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Evangelisch am Hellweg
Heute ist Montag,
14. Mai 2012

Der Superintendent informiert - März 2010

Die Informationen des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Soest werden kostenlos an derzeit 300 Personen versandt.

 

Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Johannesevangelium 15,13)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Monatsspruch für März aus dem Johannes-Evangelium könnte, aus dem Zusammenhang genommen, dahin gehend missverstanden werden, als ginge es um eine ‚Wahrheit‘ von Liebe und Leben, bezogen auf einen kleinen, elitären Freundes-Kreis.

Der Gesamtzusammenhang des Johannes-Evangeliums macht aber deutlich: der Anspruch Jesu ist nicht elitär, sondern universal.

Er sagt ein Kapitel (14,19) vorher: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben“.

Es geht also im Johannes-Evangelium, ja überhaupt im christlichen Glauben darum, wie Leben nach Gottes Willen gelingen kann. Und das hat mit ganz verschiedenen ‚Faktoren‘ zu tun:

  • das Leben in seiner Fülle genießen zu dürfen – nur nicht auf Kosten anderer
  • zu verzichten, wenn die Freiheit und die Lebensqualität anderer in Gefahr ist
  • zu teilen, weil Reichtum zu sozialem Handeln verpflichtet.

Das sind alte christliche Werte, ‚Tugenden‘, aus denen sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland ein Sozialstaat entwickelt hat, von dem manche sagen, dass es ihn gar nicht mehr gebe, sondern einem globalisierten Brutal-Kapitalismus gewichen sei.

Ich weiß, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen darf. Und dennoch könnte es schon nachdenklich machen, dass

  • für die Rettung von Banken unglaubliche Milliardensummen zur Verfügung stehen, während immer mehr private und caritative Initiativen entstehen, die immer mehr Menschen mit dem Nötigsten, nämlich der täglichen Mahlzeit, versorgen
  • Menschen an der Existenzgrenze hart bestraft werden, wenn sie den ‚Sozialstaat‘ missbraucht haben durch erschwindelte Leistungen oder illegalen Zuverdienst, - auf der anderen Seite aber diejenigen, die ein Kapital-Verbrechen in Millionen-Höhe  an der Gesellschaft durch Steuerflucht begehen, straffrei ausgehen, wenn sie sich unter dem Druck möglicher Daten von dubiosen CD’s selbst anzeigen
  • Menschen mit Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können, sondern auf Unterstützung angewiesen sind
  • Steuern zum Vorteil einer kleinen Gruppe gesenkt werden mit der Konsequenz, dass Kommunen und Kirchen ihre sozialen Verpflichtungen bzw. Aufgaben nicht mehr finanzieren können

„Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen“, wird von vielen beklagt.

Christen in der Nachfolge Jesu müssen hier protestieren. Mit seiner Lebens-Hingabe hat Jesus über jede private Frömmigkeit hinaus ein Zeichen für das Leben der Menschen miteinander gesetzt: Liebe und Frieden vor Gott und unter den Menschen kann es nicht geben ohne soziale Gerechtigkeit.

Herzliche Grüße,

Ihr Hans König

Inhalt

Nachrichten

Weitere Neuigkeiten und Nachrichten aus dem Kirchenkreis finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/aktuellenachrichten.html.

Erfolgsstory Naturwissenschaft in Kindergärten

04.03.2010 15:43
Von: Arp Hinrichs/Johannes Majoros-Danowski

Zertifikatsverleihung an Erzieherinnen

Bildunterschrift: Kooperationspartner und Erzieherinnen anlässlich der Zertifikatsverleihung (Foto: Johannes Majoros-Danowski)

Soest – Mit der Überreichung von 160 Zertifikaten schloss die zweite Weiterbildungsstaffel „Naturwissenschaften und Technik im Vor- und Grundschulalter“. Erzieherinnen aus den Kreisen Hochsauerland, Soest und Unna versammelten sich zur Abschlussveranstaltung im Audimax auf dem Soester Hochschulcampus.

„Mit deutlich über 400 TeilnehmerInnen seit Beginn der Veranstaltung erreichen wir mit dem Thema weit mehr als 10.000 Kinder. Dadurch wird das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen nachhaltig gefördert“, stellte Prof. Dr. Karl-Heinz Müller fest. Der wissenschaftliche Leiter des Instituts für Technologie- und Wissenstransfer im Kreis Soest e.V. (TWS) ist gleichzeitig Hochschullehrer im Soester Fachbereich Elektrische Energietechnik will die technische Frühförderung fortführen und ausbauen. Die diesbezügliche Nachfrage ist jedenfalls riesig.

Vor drei Jahren gab es eine erste Testveranstaltungsreihe. Anfangs war eine Gruppe von zwanzig Erzieherinnen zusammen gekommen. Der erste reguläre Zyklus in Zusammenarbeit mit der Kindergartenfachberatung der Evangelischen Kirchenkreise Soest und Arnsberg und ihren Kindergärten erreichte bereits achtzig und die jetzt zu Ende gegangene zweite Staffel 165 Erzieherinnen. Das Soester Erfolgsmodell hat kürzlich einen ersten Ausleger erhalten: Am Standort Meschede de Fachhochschule Südwestfalen startete inzwischen eine eigene Staffel mit zweihundert Teilnehmern aus dem Hochsauerlandkreis; die kommende Weiterbildung in Soest ist für den Herbst 2010 projektiert. Inzwischen spricht sich das Angebot auch nördlich von Soest herum; aus dem Kreis Warendorf mehren sich die Anfragen.

Ohne Partner wäre dieser Erfolg nicht zu stemmen gewesen: Mit der Bürgerstiftung Arnsberg, der Stiftung Bildung, Wissenschaft und Technologie (BWT) im Kreis Soest, der Stiftung Weiterbildung Unna, gibt es einen großen Kooperationspartner in jedem der beteiligten Kreise. Daneben ist die Evangelische Kirche und natürlich die gastgebende Fachhochschule Südwestfalen mit im Boot. Die Unternehmen Toom Baumarkt und RSP-Schülke stifteten Hardware in Form von fünfhundert kleinen Holzplatten und Elektroden mit insgesamt 1.400 Lötpunkten.

Fünf Vorlesungen und vier zugehörige Praktika von jeweils vier Zeitstunden umfasst die Weiterbildung. Die Themen könnten dem Grundlagenstudium der Ingenieure entnommen worden sein: Mechanik und physikalische Kräfte, Optik und Licht, Wärmelehre, Akustik und Elektrizitätslehre.

In der feierlichen Zertifikatsübergabe waren neben den Erzieherinnen Vertreter aller Kooperationspartner anwesend. „Die Förderung von Naturwissenschaft und Technik muss während der ganzen Bildungskette erfolgen“, stellte Professor Karl-Heinz Müller fest. „Weil sich die Neigungen bereits sehr früh herausbilden, ist es daher besonders wichtig, früh damit anzufangen - neben der Kunst-, Musik- und Sprachförderung.“ Hierfür bilde das Fortbildungsangebot an der Fachhochschule Südwestfalen einen wichtigen Schritt.

Als „tolle Idee, die aus einem Defizit entstanden ist“, lobte stellvertretende Landrätin Irmgard Soldat das Projekt. „Es gibt nichts Prägenderes als das Erfolgserlebnis, selbst etwas ausprobiert und geschaffen zu haben.“ Nur mit einem ganzheitlichen Ansatz wie diesem sei der Mangel an Fachkräften mittelfristig zu beseitigen. So sei die Fortbildungsreihe eines der wenigen Projekte, das alle drei Ziele der Stiftung Bildung, Wissenschaft und Technik (BWT) abdecke.

Oberkirchenrat Dr. Arne Kupke berichtete von der Begeisterung des evangelischen Präses Alfred Buß für das Projekt und übermittelte dessen Grüße. Buß hatte die Fortbildung bei einer Visitation kennen und schätzen gelernt. Auf Kupkes persönliches Bedauern hin, dass es dieses Angebot noch nicht in Bielefeld gäbe, stellte Prof. Müller einen Export nach ganz Westfalen in Aussicht.

Kaulquappen-Regenbogen, Pilze und Feuerwerk

04.03.2010 15:02
Von: Arp Hinrichs

Kinder im Sonnenkamp als Forscher und Entdecker

Foto: nimkenja/pixelio.de

Soest - Sechs Kinder haben die Erzieherinnen Ulrike Weyer und Birgit Schunke eingesammelt: "Es gibt etwas besonderes", machen sie es spannend. Dass es nun Physik gibt, würde wohl eher verwirren. Also brechen die beiden erfahrenen Kindergärtnerinnen erst einmal das Eis mit Schorle: Wasser und Orangensaft - warum mischt sich das? "Weil das flüssig ist", weiß Angeline.  Sie gehört - wie die anderen zu den Älteren die bald in die Schule kommen. "Heute haben wir Gäste von der Fachhochschule", stellt Ulrike Weyer die beiden Besucher vor, "Das ist die Schule für die großen Leute - auch für Erzieherinnen".

Martin Lammers vom Institut für Technologie und Wissenstransfer (TWS) ist maßgeblich an den Vorlesungen und Praxisphasen der Fortbildung für Erzieher beteiligt. Heute will er beobachten, wie seine Versuche bei den Kindern ankommen.

Die Gläser sind inzwischen geleert, sie werden nun für weitere Versuche benutzt: Wie verhält sich ein Tropfen Tinte in einem Glas voller Wasser? (Er sinkt mit leichten Schlieren auf den Glasboden.) Wie ist das in heißem Wasser? Und welche Mischung (die heiße!) lässt sich leichter verrühren? Und woran liegt das? Die Neugier der kleinen Forscher ist geweckt. "Wasser besteht aus ganz vielen kleinen Teilen, viel kleiner noch als Tropfen," erklärt Frau Schunke. "Und im heißen Wasser machen sich Teile ganz groß. Da kann die Tinte sich dann leichter zwischen mogeln." So erklärt man Kindern das Teilchenmodell.

