlich nach Nordrhein- Westfalen kommen. „Diese Kinder und Jugendlichen bedürfen unseres Schutzes und einer Aufnahme in Clearingstellen“, warb Eckeberg.

„In der Beschreibung sind wir uns einig“, bestätigte Dr. Karsten Rudolph die Anliegen der Diakonie. Auch er sieht die Notwendigkeit, sich gerade zu diesen Themen für Verbesserungen beim Flüchtlingsschutz ein zu setzen. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

Dauerproblem Alkohol

05.05.2010 15:20
Von: Katja Burgemeister

Sucht-Zahlen der Beratungsstellen der Diakonie Ruhr-Hellweg

Kreis Soest – Die Zahl der KlientInnen, die im vergangenen Jahr in den Suchtberatungsstellen der Diakonie Ruhr-Hellweg im Kreis Soest Hilfe gesucht haben, ist zwar nicht größer geworden. Der Jahresbericht zeigt jedoch, dass es mehr denn je Grund zur Sorge gibt – wenn man hinter die nackten Zahlen schaut.

Unter den 1.377 Menschen mit Suchtproblemen, die 2009 die Beratungsstellen aufgesucht haben, sind immer mehr junge Männer, die problematischen Alkohol- und Drogenkonsum aufweisen. „Eigentlich sollten sie längst mitten in der Schul- oder Berufsausbildung sein“, betont Wilfried Steinrücken, Leiter der Suchtberatung. „Der fortgeschrittene Suchtmittelmissbrauch macht das aber unmöglich.“ Betrinken bis zur Bewusstlosigkeit ist bei dieser Personengruppe weiterhin im besorgniserregenden Ausmaß verbreitet. Häufig enden derartige Ausschweifungen mit Straftaten und Verurteilungen.

Die Zahl der arbeitslosen KlientInnnen – die meisten davon sind ALG II-Bezieher – ist weiterhin auf einem nicht minder schockierenden hohen Niveau von 44,5 Prozent. Auch die Klientengruppe der chronisch Suchtkranken mit einer Mehrfachproblematik hat eine erneute Zunahme zu verzeichnen. Das heißt: Immer mehr Betroffene sind gleich von mehreren Suchtmitteln abhängig. Deutlich zugenommen hat zudem die Zahl der Vermittlungen über die Beratungsstellen in Entgiftungen, Rehabilitationen und ins Betreute Wohnen Suchtkranker. 118 Vermittlungen waren es 2009 gegenüber 99 im Vorjahr. „Die steigenden Vermittlungszahlen in diesem Bereich haben aus unserer Sicht mit der stetigen Zunahme chronisch Suchtkranker, der fehlenden Tagesstruktur und Arbeitslosigkeit, der Zunahme der Armut und den daraus resultierenden psychosozialen und psychiatrischen Auffälligkeiten bei unserer Klientel zu tun“, analysiert Wilfried Steinrücken.

Alkohol bleibt auf einem gleichbleibend hohen Niveau die Suchtursache Nummer eins. Die Gruppe der Opiatabhängigen nahm um 13,5 Prozent wieder merklich gegenüber dem Vorjahr zu. Auch stieg die Zahl der Substituierten um 10 Prozent an. Insgesamt führten die Mitarbeitenden der Beratungsstellen über 7.200 Gespräche.

Achtung vor den Menschen

31.03.2010 16:09
Von: Herbert Beller

Jahresbericht 2009 der Sozialberatungsstelle Soest

Bildunterschrift: Das Team der Sozialberatungsstelle Soest des Ev. Perthes-Werks: (v.l.) Sandra Werthschulte, Alice Christen, Gabi Bonnekoh, Michael König (Foto: Herbert Beller).

Soest – In einem Druckstück von über dreißig Seiten hat die Sozialberatungsstelle Soest des Evangelischen Perthes-Werkes  ihre Arbeit im Jahre 2009 dokumentiert. Die Beschreibung des Wohnungsmarktes und hieraus die Hilfestellung für Hartz IV-Empfänger, die Perspektivlosigkeit junger Erwachsener, die Situation bei älteren Klienten und die Darstellung des Arbeitsmarktes sind nur einige Themen, die zusätzlich durch detaillierte Statistiken dargestellt werden. Die Zahlenreihen führen stets zu dem Ergebnis, dass im Vergleich zum Vorjahr eine oft erhebliche Steigerung konstatiert werden muss. Angesichts der Fallbeispiele, in denen es um 10-Euro-Beträge geht, mag man nicht glauben, dass diese der gleiche Staat verantwortet, der auf der anderen Seite Missmanagementfehler in Milliardenhöhe sanktioniert.
Das Unverständnis hieraus und auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Verwerfungen, z.B. durch das unzulängliche Arbeitsangebot, lassen besonders Jugendliche sehr viel häufiger den Weg zur Beratungsstelle nehmen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Steigerung für die unter 20-jährigen 81%.

Die prekäre und wohl auch aussichtslose Situation beschreibt die Statistik mit 579 Gesamtbetreuten, von denen 49 Personen ihren „Erstauftritt“ bei der Sozialberatungsstelle des Perthes-Werkes hatten. Hierbei muss man die oft verschwiegene Not und zusätzlich die Leistungen anderer sozialer Träger bedenken, um das Ausmaß der stetig steigenden Hilfsbedürftigkeit vieler Mitmenschen zu begreifen. Zugegeben, es gibt das Wort von Sozial-Missbrauch. Hierzu hat die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg jedoch ermittelt, dass dies für weniger als 1,9 % aller Zahlungen zutrifft; eingeschlossen hierin sind auch die vielen Fälle aus Unkenntnis. Gegen Unkenntnis der Behörden oder fehlerhafte Bescheide hingegen konnte die Sozialberatungsstelle Soest im Berichtszeitraum allein für 40 Personen erfolgreich Widerspruch reklamieren.

99 Personen erhielten nach der Beratung ein geregeltes Einkommen, 24 Personen konnten im Berichtszeitraum eine Beschäftigung aufnehmen, für 120 Personen wird die Kontomitverwaltung übernommen. Erfreulich ist auch der weithin bekannte Qualitätsgrad der Beratungsstelle, sodass viele Ratsuchende sogar aus dem weiteren Umland wie Welver, Werl, Lippstadt und Warstein trotz der umständlichen und kostspieligen Anreise nach Soest kommen.

Das Team um Michael König verkennt in seinem Bericht keineswegs, dass diese vielen kleinen Tropfen nicht ein Umdenken und die Durchsetzung des Rechtsanspruchs auf Sicherung vor Armut ersetzen. Solange jedoch Politik und Gesellschaft sich stärkeren Lobbyisten z.B. mit Abwrackprämien und überhöhten Pharmapreisen beugen, sind diese Tropfen der Sozialberatung, in den Tafeln, den Sozialkaufhäusern usw. besser als gar nichts.
Und die vielen ehrenamtlichen Helfer in diesen Einrichtungen sind ein leuchtender Beweis dafür, dass Anstand und Achtung vor den Mitmenschen und nicht nur schnödes Mammondenken doch noch einen Platz in unserer Gesellschaft hat.

Kleines Juwel

06.05.2010 12:03
Von: Bernd-Heiner Röger

Spendenaktion zum Erhalt der Brunsteinkapelle

Seit dem 19. April tut sich etwas an der Soester Brunsteinkapelle. Die Gerüste werden aufgebaut für die große Sanierung des doch sehr baufälligen Gebäudes. Geplant sind die Arbeiten schon seit Jahren, aber es fehlte bislang an Geld. Die Gemeinde allein ist mit dieser Maßnahme überfordert und die Bewilligung der versprochenen Fördergelder verzögerte sich. Nun stehen – das war die frohe Kunde im Sommer 2009 - 240.000 Euro aus verschiedenen Quellen (Bund, Land, Stiftung Deutscher Denkmalschutz) bereit und die Arbeiten können beginnen.
Saniert werden zunächst Dach und Tragwerk incl. der Turmhaube. Das Dach wird neu verschiefert und der Dachstuhl instandgesetzt. Dann ist das stark bröckelnde Außenmauerwerk an der Reihe, das komplett restauriert wird. Besonders Strebepfeiler und Pfeilerköpfe bedürfen der Sanierung. Im Innern muss die derzeit nur notgesicherte Holzbalkendecke restauriert werden sowie das Maßwerk im Chorraum, das nur mit Plastikbindern gegen das Herunterfallen geschützt ist.

Die Bedeutung der Brunsteinkapelle besteht darin, dass sie die letzte von ca. 20 mittelalterlichen Bürgerkapellen in Soest ist. In den vergangenen Jahrzehnten ist sie von verschiedenen Gemeinschaf¬ten genutzt worden wie der reformierten Gemeinde und einer russlanddeutschen Baptistengemeinde. Seit 12 Jahren hat in ihr der Künstler Fritz Risken ein Atelier eingerichtet. Die Petri-Pauli-Gemeinde ist nach wie vor Eigentümerin des Gebäudes, das in Soest ein kleines Juwel darstellt.
 
Für die Restaurierung muss die Gemeinde einen Eigenanteil von ca. 30.000 € aufbringen und bittet die Bevölkerung herzlich um Unterstützung. Spendenkonto: Nr. 15446, St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde,  Sparkasse Soest  (BLZ 414 500 75), Stichwort Brunsteinkapelle

Kurswechsel jetzt

06.05.2010 12:18
Von: Wolfgang Kolnsberg

Unterschriften für Klimaschutz im Weltladen Bad Sassendorf

Das Team des Eine-Welt-Ladens in Bad Sassendorf erreichte folgende Bitte: "Die Klima-Allianz, ein bundesweiter Zusammenschluss von über 100 Organisationen aus allen geselllschaftlichen Bereichen, hat zusammenmit dem Eine-Welt-Netz NRW und einer Reihe von umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen die Kampagne "Kurwechsel jetzt - für ein Klimaschutzgesetz in NRW!" ins Leben gerufen. Im Vorfeld der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai wollen wir ein Zeichen für nachhaltigen und konsequenten Klimaschutz setzen und bitten Euch dabei um Eure Mithilfe."

Im Eine-Welt-Laden liegen seit einigen Tagen Unterschriftenlisten, Flyer und Postkarten dieser Aktion aus. Sie sollen spätestens bis zum 18. Mai, dem Beginn der Koalitionsverhandlungen, an die Klima-Allianz zurückgeschickt werden.
Bei Rückfragen: Kampagnenbüro der Klima-Allianz NRW Tel. 0228 92399355, E-Mail info(at)klimaschutzgesetz-nrw.de.

Weitere Newsletter

Weitere Online-Medien des Kirchenkreises:

Informationen aus einzelnen Kirchengemeinden bieten die Newsletter der Kirchengemeinden

In folgenden Kirchengemeinden stehen Gemeindebriefe zum Download zur Verfügung:

Weitere Newsletter und Online-Dienste bieten vielfältige Informationen über den Kirchenkreis hinaus.

Termine

Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.

Jeden ersten Samstag

06.05.2010 13:30

Viegener-Führungen ab 7.5.2010

Joseph Kleine, Kirchenführer und ausgewiesener Kenner des Werks Fritz Viegeners bietet ab Mai Führungen über den überregional bekannten Bildhauers an. Die Führungen starten je um 14.00 Uhr am Stadtmodell am Soester Rathaus und finden bis einschließlich Oktober je am 1. Samstag im Monat statt. Ausschließlich die erste Führung findet wegen des Maifeiertags am Freitag, dem 7. Mai statt.