Jetzt kommt Öl ins Spiel: Nein, es lässt sich nicht mit dem Wasser vermischen, so sehr man auch mit dem Löffel rührt. Immer bleiben Öltröpfchen zu sehen, die sich an der Oberfläche schnell wieder zu einer Ölperlen-Schicht zusammenfinden. Erinnern Sie sich? Hydrophob und hydrophil hießen die Fachworte. Aber keine Angst: die kommen aber erst in der Schule dran.

Spannend wird es, als die Tinte hinzugegeben wird: erst schwimmen geradezu gespenstische Tintentropfen im Ölfilm, dann bahnen sie sich langsam einen Weg nach unten, um schließlich im Wasser aufzuplatzen und in fabelhaften Schlierenbahnen nach unten zu gleiten. Solche Bilder regen die Fantasie der Kinder an: Für Julia sieht das erst einmal aus wie Strand und blaues Meer. "Bei mir ist ein Kaulquappen-Regenbogen", freut sich Lili. Darius entdeckt "hier ein Pilz - und ein Feuerwerk".

Gute zwanzig Minuten dauert eine Physik-Einheit im Evangelischen Sonnenkamp-Kindergarten. Dann gibt es eine Pause und für die optischen Versuche werden ein paar andere Kinder hereingeholt. Martin Lammers ist hochzufrieden.

Vortrag von Superintendent König zu kirchlichen Schulen

05.03.2010 10:16

Vortrag von Superintendent König zu kirchlichen Schulen

Anlässlich des Tags der Offenen Tür des Berufskollegs Stift Cappel am 6. Februar 2010 hielt Superintendent Hans König einen Vortrag unter dem Titel "Engagiert für Bildung und Diakonie: die kirchlichen Schulen in Westfalen". Dieser Vortrag kann als PDF-Datei im Internet herunter geladen werden.

Diakonie begrüßt Hartz-IV-Urteil

12.02.2010 12:30
Von: Ulrike Flaspöhler

Regelsätze für Kinder müssen neu berechnet werden

Familie Kerber-Schiel aus dem benachbarten Dortmund sieht sich bestätigt. Wie zwei weitere Familien klagte sie gegen die Hartz-IV-Regelsätze. Das Bundesverfassungsgericht gab den Klägern in weiten Teilen recht und der Bundesregierung schwere Hausgaben auf. Sie muss nun die Bedarfserhebung für Hartz-IV-Bezieher korrigieren. Die Veränderungen betreffen insbesondere die Regelsätze für Kinder.

Die Diakonie Ruhr-Hellweg begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. „Das Gericht bestätigt die Auffassung der Diakonie, dass die gegenwärtige Regelung insbesondere an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen vorbeigeht“, erklärt der neue Diakonievorstand Steffen Baumann. Die Regelsätze für die 1,7 Millionen Kinder, die durch Hartz-IV unterstützt werden, müssen kindgerecht, realitätsnah und existenzsichernd ausgestalten werden. Noch bis Ende des Jahres wird jedoch die Praxis fortgesetzt, das Kinder je nach Altersstufe 60-80% des Erwachsenen-Regelsatzes bekommen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Ausgaben für Bildung und Schulbedarf wie auch die Kosten für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben etwa für Internetnutzung, Kino und Theater oder die Mitgliedschaft im Sportverein völlig ausgeklammert sei, sieht auch Baumann Anlass zur Korrektur.

Über die neuen Regelsätze hinaus müsse es aber auch zu einem umfassenden Ausbau der sozialen Infrastruktur kommen, um das Armutsrisiko für Familien zu verringern. „In den Offenen Ganztagsschulen und Kindertagesstätten sollte ein kostenfreies Mittagsessen angeboten werden“, konkretisiert Irene Düring als Leiterin des Fachbereiches Jugend, Familie und Schule die Forderung. Auch kostenfreie außerschulische Bildungsangebote kämen insbesondere den benachteiligten Kindern zu Gute, stellt die Expertin klar.

„Bildungs- und Betreuungsangebote müssen von Geburt an mit umfassenden Hilfen für Familien und einer ausreichenden Existenzsicherung gekoppelt werden“, spannt Baumann den Bogen weiter, „um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und zu verhindern, dass Armut und Ausgrenzung vererbt werden. Letztlich ist es für unsere Gesellschaft nicht nur aus ethischen Gründen verpflichtend, die Armutsspirale zu durchbrechen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht gilt es, den Teufelskreis des Elends zu durchbrechen. Wir müssen den Schwachen helfen, ein selbst bestimmtes und selbst finanziertes Leben zu führen und sie aus der Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen befreien.“

Die Diakonie bietet auf vielen Gebieten bereits entsprechende Hilfen an. „Willkommen“ heißt ein Projekt im Kreis Soest für Familie mit Neugeborenen. Der Besuchsdienst besucht und berät jede junge Familie und erkennt frühzeitig Unterstützungsbedarf.  Auch die Diakoniemitarbeiterinnen vom Projekt Ostapje setzen schon ganz früh an. Sie begleiten bildungsbenachteiligte Familien mit Kleinkindern über 18 Monate mit einem präventiven Lern- und Förderprogramm. Solche Bildungs- und Begleitungsangebote müssen ausgebaut werden, damit auch sozialbenachteiligte Kinder eine echte Chance in der Gesellschaft bekommen.

„Der innovative und intelligente Ausbau des sozialen Hilfesystems benötigt eine gesicherte Finanzierung. Zukunftsweisende Investitionen in Bildung und Prävention führen zu einer gerechteren Gesellschaft und sparen langfristig Kosten“, ist sich der gelernte Ökonom Baumann sicher.

Infos über Armut und Hartz IV

01.03.2010 11:59

Infos über Armut und Hartz IV

Michael König, der Leiter der Sozialberatungsstelle Soest des Evangelischen Pertes-Werks bietet Gemeinden, Gemeindegruppen und Gesprächskreisen an, über das stets und anlässlich des jüngsten Bundesverfassungsurteils besonders aktuelle Thema "Armut und Hartz IV" zu referieren. Bei Interesse wenden Sie sich an Michael König, Tel. 02921 2028, E-Mail michael.koenig(at)pertheswerk.de.

Über Schubladendenken hinweg

04.03.2010 13:30
Von: Andreas Duderstedt

Vereintes Engagement von Gewerkschaften und Kirchen.

Paderborn. Das vereinte Engagement von Gewerkschaften und Kirchen – evangelisch und katholisch – gegen soziale Ungerechtigkeit im Raum Paderborn ist vorbildlich und wegweisend. Diese Einschätzung äußerte Präses Alfred Buß, leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen, am Mittwoch (3.3.)
in Paderborn.

Über parteipolitisches Schubladendenken hinweg hat sich das Bündnis zwischen Kirchen und Deutschem Gewerkschaftsbund zum Ziel gesetzt, ein breites Bewusstsein für den Einsatz gegen Armut in ihren verschiedenen Formen zu schaffen. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich mit den alten ideologischen Mustern nicht bewältigen“, sagte die Paderborner Superintendentin Anke Schröder. Astrid Bartols, Vorsitzende des DGB in Ostwestfalen-Lippe, hat den Anstoß zum Bündnis gegeben.

Gemeinsam mit Gewerkschaftern wollen katholische und evangelische Christen „den diakonischen Auftrag mit politischen Forderungen verknüpfen“, erklärte Susanne Bornefeld als Sozialbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn. Und der Chef des katholischen Dekanats Paderborn, Dechant enedikt Fischer, ergänzte: „Wir wollen politische Veränderungen, um nicht Almosengeber zu bleiben.“

Präses Buß wies darauf hin, dass der Unterschied zwischen Arm und Reich immer größer wird. Armut dürfe aber nicht auf das Materielle reduziert werden. „Arme Kinder sind verhinderte Akteure ihres eigenen Lebens“, so der Theologe. Als Ergebnis der 1. Paderborner Sozialkonferenz hatten Kirchen und DGB im Februar 2009 für Stadt und Kreis Paderborn Sozialberichte gefordert, um die Armut und Gegenmaßnahmen überprüfen zu können. Außerdem geht es dem Bündnis darum, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherzustellen und den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Qualifikation zu ermöglichen.

Nicht nur Symptome bekämpfen

04.03.2010 16:51
Von: EKvW

Gemeinsame Erklärung gegen Kinderarmut

NRW - Im Kampf gegen die Armut von Kindern fordern die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, das Übel an der Wurzel zu packen.
Ernährung, Wohnung, Kleidung, Gesundheitsvorsorge und schulische wie außerschulische Bildung müssten für Kinder ausreichend gewährleistet sein, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei leitenden Theologen Nikolaus Schneider (Düsseldorf), Alfred Buß (Bielefeld) und Dr. Martin Dutzmann (Detmold), die am Donnerstag (4.3.) in Düsseldorf bei einem Spitzentreffen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund NRW präsentiert wurde.

Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche und ihre Diakonie halten es für dringend nötig, die Aufgaben und die Finanzen zwischen Bund, Land und Kommunen „angemessen“ aufzuteilen. Kindertagesstätten, Familienzentren und Ganztagsschulen seien qualitativ und bedarfsgerecht auszubauen.

Kinder, die von Armut betroffen sind, bräuchten außerdem kostenfreie Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Erholungsangebote und im Rahmen des „Ganztags“ eine kostenfreie warme Mahlzeit täglich.