100 Jahre Posaunenchor Lippstadt

05.05.2010 14:12
Von: Christa Kirschbaum

Westfälischer Bläsertag in Lippstadt am 8.5.2010

Bildunterschrift: Am 8. Mai spielt das Norddeutsche BlechbläserCollegium Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Gabrieli, George Gershwin, Alexandre Guilmant, Stefan Mey, Burghard Schloemann, Tilman Susato u.a. in der Besetzung: Christian Fuchs, Christian Kornmaul, Ulf Pankoke, Frank Plewka, Christian Strohmann (Trompeten), Julian Breen (Horn), Ulrich Dieckmann, Monika Hofmann, Stefan Mey, Peter Ruppel, Andreas Schröder (Posaunen) und Olaf Dziemba (Tuba) (Foto: BlechbläserCollegium).

Lippstadt – Der Bläsertag des Posaunenwerks in der Evangelischen Kirche von Westfalen findet am Samstag, dem 8. Mai, in Lippstadt statt. Der Posaunenchor Lippstadt hat sich anlässlich seines 100. Geburtstages dieses jährliche Treffen der westfälischen Chorleiter und ihrer Chöre in Lippstadt gewünscht. Rund 150 Aktive werden an diesem Tag in Lippstadt sein, an einem Bläserseminar mit Prof. Burghard Schloemann aus Herford teilnehmen, über aktuelle Fragen der Arbeit in den Posaunenchören beraten und neue Noten kennenlernen.
Zwei musikalische Höhepunkte prägen den Tag: Um 15.00 Uhr werden die Bläser auf dem Rathausplatz ein Open-Air-Konzert geben. Die Leitung hat der Bochumer Posaunenchorleiter Hajo Nast, der als Jugendlicher im Lippstädter Posaunenchor mitgespielt hat. Bei schlechtem Wetter wird das Konzert in die Marienkirche verlegt.

Zum Abschluss des Bläsertages findet um 17.00 Uhr ein Konzert des Norddeutschen BlechbläserCollegiums in der Marienkirche statt.  Das Ensemble besteht aus den Landesposaunenwarten der norddeutschen evangelischen Landeskirchen, die sich 2001 zu einem 10köpfigen Ensemble zusammengeschlossen haben. Das Repertoire reicht von der Bläsermusik der Renaissance über die Romantik bis hin zur zeitgenössischen Bläsermusik. Dazu kommen die interessanten Bearbeitungen für das klassische zehnstimmige Blechbläserensemble, z.B. die Philip-Jones-Reihen. Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist es weiterhin, die breit gefächerte Literatur für Posaunenchöre exemplarisch zu interpretieren.

Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Aktive Teilnehmer am Bläsertag haben freien Eintritt. Die Abendkasse ist ab 16.30 Uhr geöffnet.

Gehen Sie wählen!

06.05.2010 11:33

Evangelische Positionen zur Landtagswahl am 9.5.2010

Als Orientierung zur Landtagswahl am 9. Mai hat die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ihre Positionen zu wichtigen politischen Fragen zusammengestellt und veröffentlicht. Unter dem Titel „Zukunft bewegen“ sind Aussagen zum Sozialstaat, zu Schule und Bildung, Migration und Integration, Energiepolitik und Klimaschutz sowie zur Grünen Gentechnik vereinigt. Die Orientierungspunkte – im Internet unter www.zukunft-bewegen.ekvw.de zu finden – sind mit dem Appell verbunden: „Gehen Sie wählen! Nehmen Sie Ihr Grundrecht wahr und stimmen Sie über die politische Zukunft NRWs und die Verteilung politischer Verantwortung ab!“

Die Broschüre und die zugrunde liegenden Dokumente stehen als Download unter www.zukunft-bewegen.ekvw.de zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie auf dieser Homepage kirchliche Stellungnahmen, Positionspapiere und Argumentationshilfen zu weiteren Themenfeldern, die in diese Zusammenstellung nicht aufgenommen werden konnten.

Pfarrkonferenz am 19.5.2010

04.05.2010 15:11

Pfarrkonferenz am 19.5.2010

Die nächste Pfarrkonferenzfindet am Mittwoch, dem 19. Mai 2010, von 15.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Weslarn statt. Die Pfarrkonferenz beginnt mit einer Andacht in der St.-Urbanus-Kirche, Kirchkamp 1, Bad Sassendorf-Weslarn.

Referent der Pfarrkonferenz zum Thema „Der Sühnetod Jesu“ ist Altsuperintendent Burkhard Müller aus Bonn. „Jesus, nicht für unsere Sünden gestorben“. Mit dieser Ansicht, die er im Februar 2009 in einer Morgenandacht-Reihe des WDR vertreten hatte, wurde eine lebhafte Diskussion ausgelöst, die weit über die Rheinische Kirche hinausgeht. Wird mit dieser Behauptung nicht das Zentrum der christlichen Glaubens zerstört? Widerspricht es nicht dem einhelligen Zeugnis der Bibel? Müller meint: „nein“. Nach seiner Ansicht ist die Sühnevorstellung in der Bibel nur ganz am Rande neben vielen anderen wichtigen Interpretationen der Person Jesu zu finden. Burkhard Müller war von 1990-2000 Superintendent in Bonn, von 2001 bis 2007 Sprecher des „Wortes zum Sonntag“.

Zur Einstimmung ins Thema finden Sie unter folgenden Links Diskussionsbeiträge zur Sühnetod-Debatte von Ulrich Eibach und Klaus-Peter Jörns.