Aber nicht nur die materielle Armut müsse überwunden werden. Die Kirchen fordern „die gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben“. Ausgrenzung gelte es zu überwinden: „Kinder dürfen nicht gehindert werden, Subjekt ihres eigenen Lebens zu werden“, heißt es in dem Text. Die biblisch begründete Option für die Armen bedeute nicht, dass Arme gegen Reiche ausgespielt werden. Allerdings seien Wohlhabende in der Verantwortung, ihre anvertrauten Güter auch zum Wohle Schwächerer zu nutzen.

Initiativen wie Kleiderkammern, Tafeln, Schulmaterialienkammern, Mittagstische mit Betreuung bei den Hausaufgaben verdienten besondere Anerkennung. „Sie bleiben jedoch Tropfen auf den heißen Stein, solange Kinderarmut nicht strukturell bekämpft und überwunden wird“, erklären die Kirchen. Viele Kommunen könnten die öffentliche Daseinsvorsorge nicht mehr dauerhaft sichern. Doppelt benachteiligt seien arme Kinder in armen Kommunen. Die Aufgabenzuordnung und Finanzausstattung der Ebenen staatlichen Handelns müssten neu gestaltet werden: „Nur so kann Armut – insbesondere Kinderarmut – entschlossen und wirksam bekämpft werden.“

Orgelwartung und Pflege

01.03.2010 12:05
Von: Bodo Ries

Orgelwartung und Pflege

Kantor Johann Albrecht Michael bittet um eine kurze Mitteilung über die Orgeln in den Gemeinden. Darin sollte stehen:

  • Name und Alter des Instrumentes,
  • Wartungsvertrag mit welcher Firma,
  • Häufigkeit der tatsächlichen Wartung

Johann Albercht Michael, Petrikirchhof 10, 59494 Soest, Tel. 02921 672132, E-Mail mimusika(at)web.de.

Der Gewalt Paroli bieten

01.03.2010 11:17
Von: Katja Burgemeister

Selbstbehauptungskurs in der Beusingser Mühle

Bad Sassendorf – „Das Schlimmste für mich war, als mein ehemalige Lebensgefährte mich gepackt und in die Badewanne geworfen hat“, erzählt Elke M. (alle Namen geändert). „Ich fühlte mich so hilflos“, erinnert sie sich. Sie ist nicht allein mit ihren Erfahrungen. Die fünf übrigen Teilnehmerinnen des Selbstbehauptungskurses in der Beusingser Mühle, dem Therapiezentrum für Suchterkrankungen der Diakonie Ruhr-Hellweg, haben ähnliche Erlebnisse mit Gewalt. Acht Jahre lang steckte Elke M. ständig Schläge ein. Davor schlugen andere Männer zu – immer wieder in ihrem Leben.

„Ich war zum Schluss so fertig, dass ich mich gar nicht mehr vor die Tür traute“, erzählt Elke M. Nicht nur dieses Trauma versuchte sie mit allen möglichen Sorten Drogen zu verdrängen. Jetzt, als sie in dem Gruppenraum der Beusingser Mühle sitzt, ist sie kaum wieder zu erkennen. „Ich habe mich während der Therapie so verändert – das ist unglaublich“, meint sie. Richtig mutig ist sie sogar in den letzten drei Tagen geworden. Als Carmen Uhlenbrock ins Haus kam und beim Selbst-behauptungskurs mehr als nur Tricks gezeigt hat, um sich im Notfall zu wehren.

„Hier  lernt  man  viel  mehr“, meint Renate K. Auch sie ist hier, weil sie vom Kokain wegkommen  will.  Die  wirklichen Ursachen liegen auch bei ihr in traumatischen Erfahrungen mit der Gewalt. „Über diesen Kurs sind wir alle viel selbstbewusster geworden, weil wir jetzt wissen, dass wir uns wehren können“, erzählt sie. WenDo heißt das Erfolgsrezept.

„Zunächst geht es gar nicht mal um Selbstverteidigungstechniken, sondern darum, dass die Frauen sich selbst wahrnehmen und herausfinden, was sie selbst wollen und was nicht“, erläutert Carmen Uhlenbrock. Außerdem sprechen die Frauen während der drei Tage viel miteinander - „wie sich jede Einzelne dabei fühlt, was in ihr vorgeht“, berichtet die Trainerin. Es geht vor allem auch darum, „von den eigenen Schuldgefühlen wegzukommen – die belasten nämlich fast alle, die Gewalt am eigenen Leib erlebt haben“, weiß Carmen Uhlenbrock. Der Tritt in die sensiblen männlichen Stellen, die blitzschnelle Wendung aus dem Klammer-griff am Handgelenk und der treffsichere Knockout-Haken unter das Kinn sind nur dann Mittel, wenn Worte nicht mehr weiterhelfen. Hier allerdings kennen sich Elke M., Renate K. und die anderen Frauen nun bestens aus. „Wir wissen jetzt, dass wir uns im Ernstfall effektiv wehren können“, erzählt Katrin W. Sie weiß aber auch: „Manche von uns haben immer gleich sofort zugeschlagen. Hier sehen wir, dass es auch anders geht.“ Einig sind sich jedoch alle: „So ein Angebot müsste es viel öfter geben.“

Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und der Umgang mit Aggression und Gewalt sind bei uns fest eingebettet in die Spezialisierung der integrativen Behandlung von Sucht- und Traumafolgestörungen“, betont Einrichtungsleiterin Sybille Teunißen. Die Beusingser Mühle hat 25 Betten für droge abhängige Frauen und Männer. Selbstbehauptungskurse werden zwei bis drei Mal im Jahr angeboten. Infos zu WenDo gibt es im Internet. Das Angebot zählt zu den geschlechtsgetrennten intensivtherapeutischen Projekten, ist Bestandteil der Psychotherapie.

Frühlingsgefühle

04.03.2010 14:46
Von: Katja Burgemeister

Diakonie-Partnervermittlung wendet sich an Männer

Der Mut ist da, aber es will nicht so recht klappen mit der Traumfrau. Viele Männer über 55 Jahre suchen vergeblich im Internet, in der Zeitung oder im Café nebenan nach der Frau, die offen ist für spannende Erlebnisse und anregende Zweisamkeit auch jenseits der Lebensmitte. Bei der Partnervermittlung „Kontakt erwünscht“ der Diakonie Ruhr-Hellweg warten viele Frauen genau auf diese Männer. Jene Männer, die ihr Leben auch nach einer Trennung oder dem Verlust des Ehepartners nicht allein verbringen wollen.

Deshalb startet „Kontakt erwünscht“ mit dem tauenden Schnee und den ersten warmen Sonnenstrahlen auch eine besondere Aktion passend zu den ersten „Frühlingsgefühlen“. Exakt unter diesem Motto werden besonders Männer über 55 Jahre, die auf der Suche nach der Partnerin fürs Leben sind, angesprochen. Jetzt ist nur noch Mut gefragt. Unter Tel. 0291 290050 oder E-Mail info@kontakt-erwuenscht.de gibt es zusätzliche Informationen. Und vor allem einen seriösen Weg zur Traumfrau.

Unter den besten Arbeitgebern in Deutschland

01.03.2010 11:32
Von: Katja Burgemeister

TopJop: Auszeichnung für die Diakonie

Duisburg – Es war eine Großveranstaltung im Landschaftspark in Duisburg-Nord. Kein Wunder, schließlich wurden die besten 30 Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet. Nicht nur die Diakonie Ruhr-Hellweg gehörte dazu. Auch die Service und Pflege gGmbH wurde für ihre beispielhafte Personalarbeit ausgezeichnet. Der Preis kam aus prominenten Händen: Wolfgang Clement überreichte den Gütesiegel stellvertretend an Johannes Schäfer und Björn Neßler.

Eine Auszeichnung, die es in sich hat. Schließlich standen einige Unternehmen auf dem Prüfstand der Universität St. Gallen. Deren Experten nahmen die Personalarbeit mit kritischen Fragen an die eigenen Mitarbeitenden unter die Lupe. Die Ergebnisse waren nicht nur gut, sondern bestechend. Der Preis ist eine Würdigung der Diakonie Ruhr-Hellweg in den Bereichen „Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“, „Kultur und Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung und -perspektive“, „Familienorientierung und Demografie“ sowie „Internes Unternehmertum“. In den gleichen Kriterien erreichte auch die Service und Pflege gGmbH der Diakonie Bestnoten.
Bei der Gesamtbewertung der Diakonie bestach das Engagement vor allem im Bereich „Motivation und Dynamik“. Hier, so die Initiatoren der Auszeichnung, wissen die Verantwortlichen, dass die 441 Mitarbeiter für ihren Dienst am Menschen viel Kraft brauchen. Motivation, Burn-out-Prophylaxe und Spiritualität als Kraftquelle haben deshalb hohen Stellenwert bei der Diakonie Ruhr-Hellweg. Zu den ungewöhnlichen Angeboten, die den Mitarbeitenden gemacht werden, gehören u.a. die „Teamtage“, zu denen die Mitarbeitenden regelmäßig zusammen kommen. Hier stehen effektive Arbeitsgestaltung und Zeitmanagement im Vordergrund. Außerdem gehört professionelle Supervision zum Angebot, das jedem Team offen steht.

Gelobt wurden zudem die stets für die Mitarbeitenden weit geöffneten Türen der Vorgesetzten, die Mitarbeitervertretung als wichtige Schnittstelle zum Vorstand sowie die zentrale Beschwerdestelle. Außerdem landete die Diakonie mit ihren Angeboten für den Ausgleich zur Arbeit entscheidende Pluspunkte: Die Auszeittage etwa laden dazu ein, im Niedrigseilgarten oder bei Meditationstagen einmal den Kopf ganz frei zu bekommen von den Sorgen und Nöten der Arbeit. Auch die Service und Pflege gGmbH punktete mit ihren ungewöhnlichen Angeboten für die Mitarbeitenden. Dazu gehören Fortbildungen, effektive Arbeitsgestaltung und Zeitmanagement, aber auch beispielsweise Trainings für das rückenschonende Heben von Patienten. Außerdem organisieren sich die Mitarbeitenden im Bereich Arbeitsgestaltung selbst in 5er-Teams und planen hier eigenständig ihre Woche. Johannes Schäfer: „Die Auszeichnung bestätigt uns in unserem eingeschlagenen Kurs. Sie dokumentiert schwarz auf weiß, wie wichtig uns unsere Mitarbeitenden sind – und wie wichtig die Mitarbeitenden für uns sind.“ Nach der Verleihung gab es noch die Möglichkeit, sich im festlichen Rahmen mit den übrigen Preisträgern auszutauschen.

Weitere Newsletter

Weitere Online-Medien des Kirchenkreises:

Informationen aus einzelnen Kirchengemeinden bieten die Newsletter der Kirchengemeinden

In folgenden Kirchengemeinden stehen Gemeindebriefe zum Download zur Verfügung:

Weitere Newsletter und Online-Dienste bieten vielfältige Informationen über den Kirchenkreis hinaus.

Termine

Weitere Terminankündigungen sowie das Kursprogramm der Erwachsenenbildung, der Kindergartenarbeit und des Schulreferats finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/veranstaltungen.html.

Regionale Pfarrkonferenzen vom 8.-10.3.2010

05.03.2010 11:40

Regionale Pfarrkonferenzen vom 8.-10.3.2010

Vom 8.-10. März finden jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr die nächsten regionalen Pfarrkonferenzen statt:

  • am 8. März in Werl im Haus der Begegnung, Paul-Gerhardt-Str. 15a
  • am 9. März in Soest im Gemeindehaus der Johannesgemeinde, Hamburger Str. 1
  • am 10. März in Anröchte im Gemeindehaus, Haupstr. 94

Als Tagesordnungspunkte sind geplant:

  1. Andacht zu 2. Kor 1,3-7 (König)
  2. Thema Jugendkirche – Gespräch mit den hauptamtlichen MitarbeiterInnen
  3. Gottesdienst-Coaching
  4. Steuerentwicklung – Auswirkungen für Kirchen und Kommunen
  5. Themen der Region
  6. Verschiedenes

Sprache und Orientierung

04.03.2010 13:46
Von: Christa Leßmann-Fischer

Anmeldung zum Integrationskurs für Berufstätige am 10.3.2010

Schon häufig hatte die evangelische Erwachsenenbildung Soest Anfragen für weitere Integrationskurse und musste Interessenten vertrösten. Jetzt endlich konnte ein neues Angebot entwickelt werden. Am 12. April beginnt ein neuer Integrationskurs, der sich als Teilzeitangebot in den frühen Abendstunden besonders an berufstätige Menschen richtet. Von 16.30 Uhr bis 19.45 Uhr jeweils montags, mittwochs und freitags können Interessierte sich in den nächsten fünfzig Wochen auf die B1-Prüfung vorbereiten und im Anschluss daran auch das Orientierungskursmodul besuchen.

Unterstützt werden sie dabei durch die erfahrene Lehrerin Larissa Bössel. Christa Leßmann-Fischer, stellvertretende Vorsitzende des Fachbereichs Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Soest, betont die gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Lippstadt „Nur durch die gastfreundliche Bereitschaft der Kirchengemeinde, uns auch für diesen Kurs erneut das Niemöllerhaus in der Brüderstrasse 17 zur Verfügung zu stellen, ist unserer Angebot machbar. Dafür danken wir dem Presbyterium sehr.“

Schon am 10. März können Interessierte sich in den Unterrichtsräumen umschauen. Denn zwischen 16.30 und 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit, sich für diesen Kurs anzumelden und die Lehrerin kennen zu lernen. Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, sich unter Tel. 02931 8908-60 zu diesem Termin anzumelden und Ihre Pässe mitzubringen.

Ausbildungskurs Kirchenmusik

01.03.2010 11:25
Von: Johannes Majoros-Danowski

Anmeldung für Ausbildungskurs Kirchenmusik bis zum 10.3.2010

Lippstadt – Der neue Ausbildungskurs Kirchenmusik, den das Kreiskantorat des Evangelischen Kirchenkreises Soest gemeinsam mit dem Kirchenkreis Hamm anbietet,  führt zum Befähigungsnachweis Singleitung/Orgel. Die Kursleitung hat Kreiskantorin KMD Christa Kirschbaum aus Lippstadt. Der Kurs beginnt im April 2010 und schließt im März 2011 mit der Prüfung. Das Kreiskantorat bietet Module an, die einzeln oder in Kombination belegt werden können: Singleitung/Chorleitung, Theorie: Gottesdienst- und Gesangbuchkunde, Orgelunterricht und Orgelbau. Für die Prüfung müssen Singleitung und/oder Orgel und Theorie belegt werden.

Die Aufnahmeprüfung findet am Freitag, 19. März 2010 ab 16.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Lippstadt, Brüderstraße 15, statt. Vorzubereiten ist für alle das Vorsingen eines Liedes aus dem Evangelischen Gesangbuch. Die Orgelaufnahmeprüfung findet nach Vereinbarung statt: Vorspiel eines Begleitsatzes aus dem Orgelbuch zum EG oder eines freien Stückes im Schwierigkeitsgrad der zweistimmigen Inventionen von J.S. Bach.
Anmeldung bis zum 10. März. Die Teilnahmekosten belaufen sich bei Singleitung und Theorie auf monatlich 10 Euro, bei Orgelunterricht pro Stunde auf 25 Euro. Nach bestandener Prüfung stellt die Landeskirche das Zeugnis aus, das zur Anstellung als nebenberufliche Kirchenmusikerin/Kirchenmusiker befähigt. Nicht-Evangelische können nach Rücksprache mit der Kreiskantorin am Kurs teilnehmen. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Begegnungstag "Kinder singen in der Kirche" am 13.3.2010

01.03.2010 13:39
Von: Kirchenkreis Iserlohn

Begegnungstag "Kinder singen in der Kirche" am 13.3.2010

Der vierte Begegnungstag "Kinder singen in der Kirche" findet am 13. März von 10.00 bis 13.00 Uhr im Reinoldinum in Dortmund am Schwanenwall statt. Morgens werden 3 Gänge serviert: Den Tisch decken (Herkunft und Bedeutung vom Abendmahl), anrichten und kosten (Liturgische Stationen) und abräumen und abwaschen (Praktische Fragen), nach einem Zwischengang erwarten Sie musikalische Rezepte für eine gehaltvolle Chorleitung oder praktisch-theologische Spezialitäten für Feinschmecker. Informationen und Anmeldung beim Chorverband in der EKvW, Geschäftsstelle, Susanne Otto, und bei Haus Villigst, Tel. 02304 755255, E-Mail buero(at)chorverband-westfalen.de.

Nacht der Musik

01.03.2010 12:39

Tage der Chor- und Orchestermusik in Lippstadt vom 13.-14.3.2010

Vom 13. bis 14. März finden in Lippstadt die Tage der Chor- und Orchestermusik statt. Dazwischen liegt eine "Nacht der Musik". Der Anlass für die „Tage der Chor- und Orchestermusik“ ist, wie in jedem Jahr, die Verleihung der beiden höchsten auf Bundesebene vergebenen Auszeichnungen für nicht-professionelle Chöre und Orchester.

Das musikalische Wochenende startet mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Marienkirche um 16.30 Uhr. Dabei sind der Kleine Chor der Kantorei und der Posaunenchor Lippstadt unter der Leitung von KMD Christa Kirschbaum, der Kammerchor Lippstadt unter der Leitung von Kantor Harduin Boeven. And er Orgel spielt Harduin Boeven. Liturgie und Predigt halten Pfarrer Ulrich Möller vom Pastoralverbund Esbeck-Hörste-Bökenförde und Pfarrer Thomas Hartmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt.

In der Nacht der Musik finden ab 21.00 Uhr an verschiedenen Spielstätten in Lippstadt Konzerte unterschiedlichster musikalischer Richtungen statt u.a. in der Marienkirche, in der Brüderkirche und in St. Jakobi. Die Ensembles spielen jeweils etwa eine Stunde. Die Pausen zwischen den Auftritten werden lang genug sein, sodass die Besucher den Veranstaltungsort zwischen den Konzerten wechseln können werden. Doch auch während den Spielzeiten können die Örtlichkeiten besucht oder verlassen werden.

In der Lippstädter Werkstatt wird zudem ab 20.00 bis 24.00 Uhr ein Bandfestival mit Lippstädter Nachwuchsbands stattfinden. Um 23.00 Uhr findet schließlich das Abschlusskonzert der „Nacht der Musik“ in der Marienkirche mit dem Gospelchor „Rejoice“ statt. Ab 24.00 Uhr sind alle Besucher dazu eingeladen, den Abend in der Rathausgalerie gemeinsam mit Too Saxy, Holste und Fennes ausklingen zu lassen. Das ausführliche Programm finden Sie im Internet.

Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“

01.03.2010 11:08
Von: EKvW

Bewerbungen zum Förderpreis Ehrenamt bis 15.3.2010

Bielefeld. Innovativ, anregend, selbstbestimmt, integrierend: Ehrenamtliche Gruppen und Initiativen mit diesen Eigenschaften können sich noch bis zum 15. März um den Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“ bewerben, den die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) nun zum dritten Mal ausschreibt.