Die Kunst, Zukunft zu gestalten

06.05.2010 11:44

Workshop Altenarbeit am 20.5.2010

In vielen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden haben sich in den vergangenen Jahren Strukturen verändert. Für ältere Menschen oder Ehrenamtliche in Gemeindegruppen bedeutet dies, dass sie sich vielfältig in der Gemeinde neu orientieren müssen. Dieses bringt gerade für ältere Menschen Probleme mit sich.
Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe lädt deshalb Pfarrerinnen und Pfarrer, Presbyterien sowie interessierte Ehrenamtliche und Hauptamtliche in Kirche und Diakonie zu einem Workshop unter dem Titel "Die Kunst, Zukunft zu gestalten" am 19. Mai in Dortmund ein, gemeinsam die entstehenden Herausforderungen zu diskutieren und Entwicklungen anstoßen. Weitere Informationen sowie den genauen Tagesablauf gibt es im Einladungs-Flyer, der als PDF-Datei im Internet zur Verfügung steht.

Nachtpilgern zu Pfingsten

29.04.2010 15:36
Von: Sabine Riddermann

Wanderung von Hamm nach Dinker am 22.5.2010

Foto (privat): Bildunterschrift (von links): Pfarrer Paul Blätgen (Schulreferat Kirchenkreis Hamm) und Alfred Grote (Evangelische Kirchengemeinde Mark) freuen sich mit Sabine Riddermann und Karl-Heinz Schneider auf das Experiment „Nachtpilgern“.

Hamm/Welver-Dinker – Auf dem Weg nach Pfingsten etwas Besonderes erleben, das wünschen sich Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Mark in Hamm: Sie laden erstmals zu einem Nachtpilgerweg von Samstag, 22. Mai auf Sonntag den 23. Mai 2010 ein. Startpunkt ist die mittelalterliche Pfarrkirche St. Pankratius in Hamm - Mark , die zu den schönsten im romanischen und gotischen Stil erbauten Kirchen des Kirchenkreises Hamm zählt. Pfarrer Paul Blätgen wird die Pilger auf diesen Nachtpilgerweg in der Pankratiuskirche einstimmen. Zeiten der Andacht, der Besinnung und des Schweigens gehören zu dem Weg wie gemeinsames Singen und Gespräche.

Der Weg geht grenzüberschreitend vom Kirchenkreis Hamm in den Kirchenkreis Soest. Weitere Stationen sind die Martin-Luther-Kirche in der Bimbergsheide und die St. Antoniuskirche in der Geithe. Ziel ist die Evangelische Kirchengemeinde Dinker, am frühen Morgen gibt es dort im alten Pastorat ein kräftigendes Pilgerfrühstück. Der Pilgerweg mündet in den abschließenden Pfingstgottesdienst in der St. Othmarkirche, Dinker.

Das Nachtpilgern findet nur bei trockenem Wetter statt. Außer der üblichen Ausstattung, wie bequemen Wanderschuhen und Bekleidung nach dem „Zwiebelprinzip“ sind eine Stirnlampe oder eine gut ausleuchtende Taschenlampe mit Ersatzbatterien, ein Sitzkissen und etwas Proviant, besonders Getränke für den Weg erforderlich. Der Gang beginnt an der Marker St. Pankratiuskirche am 22. Mai um 23.45 Uhr und endet in Dinker am 23. Mai nach dem gemeinsamen Gottesdienst gegen 11.30 Uhr. Den Rückweg von Dinker nach Hamm treten die Nachtpilger mit dem Bus an. Spirituelle und kirchenpädagogische Vorbereitung erfolgte durch Diakonin Sabine Riddermann und Kirchenführer Karl-Heinz Schneider.

Zur Anmeldung wird ein Beitrag von 13 Euro per Überweisung, Verwendungszweck „Nachtpilgern“, auf das Konto der Kirchengemeinde Mark Volksbank Hamm, BLZ 410 601 20, Konto Nr. 104 104 001 erbeten. Anmeldungen werden bis zum 15. Mai unter E-Mail schneiderridderm@aol.com entgegengenommen. Weitere Informationen gibt Karl-Heinz Schneider unter Tel. 0172 2372009. Die Teilnahme am Pilgerweg geschieht grundsätzlich auf eigene Gefahr. Bei Krankheit oder chronischen Gesundheitsschäden sollte vor Beginn des Laufes der Arzt um Rat gefragt werden.

17 Kirchen offen

04.05.2010 15:15

Nacht der offenen Kirchen am 23.5.2010

An Pfingsten, dem 23. Mai, findet die vierte Nacht der offenen Kirchen in Westfalen statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag wieder abwechslungsreiches Programm. Im Bereich des Kirchenkreises Soest wollen 17 Kirchen ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher öffnen. Erstmals dabei ist die St.-Andreas-Kirche in Soest-Ostoennen, wo die „älteste Orgel der Welt“ zu hören sein wird, und die St.-Pantaleon-Kirche in Bad Sassendorf-Lohne. Neben zwölf evangelischen und zwei evangelisch-freikirchlichen Kirchen sind auch vier katholische Kirchen geöffnet, darunter die von der evangelischen Kirchengemeinde genutzte St.-Anna-Kapelle in Ense-Niederense. Das Programm im Bereich des Evangelischen Kirchenkreises Soest ist im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/kirchennacht2010.html, das Programm für ganz Westfalen unter www.kirchen-nacht.de abrufbar.

Programm zur Kirchennacht am 23.5.2010

St. Pantaleon, Bad Sassendorf-Lohne, Teichstr. 1
Wohin der Wind die Samenkörner wehet
18.00 Uhr „Pfingstspirale“. Begehbares Bodenlabyrinth
19.00 Uhr „Wohin der Wind die Samenkörner wehet...“ Kalendergeschichten von J.P. Hebel und Geschichten über Rabbi Israel ben Elieser in der 54. Kirchplatzsoirée, darin: Uraufführung der Meditation „Komm heiliger Geist“ von Friedemann Schiebe
20.30 Uhr Der Lohner Christus von Fritz Viegener (Dr. Hans-Georg Gaffron)
Im Anschluss bis 22.00 Uhr Offene Kirche mit der „Pfingstspirale“
 
St. Urbanus, Bad Sassendorf- Weslarn, Kirchkamp 1
Wohin der Wind die Samenkörner wehet
20.00 Ein Abendprogramm mit Musik, Lesung, Lichtern.
21.00 „Wohin der Wind die Samenkörner wehet...“ Zum 250. Geburtstag von Johann Peter Hebel und zum 250. Todestag von Rabbi Israel ben Elieser. Mit Ulrike und Jörg-Michael Below (Oboe und Violine) aus Stuttgart, KMD Friedemann Schiebe (Orgel) aus Hamburg und Christian Casdorff (Erzähler)
 
St. Anna und St. Bernhard, Ense-Niederense, Berhardusplatz
Da berühren sich Himmel und Erde Heilige Klänge – heilige Orte.
19.00 Songs zum Mitsingen, Band Gegenwind
20.30 Heilige Orte – Gang durch St. Bernhard
21.45 Zauber einer Sommernacht – stimmungsvolle Musik und zauberhafte Geschichten, Band „Authentic Music Aroma“
22.45 Abendsegen
 
Marienkirche, Lippstadt, Lange Str. 14a
Klang  - Duft  - Licht
20.00 Wegzeichen – Präsentation des Logos der Evangelischen Kirchengemeinde
21.00 und plötzlich riecht's nach Himmel –Duftgeschichten aus der Bibel und Riechstationen
22.00 Taizéandacht
23.00 Nachtlichter – Kirchenführung mit Kerzen
zwischendurch: Malen, Zeichnen, Kommentare zum Logo, Lichtinstallation, Klangstationen
 
St. Andreas, Soest-Ostönnen, Kirchplatz 10
In den Tiefen der Zeit. Musikalisches, Literarisches, Kulinarisches aus Mittelalter und Renaissance
19.30 Ankommen
20.15 Orgel – Trompeten & Posaunen – Gesang
21.15 Kulinarische Köstlichkeiten
22.00 Orgel – Trompeten & Posaunen – Gesang
23.00 Verabschiedung mit Wein und Brot

Christuskirche Soest, Schwarzer Weg 10, 59494 Soest
Jesus Christus, Wasser des Lebens
19.30 Uhr Andacht/Meditation "Wasser des Lebens"
20.00 Uhr "Ein Taufbecken für 4000l" - zum baptistischen Taufverständnis und -praxis
20.00 Uhr Andacht/Meditation "Wasser in der Wüste"
21.00 Uhr "Und führet mich zum frischen Wasser" oder "Die grüne Wiese" eine Kurzgeschichte von Albrecht Gralle
 
Heilig-Kreuz-Kirche, Soest, Paradieser Weg 60
Die Stille stillt
21.00 Stille in der Bibel: In Psalmen, bei Jesus. Du stellst meine Füße auf weiten Raum Gang in Stille durch die Kirche zu einem zentralen Ort
22.00 Gute Worte - leise gesagt: Impulse durch kurze Gleichnistexte. Du stellst meine Füße auf weiten Raum Gang in Stille durch die Kirche zu einem zentralen Ort
22.45 Stand-by im Schalom Gottes: Mündig werden in der Stille der Nacht. Begleitet von meditativer Musik - Harfe und Klezmer
 
St. Maria zur Höhe (Hohnekirche), Soest, Am Hohnekirchhof 3
Gieß aus dein heilig Feuer rühr Herz und Lippen an
20.00 Lichterkette in der gesamten Kirche
21.00 Orgelmusik und Texte zu Pfingsten
22.30 Kunsthistorischer Gang durch die Kirche im Schein der Kerzen
24.00 Ende
 
St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche), Soest, Wiesenstr. 28
Psalter und Harfe wacht auf
20.30 Musik der Kantorei
21.00 Dias der Wiesenkirche mit Erläuterungen, Imbiss mit Brot und Wein
22.40 Musik der Kantorei
23.00 Ende
 
Evangelische Freikirche Neue Feldmühle, Soest, Feldmühlenweg 1
Glaube, Liebe, Hoffnung
19.00 – 22.00 Gott ehren, danken und wertschätzen mit Liedern. Offene Türen, mitreißende Musik und kleiner Imbiss, www.neue-feldmuehle.de.

St. Patrokli Soest, Propst-Nübel-Str. 2, 59494 Soest
Kirchennacht im St.-Patrokli-Dom

St. Pauli, Soest, Paulistr. 11
Kirchennacht in St. Pauli
22.00 Meditation „Der Schöpfungsweg“ (Markus Rüth, Flöte / Werner Vedder, Texte)
 
St. Petri, Soest, Petrikirchhof 1
Kirchennacht in St. Petri
20.00 Hörzeit mit dem Gospelchor „Magnificats“
21.00 Das Ensemble „Triofiore“ singt Lieder aus Mittelalter und Renaissance. Christine Hinrichs - Sopran | Sabine Jankowski – Mezzosopran | Stephanie Neesen - Alt
22.00 Filmvorführung „Luthiens Traum“. Ein 20minütiger Fantasy-Film nach einer Erzählung von J.R.R. Tolkien, der 2009 u.a. in St. Petri und St. Pauli gedreht wurde.
22.30 gitarre & vocals (Marc Schülke, Nigel Prigett)
23.30 Ende
 
Schiefer Turm (Alt-St.-Thomä), Soest, Thomästr. 74
Zur Ruhe kommen
20.00 Kirchenführung mit Rolf Flemming
20.30 Musik bei Kerzenschein
22.00 Kirchenführung mit Rolf Flemming
22.30 Musik bei Kerzenschein
24.00 Ende
 
St. Thomä, Soest, Klosterstr. 10
Bunt – Persönlich - Lebendig
19.00 Kunstkirche: Führung durch die Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ mit Werken von Jörg Immendorf, Felix Droese und Eberhard Warns
20.00 Erlebniskirche: Performance – Live-Malerrei zu Live-Orgelmusik zum Thema „Der Geist weht, wo er will, und steht nicht still“ (Jan Balyon/Lüneburg und Wolf Kalipp/Soest)
21.00 Genusskirche: Kulinarische Köstlichkeiten und Künstlergespräch
22.00 Kinokirche: Kurzspielfilme „An deiner Seite“ und „Demenz – ich verlier den Verstand“
23.00 Liturgische Kirche: „Nacht der Lichter“ Taizégebet zur Nacht

St. Albanus und Cyriacus, Welver, Klosterhof 15
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht
19.00 Musik und Meditation I (zu Pfingstbildern)
19.45 Kaffeetrinken
20.15 Musik und Meditation II
21.00 Stille
21.15 Abendgebet nach Taizé Gemeinde, Gäste und Besucher können hören, sehen und erleben.