Alle zwei Jahre verleiht die Kirchenleitung diesen Preis. Sie will damit beispielhafte ehrenamtliche Arbeit in der Kirche würdigen, anerkennen und fördern. Drei Preisträger werden prämiert, für jeden Gewinner gibt es 1.000 Euro Preisgeld. Ausgezeichnet wird ehrenamtliches Engagement auf allen Feldern des kirchlichen Lebens, zum Beispiel Gottesdienst, Seelsorge und Beratung, Musik, Bildungsarbeit sowie weiterer Einsatz in Gemeindearbeit und
Gemeindeleitung.

„Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar für alle Bereiche kirchlichen Lebens in unserer westfälischen Landeskirche“, erklärt Landeskirchenrätin Christel Schibilsky, die für Planung und Ausführung des Wettbewerbs verantwortlich ist. Zur Jury gehören Fachleute unter anderem aus den Bereichen Jugendarbeit, Diakonie, Frauenarbeit, Pädagogik und Theologie. Der Preis wird am 30. Oktober 2010 von Präses Alfred Buß überreicht.

Vorschläge können eingereicht werden bei: Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt, Landeskirchenrätin Christel Schibilsky, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld. Weitere Informationen gibt es bei Tanja Flöthmann, Telefon 0521 594-304, E-Mail tanja.floethmann(at)lka.ekvw.de.

Tolerant und eindeutig

04.03.2010 16:14
Von: Finn Wächter

proViele und [heidelpraise] in Soest am 20.3.2010

Soest – Zum fünften Mal lädt das Amt für missionarische Dienste zu proViele in die Stadthalle nach Soest ein. In Vorträgen, Bibelarbeit, Oasen zur geistlichen Erfrischung und Stärkung, in Diskussionsforen und Workshops zur Anregung für die gemeindliche Praxis wird das Leitthema von proViele entfaltet: „Das Jesus-Profil - tolerant und eindeutig“.

Den inhaltlichen Impuls der Auftaktveranstaltung am Vormittag haben wir weiterentwickelt und in zwei Teile aufgeteilt: Es wird eine Bibelarbeit und einen Vortrag geben. Daneben natürlich gute Musik zum Zuhören und Mitsingen. Am Nachmittag wird das Thema in Foren, Oasen und Workshops vertieft und aufgefächert. Die Schlussveranstaltung setzt noch einen Impuls, der das Thema abrundet.

Am Abend spielt von 20.00 bis 22.00 die Band [heidelpraise] im Alten Schlachthof. [heidelpraise], das ist worship event, Keyboard statt Kirchenorgel, E-Gitarre statt Harfe und Schlagzeug statt Cimbel - heidelpraise definiert Kirchenmusik im 21. Jahrhundert rockig und absolut zeitgemäß. Dabei verwischt die Grenze zwischen Konzert und Gottesdienst.

Flyer können im Amt für missionarische Dienste bestellt werden unter Tel. 0231 540960 oder E-Mail info(at)amd-westfalen.de. Das Programmheft mit Anmeldeinfos kann im Internet herunter geladen werden. Mehr Infos zu [heidlelpraise] gibt es auf der Internetseite der Jugendkirche Soest.

Auf den Weg machen

01.03.2010 12:27

Eröffnung des neuen Jakobsweges am 24.3.2010

Am 24. März 2010 wird der neue Jakobs-Pilgerweg von Höxter nach Dortmund eröffnet. Vorausgegangen waren intensive Recherchen durch ein Team der Altertumskommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unter der Leitung von Ulrike Spichal. Auf dem 178 Kilometer langen Weg begegnen die Wandernden vielen historischen Zeugnissen der mittelalterlichen Jakobspilger. Zur Eröffnung wird ein begleitender Pilgerführer mit Kartenmaterial, Wegbeschreibungen und Informationen zu Sehenswertem entlang der Strecke erscheinen.

Die Eröffnungsfeier findet in Soest statt, das reich an Spuren mittelalterlicher Pilger ist. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in St. Patrokli mit Pfarrer Bernd-Heiner-Röger und Propst Josef Heers um 11.00 Uhr und Grußworten stellt Ulrike Spichal den neuen Jakobsweg vor. Nach seiner offiziellen Eröffnung um 12.45 Uhr durch Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin beim LWL, erwandern die Teilnehmenden ein Stück des Soester Jakobsweges. Gegen 13.30 Uhr schließt die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss im Kultur- und Bürgerzentrum Alter Schlachthof.

Im Evangelischen Kirchenkreis Soest kreuzen sich zwei historische Jakobswege. Der Weg in Ost-Westrichtung folgt dem historischen Hellweg durch Geseke, Erwitte, Bad Sassendorf, Soest und Werl. Der Weg in Nord-Süd-Richtung führt über Lippstadt und Erwitte und soll 2012 eröffnet werden.

Der Jakobsweg entlang des Hellwegs führt an folgenden neun mittelalterlichen evangelischen Kirchen vorbei: St. Pantaleon in Bad Sassendorf-Lohne, Sst. Simon und Judas Thaddäus in Bad Sassendorf, St. Thomä, Alt-St.-Thomä, St. Petri, St. Pauli, St. Maria zur Wiese, St. Maria zur Höhe und Brunsteinkapelle in Soest und St. Andreas in Soest-Ostönnen. In der Nähe des Weges gelegen sind St. Urbanus in Bad Sassendorf-Weslarn, St. Johannes der Täufer in Bad Sassendorf-Neuengeseke, St. Matthias in Soest-Meiningsen, St. Severin in Welver-Schwefe sowie die evangelische Kirche in Welver-Borgeln.

Eine Reihe der Kirchen ist verlässlich geöffnet, bei anderen können Besichtigungen vereinbart werden. Alle Informationen hierzu werden im Internet unter www.jakobswege-am-hellweg.de (im Aufbau). Hier finden sich auch Informationen über den Wegverlauf und Sehenswürdigkeiten auf einer interaktiven Landkarte sowie ein geistliches Weggeleit. Ergänzende Informationen werden unter www.kirchen-am-hellweg.de geboten (im Aufbau). Der AK Kirchentourismus des Kirchenkreises koordiniert die Aktivitäten rund um die Jakobswege.

Die Eröffnungs-Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 12. März wird gebeten bei der Altertumskommission für Westfalen, An den Speichern 7, 48157 Münster, Tel. 0251 591-8990, E-Mail altertumskommission(at)lwl.org.

Ostereier auf Bergen und in Dünen

04.03.2010 15:25
Von: Katja Burgemeister

Diakonie-Reisen auch für schmalen Geldbeutel ab 28.3.2010

Ostereiersuche zwischen den Dünen am Meer oder auf 2.500 m Höhe in den Alpen? Mit der Diakonie Ruhr-Hellweg können Kinder, Eltern und Großeltern in diesem Jahr einmal etwas anders auf Tuchfühlung mit dem Osterhasen gehen.

Auf der Insel Wangerooge warten zur Saisoneröffnung vom 28. März bis 11. April Sand, Wellen und die Frühlingssonne auf alle Familien, die sich auf ungewöhnliche Osterferien freuen. Die Fähre bringt alle Familien zur Inselbahn, die wiederum das Haus Graf auf der Nordseeinsel ansteuert. Dort kümmert sich ein jahrelang erprobtes Team um die Urlauber – und vor allem um eine familiäre Atmosphäre. Auf die Familien wartet reichlich Spiel und Spaß neben spannenden Ausflügeln in die Natur - gesundes Klima inklusive. Die Reise wird für Familien mit geringem Einkommen gefördert.

Vom 2. bis 10. April ist dagegen Skispaß pur für Familien oder Jugendliche ohne Eltern am Fuße des Großglockners angesagt. 108 Pistenkilometer stehen hier bereit – alle Schwierigkeitsgrade und atemberaubende Gebirgspanoramen inklusive. Das Jugend- und Sporthotel Hohe Tauern liegt direkt in Matrei – die Bushaltestelle unmittelbar vor der Tür.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter Tel. 02921 3620-130 oder unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 5890 257.

Jubiläumsprogramm

05.03.2010 13:25

Nächste Veranstaltung der Hospizbewegung Soest am 19.4.2010

 

Das Jahresprogramm der Hospizbewegung Soest in ihrem 15. Jubiläumsjahr:

  • 19. April, 19.30 Uhr: Von der Wiege bis zum Grabe: Lebens- und Sterbegeschichten zum 100-sten Todestag von Mark Twain und Karl Reinecke Text und Musik: B. u. Chr. Casdorff, Petrigemeindehaus
  • 19. Mai Hospiz- und Palliativtag. Schirmherrin: Landrätin Frau Eva Irrgang, 9.00  bis 13.00 Uhr Vorträge im Patrokli-Gemeindehaus, 9.00 bis 16.00 Uhr Informationsstände zwischen Dom und Morgnerhaus (Pflegedienste, -heime; Krankenhäuser; Selbsthilfegruppen)
  • 5. Juli, 19.30 Uhr: Der Zyklus von Leben und Tod, Die buddhistische Bardo-Lehre Referent: Yesche U. Regel, Petrigemeindehaus
  • 4. September, 11.00 Uhr: Hörzeit in der Paulikirche
  • 23. September, 19.30 Uhr: Oskar und die Dame in Rosa, Szenische Lesung mit Crischa Ohler und Sjef von der Linden nach dem Buch von Eric-Emmanuel Schmitt Theater mini-art, Bedburg-Hau Bürgerzentrum, Eintritt: 4 Euro
  • 5. Oktober, 19.30 Uhr: Die Herbstzeitlosen, „Eine warmherzige Komödie" DER SPIEGEL Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Begegnungsstätte Bergenthalpark
  • 31. Oktober, 17.00 Uhr: Benefizkonzert Pro Musica, St. Thomae, Eintritt: 15 Euro.
  • 30. November, 19.00 Uhr: Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar -vom inneren Kind zum Selbst, Referent: Erich Schlotmann, Paderborn Sigmund-Schulze-Haus