Gemeinsam feiern

06.05.2010 11:57

Ökumenischer Pfingstmontagsgottesdienst am 24.5.2010

Zum vierten Mal feiern die 13 evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden, die dem Soester „Rat christlicher Gemeinden“ angehören, am Pfingstmontag, dem 24. Mai, zusammen Gottesdienst. Er findet diesmal wieder in der St.-Petri-Kirche statt. Die Predigt hält Monsignore Michael Hardt, Leiter der Fachstelle Ökumene beim erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn. Im Gottesdienst wird eine Gruppe von Jakobuspilgern begrüßt, die zu der Zeit in Soest Halt machen.
Der Gottesdienst beginnt um 11.30 Uhr. Anschließend sind alle zu einem Mittagessen ins Patroklushaus eingeladen.

40 Tage Gott erleben

06.05.2010 10:39

Gottesdienste zum Jahr der Stille vom 30.5.-8.7.2010

Soest - Vom 30. Mai bis zum 8. Juli veranstaltet die Johannesgemeinde in Soest einen besonderen Beitrag zum Jahr der Stille. Unter dem Titel „40 Tage Gott erleben“ wird zu sechs inspirierenden Gottesdiensten zum Thema „Stille“ eingeladen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sich in diesem Zeitraum einer „Kleingruppe auf Zeit“ anzuschließen und sich in kleinem Rahmen auszutauschen.

Die Gottesdienste finden am 30. Mai, 6. Juni, 13. Juni, 20. Juni, 27. Juni und 4. Juli, jeweils um 10.00 Uhr in der Johanneskirche, Hamburger Straße 1, in Soest statt. Das begleitende Buch von Elke Werner und Klaus-Günter Pache mit dem Titel „Stille. Dem begegnen, der alle Sehnsucht stillt“ mit täglichen Impulsen wird preisgünstig in der Gemeinde angeboten.

Mehr Informationen und die Möglichkeit, sich Online anzumelden gibt es im Internet unter www.johannesgemeinde-soest.de und bei Pfarrerin Brigitte Schulze, E-Mail brigitte.schulze(at)johannesgemeinde-soest.de. Informationen zum Jahr der Stille gibt es unter www.jahr-der-stille.de und www.kirchemitvision.de.

Besser miteinander leben

06.05.2010 12:08

Sehbehindertensonntag am 6.6.2010

Foto: Shutterstock

Am 6. Juni ist der Sonntag der Sehbehinderten. Anlässlich dessen findet in der St.-Petri-Kirche in Soest um 10.00 Uhr ein Gottesdienst in Zusammenarbeit mit einer Gruppe sehbehinderter und blinder Menschen statt. Die liturgische Leitung hat Pfarrer Dr. Christian Welck, die Predigt hält Pfarrer Dietrich Büttner vom Diakonischen Werk Münster.

Ziel des Sehbehindertensonntages ist es, dass Menschen mit und ohne Sehbehinderung miteinander Kontakt aufnehmen, entdecken, was gemeinsam möglich ist und diesen Tag vor Ort miteinander gestalten. Eingeladen, diesen Tag mitzugestalten, sind u.a. Kirchengemeinden, Vereine, Verbände, Initiativen und Gruppierungen sowie alle Einzelpersonen und Gruppen, die sich aktiv mit dem Thema „Menschen mit Sehbehinderung“ befassen und alle Menschen, die das Interesse haben, dass Christinnen und Christen, die sich in den Kirchen engagieren, und Menschen mit einer Sehbehinderung (noch) besser miteinander leben lernen.

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat eine Broschüre zum Sehbehindertentag herausgegeben, die im Internet zum Download bereit steht.

Westfälischer Pfarrerinnen- und Pfarrertag am 14.6.2010

04.05.2010 15:51

Westfälischer Pfarrerinnen- und Pfarrertag am 14.6.2010

Am 14. Juni findet bei der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen in Soest der Westfälische Pfarrerinnen- und Pfarrtag -  leider zeitgleich zur Kreissynode in Soest-Ostönnen. Er beginnt um 9.30 Uhr. Um 10.00 Uhr folgt eine Andacht von Präses Alfred Buß mit anschließenden Grußworten. Um 11.00 Uhr referiert PD Dr. Andreas von Heyl von der Augustana-Hochschule Neuendesttelsau zum Thema "Alles hat seine Zeit - Vom Umgang mit Belastungen in einem herausfordernden Beruf".

Nach einem Mittagsimbiss um 13.00 Uhr geht das Programm um 14.00 Uhr mit der Mitgliederversammlung des Evangelischen Pfarrvereins - Gemeinschaft Westfälischer Theologinnen und Theologen e.V. weiter. U.a. findet ein Gespräch mit Oberkirchenrätin Petra Wallmann zur aktuellen Situation mit Blick auf den Pfarrberuf statt. Um 16.00 Uhr schließt der Tag.

Freie Plätze in KSA-Kurs ab 2.7.2010

06.05.2010 13:10

Freie Plätze in KSA-Kurs ab 2.7.2010

In einem Sechs-Wochen-Kurs Klinische-Seelsorge-Ausbilung (KSA) des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Schwerte-Villigst, der am 2. Juli mit einem Info- und Kennenlerntag beginnt, sind noch Plätze frei.