Zeig mir den Weg zum Glauben

04.03.2010 16:00

Neuer Glaubenskurs startet am 21.5.2010

Lippstadt – Am Freitag, den 21. Mai um 18.00 Uhr beginnt wieder ein Konfirmationskurs für Erwachsene im Gemeindehaus der Evangelischen Johanneskirche. Der Kurs richtet sich an alle, die nicht getauft oder konfirmiert sind, die konvertieren, kirchlich heiraten oder Pate werden möchten.
An den fünf folgenden Freitagen trifft sich die Gruppe immer von 18.00 bis 19.30 Uhr im Johanneshaus, Bunsenstraße 9, im Süden Lippstadts. Pfarrer Christoph Peters: „Wir sprechen über die Hauptstücke des Glaubens: Taufe und Abendmahl, die zehn Gebote und den Gottesdienst, das Glaubensbekenntnis und die Bibel. Außerdem werden alle kirchlichen Feste wie Ostern, Weihnachten und Pfingsten erklärt. Der Abendmahlsgottesdienst am Pfingstmontag um 11 Uhr gehört ebenso dazu wie der Abschlussgottesdienst am Sonntag, dem 27. Juni um 9.30 Uhr an der Johanneskirche mit Taufen und Konfirmationen. – Falls jemand nicht gut deutsch spricht, finden wir einen Dolmetscher!“
Auskunft gibt Pfarrer Christoph Peters, Tel. 02941 12362, E-Mail c.peters(at)evkirchelippstadt.de.

Der Geist weht, wo er will

04.03.2010 17:00

Programm zur Kirchennacht am 23.5.2010

Die Veranstaltungen zur vierten Nacht der offenen Kirchen an Pfingsten 2010 stehen weitgehend fest. Die Besucherinnen und Besucher erwartet in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag wieder abwechslungsreiches Programm. 15 Kirchen wollen ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher öffnen. Erstmals dabei ist die St.-Andreas-Kirche in Soest-Ostoennen, wo die "älteste Orgel der Welt" zu hören sein wird, und die St.-Pantaleon-Kirche in Bad Sassendorf-Lohne. Neben 11 evangelischen und einer evangelisch-freikirchlichen Kirche sind auch drei katholische Kirchen geöffnet, darunter die von der evangelischen Kirchengemeinde genutzte St.-Anna-Kapelle in Ense-Niederense. Das Programm im Bereich des Evangelischen Kirchenkreises Soest ist bereits im Internet abrufbar. In einigen Wochen wird dort auch das Programm für ganz Westfalen veröffentlicht.

St. Pantaleon, Bad Sassendorf-Lohne, Teichstr. 1
Wohin der Wind die Samenkörner wehet
18.00 Begehbares Bodenlabyrinth zu Pfingsten
19.00 „Wohin der Wind die Samenkörner wehet...“ Zum 250. Geburtstag von Johann Peter Hebel und zum 250. Todestag von Rabbi Israel ben Elieser. Mit Ulrike und Jörg-Michael Below (Oboe und Violine) aus Stuttgart, KMD Friedemann Schiebe (Orgel) aus Hamburg und Christian Casdorff (Erzähler)
22.00 Ende
 
St. Urbanus, Bad Sassendorf- Weslarn, Kirchkamp 1
Wohin der Wind die Samenkörner wehet
20.00 Ein Abendprogramm mit Musik, Lesung, Lichtern.
21.00 „Wohin der Wind die Samenkörner wehet...“ Zum 250. Geburtstag von Johann Peter Hebel und zum 250. Todestag von Rabbi Israel ben Elieser. Mit Ulrike und Jörg-Michael Below (Oboe und Violine) aus Stuttgart, KMD Friedemann Schiebe (Orgel) aus Hamburg und Christian Casdorff (Erzähler)
 
St. Anna und St. Bernhard, Ense-Niederense, Berhardusplatz
Da berühren sich Himmel und Erde Heilige Klänge – heilige Orte.
19.00 Songs zum Mitsingen, Band Gegenwind
20.30 Heilige Orte – Gang durch St. Bernhard
21.45 Zauber einer Sommernacht – stimmungsvolle Musik und zauberhafte Geschichten, Band „Authentic Music Aroma“
22.45 Abendsegen
 
Marienkirche, Lippstadt, Lange Str. 14a
Hören – Träumen – Beten – Tafeln
20.00 Uhr Hören: Jazz 21.00 Uhr Träumen: Traumgeschichten aus der Bibel
22.00 Uhr Beten: Taizé-Andacht
23.00 Uhr Tafeln: Festmahl

Schiefer Turm (Alt-St.-Thomä), Soest, Thomästr. 74
Zur Ruhe kommen
20.00 Kirchenführung mit Rolf Flemming
20.30 Musik bei Kerzenschein
22.00 Kirchenführung mit Rolf Flemming
22.30 Musik bei Kerzenschein
24.00 Ende
 
Heilig-Kreuz-Kirche, Soest, Paradieser Weg 60
Die Stille stillt
21.00 Stille in der Bibel: In Psalmen, bei Jesus. Du stellst meine Füße auf weiten Raum Gang in Stille durch die Kirche zu einem zentralen Ort
22.00 Gute Worte - leise gesagt: Impulse durch kurze Gleichnistexte. Du stellst meine Füße auf weiten Raum Gang in Stille durch die Kirche zu einem zentralen Ort
22.45 Stand-by im Schalom Gottes: Mündig werden in der Stille der Nacht. Begleitet von meditativer Musik - Harfe und Klezmer
 
St. Maria zur Höhe (Hohnekirche), Soest, Am Hohnekirchhof 3
Gieß aus dein heilig Feuer rühr Herz und Lippen an
20.00 Lichterkette in der gesamten Kirche
21.00 Orgelmusik und Texte zu Pfingsten
22.30 Kunsthistorischer Gang durch die Kirche im Schein der Kerzen
24.00 Ende
 
St. Andreas, Soest-Ostönnen, Kirchplatz 10
In den Tiefen der Zeit. Musikalisches, Literarisches, Kulinarisches aus Mittelalter und Renaissance
19.30 Ankommen
20.15 Orgel – Trompeten & Posaunen – Gesang
21.15 Kulinarische Köstlichkeiten
22.00 Orgel – Trompeten & Posaunen – Gesang
23.00 Verabschiedung mit Wein und Brot

St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche), Soest, Wiesenstr. 28
Psalter und Harfe wacht auf
20.30 Musik der Kantorei
21.00 Dias der Wiesenkirche mit Erläuterungen, Imbiss mit Brot und Wein
22.40 Musik der Kantorei
23.00 Ende

St. Petri, Soest, Petrikirchhof 1
Kirchennacht in St. Petri
20.00 Hörzeit mit dem Gospelchor „Magnificats“
21.00 Das Ensemble „Triofiore“ singt Lieder aus Mittelalter und Renaissance. Christine Hinrichs - Sopran | Sabine Jankowski – Mezzosopran | Stephanie Neesen - Alt
22.00 Filmvorführung „Luthiens Traum“. Ein 20minütiger Fantasy-Film nach einer Erzählung von J.R.R. Tolkien, der 2009 u.a. in St. Petri und St. Pauli gedreht wurde.
22.30 gitarre & vocals (Marc Schülke, Nigel Prigett)
23.30 Ende
 
St. Pauli, Soest, Paulistr. 11
Kirchennacht in St. Pauli
22.00 Meditation „Der Schöpfungsweg“ (Markus Rüth, Flöte / Werner Vedder, Texte)
 
St. Thomä, Soest, Klosterstr. 10
Bunt – Persönlich - Lebendig
19.00 Kunstkirche: Führung durch die Ausstellung „Kunst trotz(t) Demenz“ mit Werken von Jörg Immendorf, Felix Droese und Eberhard Warns
20.00 Erlebniskirche: Performance – Live-Malerrei zu Live-Orgelmusik zum Thema „Der Geist weht, wo er will, und steht nicht still“ (Jan Balyon/Lüneburg und Wolf Kalipp/Soest)
21.00 Genusskirche: Kulinarische Köstlichkeiten und Künstlergespräch
22.00 Kinokirche: Kurzspielfilme „An deiner Seite“ und „Demenz – ich verlier den Verstand“
23.00 Liturgische Kirche: „Nacht der Lichter“ Taizégebet zur Nacht

Evangelische Freikirche Neue Feldmühle, Soest, Feldmühlenweg 1
Glaube, Liebe, Hoffnung
19.00 – 22.00 Gott ehren, danken und wertschätzen mit Liedern. Offene Türen, mitreißende Musik und kleiner Imbiss., www.neue-feldmuehle.de

St. Albanus und Cyriacus, Welver, Klosterhof 15
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht
19.00 Musik und Meditation I (zu Pfingstbildern)
19.45 Kaffeetrinken
20.15 Musik und Meditation II
21.00 Stille
21.15 Abendgebet nach Taizé Gemeinde, Gäste und Besucher können hören, sehen und erleben.

Tag des Entsendungsdienstes am 7.6.2010

01.03.2010 12:07

Tag des Entsendungsdienstes am 7.6.2010

Am Montag, dem 7. Juni, findet im Lutherzentrum Hamm ab 14.45 Uhr der Tag des Entsendungsdienstes statt. Referentin Oberkirchenrätin Petra Wallmann berichtet über die Zukunft des Entsenungsdienstes in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Eine ausführliche Einladung mit Tagesordnung wird allen Pfarrerinnen und Pfarrern im Entsendungsdienst zugesandt.