Seelsorge außerhalb des vertrauten Arbeitsfeldes ist ein gutes Lern- und Übungsfeld für die Kontaktaufnahme und die Gestaltung eines seelsorglichen Gesprächs. Darüber hinaus können Sie ansatzweise Seelsorgearbeit im Krankenhaus kennen lernen. Die zeitliche Struktur des Kurses ermöglicht es Ihnen, in den drei Kursblöcken intensive Lernerfahrungen in der Gruppe zu machen und das Erlernte in Ihrer Alltagsarbeit zu erproben und zu vertiefen.

Als Praxisfeld sind Stationen im Ev. Krankenhaus Schwerte und im Ev. Krankenhaus Bethanien / Iserlohn vorgesehen. Die Kurswochen finden vom 6. bis 17. September, 22. November bis 3. Dezember und vom 31. Januar bis zum 11. Februar 2011 statt. Die Leitung haben Pfarrer Werner Posner aus Bochum und Pfarrer Uwe Völkel. Der Kursbeitrag inklusive Unterbringung und Verpflegung beläuft sich auf 840 Euro, für Teilnehmende aus anderen Landeskirchen 1.680 Euro.

Auf dem Jakobsweg von Höxter nach Soest

06.05.2010 10:10
Von: Manuela Schunk

Frauenpilgerreise vom 17.-25.8.2010

Soest – Pilgern scheint für viele ein neuer Trend. Ende März wurde nun auch offiziell der Pilgerweg Hellweg von Höxter nach Dortmund offiziell eröffnet. Die Evangelische Frauenhilfe bietet jedoch schon seit 2008 eine Frauenpilgerreise von Höxter nach Soest an.

Auch die mittelalterlichen Pilger nach Santiago de Compostela sind in ihrer Heimat gestartet. Deshalb gibt es in der westfälischen Heimat auch viele Zeugnisse des Jakobs-Kultes. Die alten Pilgerwege, die sich an den Handelswegen orientierten, werden wiederentdeckt: So auch der Abschnitt vom Kloster Corvey in Höxter über Paderborn, Soest, Dortmund bis Köln. Den ersten Abschnitt bis Soest können Frauen mit der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V. pilgern. „Auf dem Jakobsweg von Höxter bis Soest - Frauenpilgerreise in Westfalen“ findet vom 17. bis 25. August 2010 eine Pilgerreise unter der Leitung von Hildegard Blanke statt. Die ersten vier Nächte werden im Hotel Erika-Stratmann in Bad Driburg und die weiteren Nächte in der Tagungsstätte in Soest verbracht. Die einzelnen Streckenabschnitte von ca. 20 Kilometern pro Tag werden von leichtem Tagesgepäck belastet. Geistige Impulse begleiten jeden Tag. Die Transfers von und zu den Nachtquartieren werden per Bahn vorgenommen.

Die Tagungskosten betragen ca. 660 Euro. Anmeldung und Information bei der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen e.V., Postfach 1361, 59473 Soest, Tel. 02921 371-230, E-Mail pittke(at)frauenhilfe-westfalen.de, Internet www.frauenhilfe-westfalen.de.

Kraft tanken für den Alltag und die Trauer bewältigen

15.04.2010 14:01
Von: Katja Burgemeister

Reise für Trauernde vom 7.-14.9.2010

Foto (Katja Burgemeister): Ina König (links) und Petra Blanke.

Soest – Frank L. weiß oft nicht, wohin mit seinem Schmerz. Vor einem halben Jahr ist seine Ehefrau bei einem tragischen Autounfall gestorben. Jetzt ist er allein mit seinem kleinen Sohn. Die Gefühle schwanken zwischen grenzenloser Trauer, Sprachlosigkeit und Wut. Auf der Insel Wangerooge findet er zum ersten Mal Worte für das, was er empfindet. Außerdem entdeckt er bei der ungewöhnlichen Reise der Diakonie Ruhr-Hellweg, dass er nicht allein ist.
Schon seit vielen Jahren bietet die Beratungsstelle für Ehe-, Familien und Lebensfragen der Diakonie Ruhr-Hellweg trauernden Menschen ein etwas anderes Seminar an, um ihren schweren Verlust zu verarbeiten. Vom 7 bis 14. September bietet die gemeinsame Reise mit anderen Betroffenen auf die Nordseeinsel Wangerooge vor allem eines: Viel Zeit und Raum für die eigene Trauer und Lebenssituation. Denn viele Trauernde sammeln eine gemeinsame Erfahrung: Im Laufe der Zeit wird es schwieriger, Menschen zu finden, die zuhören und eine echte Stütze im Trauerprozess sein können.

Auf der Insel bieten die Ehe- und Lebensberaterinnen Petra Blanke und Ina König – letztere ist auch Pfarrerin – Gruppengespräche, kreative Angebote und Einzelberatungen an, um wieder Kraft zu tanken für den Alltag zu Hause. Auch die Insel trägt mit ihrem ganz speziellen Rhythmus und den Gezeiten viel dazu dabei, dass mancher hier seinen ganz individuellen Umgang mit der eigenen Trauer findet.

Interessenten können sich für weitere Informationen und ein Vorgespräch an die Beratungsstelle der Ehe-, Familien- und Lebensfragen der Diakonie Ruhr-Hellweg in Soest unter Tel. 02921 3620140 wenden.

Treffen in Eisenach

06.05.2010 13:00

Treffen im Rahmen der Cottbus-Partnerschaft vom 4.-8.10.2010

Vom 4. bis 8. Oktober treffen sich Erzieherinnen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Soest und dem Kirchenkreis Cottbus zu einer gemeinsamen Tagung in Haus Hainstein in Eisenach. Seit vielen Jahren findet im Rahmen der Partnerschaft Soest-Cottbus ein reger Austausch der Kindergartenarbeit der Kirchenkreise statt.