Einheit durch Vielfalt

01.03.2010 10:48
Von: EKD

Bundesweite Aktionstage zu Kirchenmusik im Oktober 2010

Die von den beiden großen Kirchen und dem Deutschen Musikrat initiierte bundesweite Aktion „Einheit durch Vielfalt – KirchenMusik in Deutschland“ im Oktober 2010 will den Reichtum und die Fülle der Kirchenmusik in Gottesdiensten, Konzerten und Events in allen Diözesen und Landeskirchen in Deutschland aufzeigen. Ergänzend wird es einen Kongress vom 14. bis 17. Oktober in Berlin mit Podien, Vorträgen und Diskussionen geben. Intendiert ist, die gesellschaftspolitische Bedeutung von Kirchenmusik sowie die Verbesserung und Sicherung ihrer Rahmenbedingungen einer breiteren Öffentlichkeit nahezubringen. Kooperationspartner aus dem evangelischen Bereich sind die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sowie die Konferenz der Leiter der kirchlichen und der staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der EKD.

Kirchenmusik prägt das kulturelle Leben in Deutschland wesentlich mit: Vom gregorianischen Choral bis zum zeitgenössischen Werk, von der Kantate bis zum Sacro-Pop und vom Posaunenchor bis zur Bodypercussion findet sie in allen Stilen und Formen ihren Ausdruck. Kirchenmusik kann divergierende soziale Gruppen und Generationen zusammenbringen und damit neben der Verbesserung des gesellschaftlichen Zusammenhalts einen bildungspolitischen Beitrag leisten. Zugleich ist sie Teil der kirchlichen Verkündung und knüpft an die religiösen und ästhetischen Erfahrungen der Menschen an.

Während der Aktionstage im Oktober sollen bundesweit in rund 30.000 Kirchengemeinden unter dem Leitmotiv „Einheit durch Vielfalt“ Veranstaltungen durchgeführt werden. Aufgerufen sind Verbände und Aktive, sich mit musikalischen Beiträgen zur Thematik einzubringen. Geplante Veranstaltungen können über die Webseite veröffentlicht werden.

Für die Erkennungsmelodie der Aktion ist im letzten Jahr ein Kompositionswettbewerb ausgeschrieben worden. Preisverleihung und Uraufführung der prämierten Werke finden im Oktober in Berlin statt. Kontakt: Generalsekretariat des Deutschen Musikrates e.V., Schumannstr. 17, 10117 Berlin, Tel. 030 308810 - 10, E-Mail generalsekretariat(at)musikrat.de.

Jubiläen

Wenn in Ihrer Kirchengemeinde oder einer Ihrer Einrichtungen Jubiläen anstehen, teilen Sie es bitte frühzeitig dem Öffentlichkeitsreferenten mit: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski, Tel. 02921 396-145 oder per E-Mail oeffentlichkeitsarbeit(at)kirchenkreis-soest.de.

Menschen würdig leben bis zum Tod

01.03.2010 11:41
Von: Albert Stutte

15 Jahre Hospizbewegung im Kreis Soest

Soest – Die Hospizbewegung im Kreis Soest wurde 1995 als eingetragener Verein in Soest gegründet, damals noch unter dem Namen „Freunde und Förderer des Hospiz Marienstift und der Hospizarbeit im Kreis Soest“. Die ursprüngliche Idee, das bisherige Altenheim „Marienstift“ in Neuengesecke als stationäres Hospiz umzubauen und einzurichten, trat wegen praktischer und finanzieller Schwierigkeiten alsbald in den Hintergrund und man beschloss, für die ambulante ehrenamtliche Hospizbegleitung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszubilden.

Gründungsmitglieder waren damals der Pfarrer der Thomä-Gemeinde Hans Sprenger, sowie Pfarrer Dietrich Woesthoff aus Neuengesecke, Ursula Prehn aus Soest, Rechtsanwalt Goswin von Bockum-Dolffs und andere. Die Anregung zur Vereinsgründung kam von Pfarrer Woesthoff, der Idee und Praxis der Hospizbewegung als Vikar in London kennen gelernt hatte. Sie fanden in Pfarrer Hans Sprenger einen engagierten Vorsitzenden für den neuen Verein, der sich bis zu seinem Tode 2004 für den Aufbau und die öffentliche Präsenz des Vereins einsetzte.

Durch Ausbildungsseminare, öffentliche Vorträge und Veranstaltungen, sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit wurde der Verein allgemein bekannt. Die Akzeptanz der Hospizarbeit stieg stetig. 1997 begann der Verein mit dem ersten Ausbildungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Aufbau der ehrenamtlichen Sterbebegleitung.

1998 konnte der Verein die erste Teilzeit tätige Mitarbeiterin Cäcilia Osthoff als Koordinatorin für die ambulante Hospizarbeit einstellen. Die Koordinatorin organisiert und leitet die Ausbildung und den Einsatz der Ehrenamtlichen, organisiert Veranstaltungen , hält die Kontakte zu anderen sozialen Einrichtungen und ist erste Ansprechpartnerin für die hospizliche Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Über ein Handy ist sie oder eine Mitarbeiterin des ehrenamtlichen Teams jederzeit erreichbar. Die Aufgabe der Koordinatorin übernahm 2001 Dorothee Neugebauer.

Im Jahre 2001 wurde die Satzung geändert und der Verein heißt seitdem nur noch „Hospizbewegung im Kreis Soest e.V.“ Mit Vorstand und Beirat hält der Verein ganz bewusst Kontakt zu den beiden christlichen Kirchen und den Pflegediensten im Kreis Soest. Mit Diakonie und Caritas hat er Kooperationsverträge geschlossen. Nach dem Tode von Pfarrer Sprenger 2004 wurde Pfarrer Friedhard Fischer, Soest, als Vorsitzender des Vereins gewählt, der aber bereits 2006 aus beruflichen Gründen das Amt niederlegen musste. Im März 2006 hat die Mitgliederversammlung der Hospizbewegung Pfarrer i.R. Albert Stutte, den früheren Geschäftsführer der Evangelischen Frauenhilfe, zum Vorsitzenden gewählt. Der Verein hat 2009 130 Mitglieder, die mit ihren Beiträgen und Spenden von ca. 8.000 Euro die ehrenamtliche Hospizbegleitung jährlich finanzieren. Unterstützt wird die Hospizarbeit außerdem durch die Erträge aus der Soester Hospizstiftung Elfriede-Suppe-Stiftung, die für die Hospizarbeit zweckbestimmt sind.

In der Zeit ab 2006 gewinnt aufgrund einer Änderung im Sozialgesetzbuch die palliativmedizinische Versorgung schwerkranker Menschen unter Beteiligung der Hospizdienste an Bedeutung. Die Hospizbewegung beteiligt sich an den Beratungen über ein palliativmedizinisches Versorgungsnetz im Kreis Soest. Zu den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2010 gehört daher auch ein öffentlicher Hospiz-und Palliativtag in der Fußgängerzone der Stadt Soest mit Ausstellungen und Infoständen vieler Hospizvereine, Pflegedienste und anderer sozialer Institutionen am 29.Mai.

Eine Initiative des Perthes-Werkes in Soest im Jahre 2008 hatte zur Folge, dass die ursprüngliche Gründungsidee der Hospizbewegung, nämlich die Errichtung eines stationären Hospizes, wieder gezielt aufgegriffen wurde. Unter Beteiligung der anderen Hospizdienste im Kreis Soest wurde 2009 eine „Arbeitsgemeinschaft zu Gründung eines stationären Hospizes im Kreis Soest“ unter Federführung des Perthes-Werkes gegründet. Noch fehlt es an einem geeigneten Haus oder einer geeigneten Liegenschaft. Die Arbeitsgemeinschaft berät über die Möglichkeiten und Schritte, um Soester Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, ihren Besitz oder Erbe in Form einer Stiftung oder langfristig gesicherten Spende für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Eine Idee setzt sich durch

04.03.2010 12:39
Von: Herbert Beller

Die Kleiderkammer von „Kopf bis Fuß“ des Ev. Pertheswerkes feiert Geburtstag.

Beim Besuch von „Unsere Kirche“ wurde Frau Christiane Brinker-Peveling (links) unterstützt von Janny Pettersson-Borstel, Karola Freitag, Martina Wilms und Wilfried Steuer (von links) (Foto: Herbert Beller).

Soest – Schöne Bilder eines sehr erfolgreichen Jahres bestimmen in der Rückschau von Christiane Brinker-Peveling die Bilanz zum Geburtstag „ihrer“ Kleiderkammer. Und weil der Erfolg häufig viele Väter hat, fallen der Leiterin „Von Kopf bis Fuß“ auch gleich viele Gründe hierfür ein. Einmal sind es natürlich die guten Spenden der vielen Bürger, die ihre nicht mehr benötigte Kleidung für diese gute Sache dem Evangelischen Perthes-Werk zur Verfügung stellen. Ganz bedeutend aber für den Erfolg der Einrichtung ist mit Sicherheit das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Mitarbeiter, die sich stundenweise nach Absprache in den Dienst der guten Sache stellen. Sie vermögen mit ihrer profunden Sachkenntnis in den unterschiedlichen Bereichen von der textilgerechten Aufarbeitung und Lagerung der Spenden, der gekonnten Präsentation bis zur stilsicheren Beratung im Verkauf ein Qualitätsniveau zu sichern, das inzwischen immer mehr Kunden zu schätzen wissen.