Nach Kamerun

06.05.2010 12:40

Partnerschaftsbesuch im Grand Nord vom 7.-23.10.2010

In Kamerun 2006 (Foto: Manfred Werdermann)

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Soest und dem Kirchenkreis Grand Nord in Kamerun wird vom 7. bis 23. Oktober eine Gruppe des Kamerunausschusses in den Grand Nord reisen. Mit dabei sind voraussichtlich Pfarrerin Margot Bell, Winfried Bell, Manfred Werdermann und Pfarrer Rainer Grüber.

Medientipps

Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.

Zukunft der Kirche

04.05.2010 15:42
Von: EKD

EKD-Handreichung zur Jugend erschienen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Handreichung mit dem Titel „Kirche und Jugend. Lebenslagen – Begegnungsfelder – Perspektiven“ veröffentlicht. Am Verhältnis der Kirche zur heranwachsenden Generation entscheiden sich in einer Gesellschaft ohne selbstverständliche christliche Sozialisation die Gegenwart wie die Zukunft der Kirche. Es gehe deshalb darum, den Zuspruch und den Anspruch der Botschaft des Evangeliums mit jugendlichen Lebenswelten zu verschränken. Die Handreichung analysiert aktuelle jugendliche Lebenslagen, beschreibt Begegnungsfelder von Kirche und Jugend und benennt Perspektiven für eine jugendsensible Kirche. Mit ihrer Handreichung wendet sich die EKD an Gemeinde- und Kirchenvorstände, an
Verantwortliche in Dekanaten und Kirchenkreisen, in Verbänden und der Diakonie sowie an die Kirchenleitungen. Sie will dazu ermutigen, entschlossen Prioritäten im Bereich von Kirche und Jugend zu setzen, sowie zu einer Schärfung des Profils dieser Arbeitsbereiche beitragen. Die Handreichung wurde noch in der Amtsperiode des vorigen Rates von der Kammer der EKD für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend erarbeitet. Sie ist erschienen im Gütersloher Verlagshaus, 2010 (ISBN 978-3-579-05961-7) und über den Buchhandel zu beziehen. Außerdem steht sie im Internet zum Donload bereit.

Musikalisches Porträt Soester Kirchen

22.04.2010 15:17
Von: Christine Hinrichs

CD-Projekt „Pilgrim“ des ensemble triofiore

Bildunterschrift: ensemble triofiore (von links) mit Sabine Jankowski (Mezzosopran), Christine Hinrichs (Sopran) und Stephanie Neesen (Alt) (Foto: ensemble triofiore).

Soest – Kann man Kirchen musikalisch porträtieren? Das ensemble triofiore hat es sich in jedem Fall vorgenommen. Die drei Sängerinnen aus Soest und dem Kreis Paderborn starteten am Wochenende mit den ersten Aufnahmen zu dem Projekt „Pilgrim“.

„Die Idee ist, eine Art musikalischen Pilgerweg zu vier historischen Altstadtkirchen zu machen und das ganze auf einer CD zu dokumentieren. In jeder Kirchen erklingt Musik, die bestimmte Kunstwerke, historische Geschehnisse oder die besondere Bestimmung des jeweiligen Gotteshauses aufgreift“, erklärt Christine Hinrichs, Sopranistin des ensemble triofiore.

So machte die Wiesenkirche am Samstag den Auftakt des Projektes. "Hier haben wir Gesänge der Jakobspilger aufgenommen: Schon in alter Zeit gab es hier Raum für die Pilger zur Andacht, und erst vor einigen Wochen ist der Jakobsweg durch Westfalen mit Station in der Soester Wiesenkirche neu eröffnet worden", so Christine Hinrichs. Auch für das musikalische Portrait der Paulikirche bietet einen sehr aktuellen Bezug: Im neu eröffneten Kolumbarium sang das A-Cappella-Ensemble Lieder und Motetten zum Thema Ewigkeit ein.
„Die unterschiedlichen akustischen Gegebenheiten der Kirchen werden auf der Aufnahme klar zur Geltung kommen“, ist sich Timo Kuss sicher. Der Soester Tontechniker hat für das Projekt der Sängerinnen sofort Feuer gefangen. „Ein Kirchenraum erhält seinen Charakter nicht nur durch die Kunstwerke, Fenster und die Architektur, die das Auge wahrnimmt. Das Erleben ist auch stark durch den Höreindruck geprägt, der in jeder Kirche anders ist.“

Dankbar ist das ensemble für die Unterstützung des Projektes durch Ingrid-Kipper-Stiftung und die Soester Kirchengemeinden. „Wir möchten uns gerne bedanken und unsererseits die Kirchen unterstützen,“ erklärt Christine Hinrichs. So ist ein Teil des Verkaufserlöses für die Erhaltung der historischen Kirchen in Soest bestimmt. Für den Sommer hat das ensemble triofiore Aufnahmen in der Petrikirche und dem Patroklidom geplant. Im November soll die CD dem Soester Publikum in einem Konzert vorgestellt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.triofiore.de.

Muttersprache der Kirche

06.05.2010 12:46

Dokumentation Seelsorge-Workshop

Die Dokumention eines Seelsorge-Workshops im Kirchenamt der EKD am 16. November 2009 ist beim Evangelischen Pressedienst erschienen. Die Broschüre ist zum Preis von 5,10 Euro als Download erhältlich oder kann gedruckt bestellt werden.

Impressum

Redaktion: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski
Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises Soest
Puppenstr. 5-7
59494 Soest
Tel. 02921 396-145
Fax 02921 396-155
Email: oeffentlichkeitsarbeit(at)kk-soest.de


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Zuletzt bearbeitet am Fr 28 Mai 2010 21:33:06 CEST
von Johannes Majoros-Danowski