Auch die angenehme Atmosphäre in den Verkaufsräumen lässt beim Betreten sogleich vergessen, dass man zuvor Kellertreppen zu überwinden hatte. Ein frischer Blumenstrauß trägt hierzu ebenso bei wie die gepflegten Regalauslagen und die hübsch gestaltete Umkleidekabine. Hierin kann man sich selbst ungestört dem großen kritischen Spiegel stellen, bevor aus dem umfangreichen Sortiment eine Wahl getroffen wird.

Und das Angebot ist wirklich groß. Das klassische Sortiment an Damen- und Herren-Oberbekleidung wird mit einer Schuhauswahl, Bett- und Tischwäsche, Umstandsmode und einem vollständigen Bereich „Alles fürs Kind“ abgerundet. Diese Artikel, die selbstverständlich  mit den Jahreszeiten wechseln, werden dennoch ganz aktuell zum Beispiel mit Bekleidung zur Kommunion und Konfirmation ergänzt.

Die Kleiderstube in der Oestinghauser Str. 38  ist für jedermann geöffnet montags von 13.00-16.00 Uhr und  dienstags und freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr. Die wirklich günstigen Preis reduzieren sich für ALGII–Bezieher nochmals auf besonders niedrige „Stubenpreise“.

Das Team für diese  Einrichtung könnte sich noch erweitern. Die Leiterin Frau Brinker-Peveling gibt Interessenten/innen für diese  ehrenamtliche Tätigkeit gern telefonisch unter der Telefonnummer 02921 968742 weitere Vorabinformationen.

Von Personen

Aufrichtig und konsequent

25.02.2010 12:50
Von: Alfred Buß

Präses Alfred Buß zum Rücktritt von Dr. Margot Käßmann als Vorsitzende des Rates der EKD

Bischöfin Käßmann hat die Verantwortung übernommen für eine Grenzüberschreitung, die Menschen an Leib und Leben gefährden konnte. Mit der ihr eigenen Aufrichtigkeit nimmt sie nun die Konsequenzen auf sich. Dafür gilt ihr mein Respekt und meine Solidarität. Ihr Rücktritt macht mich aber auch sehr traurig. Margot Käßmann war in der Lage, Menschen unterschiedlicher Milieus unserer Gesellschaft mit der befreienden Botschaft des Evangeliums zu erreichen. Ihre Stimme wird künftig an wichtiger Stelle fehlen. Als evangelische Christen wissen wir, dass es keine menschliche Unfehlbarkeit gibt. Wir bleiben alle auf Gottes Vergebung angewiesen. Diese Gewissheit macht uns frei, unsere Schwächen nicht zu leugnen, sondern ihre Folgen zu tragen. Und dann neu anzufangen.

Neue Aufgabe

01.03.2010 11:38
Von: Kreis Soest

Siegfried Dobel Behindertenbeauftragter

Ausschussvorsitzender Robert Bigge (2. v. l.), BG-Kreistagsabgeordneter, gratulierte dem designierten Behindertenbeauftragten Siegfried Dobel (2. v. r.). Dezernent Ralf Hellermann (r.) und Sabine Saatmann, Behindertenkoordinatorin des Kreises, schlossen sich an (Foto: Müschenborn/Kreis Soest).

Kreis Soest – Siegfried Dobel (58), Leiter der Einrichtung „Wohnen für Menschen mit Behinderungen“ des Evangelischen Pertheswerkes in Soest, soll neuer ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter des Kreises Soest werden. Dafür sprach sich der Ausschuss für Gesundheits- und Veterinärwesen während seiner Sitzung am Donnerstag, 4. Februar 2010, im Kreishaus einstimmig aus. Die endgültige Bestellung erfolgt in der Kreistagssitzung am 25. Februar 2010.
Dobel wird Nachfolger von Klaus Pfirschke, den er in der im Dezember 2005 geschaffenen Funktion des Behindertenbeauftragten bisher vertreten hat. Der neue stellvertretende Behindertenbeauftragte heißt Dr. Wilhelm Günther vom Pädagogischen Zentrum vita communis e. V. in Werl.

Dobel stellte seine künftige Arbeit zum Wohle behinderter Menschen unter den Leitgedanken „Nichts über uns ohne uns“, als er sich den Ausschussmitgliedern vorstellte. Die Norm für sein Handeln stelle das christliche Menschenbild dar. Deshalb engagiere er sich beruflich auch in einer diakonischen Einrichtung.

„Das Amt des Behindertenbeauftragten hat sich bewährt“, zieht Ralf Hellermann, Dezernent für Ordnung, Gesundheits- und Verbraucherschutz der Kreisverwaltung, eine positive Bilanz der ersten Amtszeit. Der Behindertenbeauftragte wird als beratendes Mitglied in den Ausschuss für Gesundheits- und Veterinärwesen, dem er jährlich einen Bericht vorlegt, in die Gesundheitskonferenz und in die Pflegekonferenz berufen. Er unterstützt die Behindertenkoordination des Kreises, nimmt repräsentative Aufgaben wahr, wirkt bei Planungen für den ÖPNV mit und gibt Stellungnahmen für den Straßenbau ab. Dabei kooperiert er eng mit Selbsthilfegruppen und den Behindertenbeauftragten der Kommunen.

Medientipps

Weitere Medientipps finden Sie im Internet unter www.kirchenkreis-soest.de/medientipps.html. Das Schulreferat stellt unter www.kirchenkreis-soest.de/neuemedien.html Neuanschaffungen des Medienbestandes des Kirchenkreises innerhalb der Mediothek des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt vor.

825 jähriges Bestehen

01.03.2010 11:47
Von: Kirchengemeinde Lippstadt

Tagebuch für Lippstadt

Zum 825-jährigen Bestehen der Stadt Lippstadt ist geplant, jeden Tag des Jubiläumsjahres in einem Tagebuch zu dokumentieren und zu einer bunten, interessanten und spannenden Jahreschronik zusammenzustellen, in der geblättert und gelesen werden kann und die es am Ende des Projektes auch in Buchform geben soll.

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Lippstadt wird an sechs Tagen über das Gemeindeleben berichten und so das entstehende Bild vervollständigen. Den Auftakt machte das Konfirmandenprojekt am 6. Februar in Hörste, zu lesen sind alle Beiträge auf der Homepage der Lippstädter Tageszeitung Der Patriot. Weitere Informationen gibt es im Internet.

Was Christen glauben

01.03.2010 12:17
Von: Finn Wächter

Neue Glaubenskurs-Serie in Unsere Kirche

Ab Ostern 2010 beginnt eine 52-teilige Serie in der Evangelischen Zeitung für Westfalen und Lippe Unsere Kirche (UK). Unter dem Titel "Was Christen glauben" nehmen die Autorinnen und Autoren die Leserinnen und Leser ein Jahr lang mit auf den Weg des Glaubens - des Kennenlernens der zentralen christlichen Glaubensinhalte.

Die Redaktion der Evangelischen Zeitung Unsere Kirche hat bekannte Autorinnen und Autoren - unter ihnen auch Jörg Zink und Hans Küng - gebeten, wichtige Glaubens- und Lebensfragen zu beantworten, die vielen Menschen heute auf den Lippen brennen. Die Serie "Was Christen glauben" versteht sich:

  • Als Angebot an Einzelne, sich intensiv mit den Grundlagen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen.
  • Als Grundlage für Gesprächskreise, die angebotenen Themen zu diskutieren.
  • Als Chance, neue Gruppen zu gründen und über die einzelnen Themen  zu sprechen

Für Kichengemeinden und -gruppen gibt es ein Besonderes Angebot: Bei Bestellung von 5 UK-Abonnements (Laufzeit mind. 1 Jahr) erhalten sie ein Abonnement gratis, bei 10 UK-Abonnements (Laufzeit mind. 1 Jahr) drei Abonnements. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Abonnement zu verschenken. Weitere Informationen gibt es bei Annemarie Menke unter Tel. 0521 9440-140.

Männer in Bewegung

01.03.2010 13:30
Von: EKvW

Gute Gründe für die Arbeit mit Männern in der Kirche

Unter der Überschrift "Männer in Bewegung - Gute Gründe für die Arbeit mit Männern in der Kirche" hat die westfälische Männerarbeit an einer aktuellen theologischen Ortsbestimmung gearbeitet. Wichtig dabei war der Bezug zu aktuellen Konzeptionsdebatten in Gemeinden und Kirchenkreisen. Die Zahl der Männer wächst, die von der Kirche Orientierung und Anregung erwarten. Dieser Text soll zu weiterer Auseinandersetzung mit dem Thema Männer und Kirche bzw. Männer und Gemeinde anregen. Das Papier steht als Download im Internet zur Verfügung.

Gottesdienste eintragen

05.03.2010 11:13

ostergottesdienste.de nicht in Betrieb

Update: An dieser Stelle wurde auf den EKD-Service ostergottesdienste.de hingewiesen. "Aus technischen Gründen" wird dieses Jahr zu Ostern dieser Service leider nicht angeboten.

(Wie in den vergangenen Jahren auch bieten die katholische und evangelische Kirche gemeinsam den ökumenischen Service www.ostergottesdienste.de an. Es handelt sich um ein Angebot für die vielen Menschen, die mittlerweile auch über das Internet abrufen möchten, wann und wo sie in der Zeit von Gründonnerstag bis Ostermontag Gottesdienste besuchen können. In Kürze besteht wieder für alle Gemeinden die Möglichkeit, Gottesdienste und Andachten in eine Datenbank einzutragen.)

Impressum

Redaktion: Pfr. Dr. Johannes Majoros-Danowski
Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises Soest
Puppenstr. 5-7
59494 Soest
Tel. 02921 396-145
Fax 02921 396-155
Email: oeffentlichkeitsarbeit(at)kk-soest.de


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Zuletzt bearbeitet am Mo 29 Mär 2010 10:33:38 CEST
von Johannes Majoros-Danowski